
"Wien ist wunderschön", so die Rückmeldungen vieler Wandermissionare bei der letzten Etappe der Gebetswanderung um Wien, die am vergangenen Samstag, den 10.5., stattfand. "Jetzt lebe ich schon seit 60 Jahren hier und entdecke Wien ganz neu, komme an Orte, wo ich vorher nie gewesen bin", gestand eine beherzte Hütteldorferin beim Überqueren des Bisambergs, wo die Pilger in der Lourdesgrotte mit dem französischen Bischof Jean Chabbert die Hl. Messe feierten. In seiner Predigt sprach er über die Hochzeit zu Kana, die Quelle und Basis jeder Ehe, aber auch Zeichen für den Bund der Liebe, den Gott mit jedem von uns eingehen möchte. Seine Gedanken zu Maria wiesen bereits auf den Abschluss der Wanderung hin, der am Sonntag in der Franziskanerkirche gefeiert wurde.
"Aus der Stadt mache ich Jubel und aus ihren Einwohnern Freude!" (Jes 65,18)
Veronika Bonelli, die auf allen Etappen als Pilgerin dabei war, berichtet von dieser Feier: "Die Freude war in dieser besonderen Feier spürbar, vor allem in der Lebendigkeit der Kirche - ausgedrückt durch die verschieden Lebenszeugnisse, das Mitwirken von Jung und Alt, die Musik, bei der uns das Herz aufging." Kardinal Christoph Schönborn feierte mit den Gläubigen die Marienvesper und meinte in seiner Predigt: "Ziel der Stadtmission ist es, den Menschen von der Barmherzigkeit Gottes zu erzählen und ihnen eine Erfahrung der Kirche als seine Braut, die die verheißene Freude wiederstrahlt, zu ermöglichen. Maria ist es, die die Menschen zu Jesus führt." Den Abschluß der Vesper bildete die Erneuerung der Weihe Wiens an die Muttergottes.(red)
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