
"Die katholischen Privatschulen in Österreich sind beliebt und anerkannt", sagt Elisabeth Hartel, Leiterin der Privatschulabteilung des Erzbischöflichen Amts für Unterricht und Erziehung. Es sind oft Schulen mit einer langen Geschichte, wo versucht wird, die Leitideen der Ordensgründer zeitgemäß zu leben. Der Schulalltag ist geprägt vom kirchlichen Jahreskreis. Schulfeste und -projekte haben immer auch eine religiöse Dimension.
Dem christlichen Menschenbild verpflichtet
Das Kind stehe in den katholischen Schulen im Mittelpunkt, jede Leistung erfahre als Ausdruck eines christlichen Menschenbildes Anerkennung und Wertschätzung, betont Hartel. "Die Eltern schätzen an den Privatschulen die Wertevermittlung, die ethische Dimension und die Einbeziehung der Sinnfrage. Die Kinder werden zur Selbstständigkeit und Widerständigkeit erzogen, um von großen christlichen Visionen ausgehend die Gesellschaft mitzugestalten", erklärt die Abteilungsleiterin.
Hoch qualitative Nachmittagsbetreuung
Natürlich seien Schulleistungen gefragt, ohne Druck, aber bei konsequenter Forderung und Förderung der Schülerinnen und Schüler. Nach außen zeige sich dies in Form guter Schulrankings und eines besseren Abschneiden in nationalen und internationalen Tests, berichtet Elisabeth Hartel. "Die katholischen Schulen bieten auch eine gut ausgebaute, hoch qualitative Nachmittagsbetreuung nach dem Subsidiaritätsprinzip (wer sie braucht, erhält sie), das heißt keine Ganztagsschule für alle. Es gibt hier eine gute Zusammenarbeit mit den Lehrkräften im Regelunterricht und zusätzliche religiöse Angebote von den Pädagoginnen und Pädagogen am Nachmittag."
Einen Überblick über die "Tage der offenen Tür" in den katholischen Schulen in der Erzdiözese Wien finden Sie hier.
(red)
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