Gedenktag

EIne ökumenische Vesper feierten die Teilnehmer an der Stadtmission in der Budapester St. Stephans-Basilika.
Metropolit Staikos betonte, dass das christliche Zeugnis keine konfessionellen Grenzen kenne.
Ökumenische Andacht in Budapest
Ein Zeichen des Miteinanders setzte die Ökumenische Andacht in der
vollbesetzten St. Stephans-Basilika anlässlich der Stadtmission in Budapests. Denn
Vertreter christlicher Kirchen aus Ungarn und Österreich unterstrichen in
ihren Ansprachen das Gemeinsame. Mit dabei Vertreter der
römisch-katholischen, der evangelisch-lutherischen sowie Vertreter aus der
orthodoxen Kirche. Der Metropolit von Austria, Michael Staikos stellte das
Thema Hoffnung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.
"Zeugnis von der Botschaft Christi ablegen"
Metropolit Staikos unterstrich dabei, dass das "christliche Zeugnis keine konfessionellen Grenzen" kenne. Immer sei es erfreulich, wenn "Geschwister der Schwesterkirchen zusammenkommen" und Zeugnis von der Botschaft Christi ablegen. Denn dies sei "der Auftrag Jesu für das Heil der Menschen, gerade in einer Zeit, in der die Menschen Beistand und Ermutigung im Glauben benötigen", so der Metropolit.In dieser Zeit sei "die Sammlung der Kräfte in einer ökumenischen Verantwortung" unerlässlich, unterstrich Staikos weiter, denn dabei geht es um Glaubwürdigkeit in der Aufgabe der Missionierung heute.
"Hoffnung bedeutet Mut und Kraft"
Die Menschen lebten heute in einer Zeit, in der sie in der Hoffnung im Heute oder im Morgen enttäuscht würden, ist sich Staikos sicher. Ideologien und Systeme hätten den Menschen "alles versprochen und große Hoffnungen geweckt", doch gegenwärtig seien sie enttäuscht.Welche Hoffnungen gibt es heute für die arbeitenden Menschen, aber auch welche Hoffnung gibt es für Ehe und Familie heute, oder für die Erhaltung der Umwelt, diese Frage stellte Staikos. Daher gebe es nichts besseres als "den Menschen Hoffnung zu geben und nicht Hoffnungslosigkeit und Resignation oder Verzweiflung". Denn Hoffnung stelle die Grundlage für Optimismus dar: "Hoffnung bedeutet Mut und Kraft, bedeutet Solidarität, gibt Zukunft, Hoffnung bedeutet Leben", so der griechisch-orthodoxe Metropolit Michael Staikos.
Das Motto der Stadtmission ist zeitgemäß
Doch wo findet sich diese Hoffnung. Metropolit Staikos weist auf das Evangelium hin, "das den Menschen eine Stütze und Hilfe sein kann". Und auch das Motto der Stadtmission sei in diesem Zusammenhang sehr zeitgemäß, so Staikos: "Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben". Dies habe aber nicht nur theoretische Bedeutung, sondern hilft die Probleme unserer Zeit zu bewältigen, ist sich Staikos sicher. Der Höhepunkt der Hoffnung für Glaubende, habe sich in der Auferstehung Jesu gezeigt, denn damit habe Jesus auch uns Zuversicht und Hoffnung gegeben. Dies sei auch für jene wichtig, die "keinen Glauben oder keien Hoffnung haben", so Staikos.Staikos unterstrich auch, dass in Europa der "missionarische Auftrag" ökumenisch angegangen werden, dies habe auch die 3. Ökumenische Versammlung in Sibiu bewiesen. Ausdrücklich dankte Staikos, dem "Budapester Hausherrn" Primas Erdö für "dieses Zeugnis christlichen Glaubens und christlicher Spiritualität" mit der Stadtmission in Budapest.
Weitere Artikel:
Straßenevangelisation mit Blumen, Mints und Bibelsprüchen
Stadtmission
2006
Stadtmission
2005
Stadtmission
2004
Stadtmission
2003
(sth)
Twittern
Impressum - Wegweiser - Erzbischof - Informationen - Leute - Glaube - Termine - Sitemap - Gottesdienstsuche - - - designed für IE 7+ and Firefox



