
Papst Benedikt XVI. debattiert mit seinen akademischen Schülern Anfang September über theologische Fragen. Auf dem Programm des "Ratzinger-Schülerkreises" stehe die Lage der Ökumene, besonders die aktuelle Diskussion mit Anglikanern und Lutheranern. Die rund 30 Mitglieder des Schülerkreises, hauptsächlich Theologen aus dem deutschen Sprachraum, darunter Kardinal Christoph Schönborn, werden am 1. und 2. September am päpstlichen Sommersitz in Castel Gandolfo zusammenkommen.
Schülerkreis: Tradition seit 70er Jahren
Die regelmäßigen Treffen gehen auf die 1970er-Jahre zurück, als der heutige Papst noch Professor für Theologie an der Universität Regensburg war. Die Begegnungen wurden fortgesetzt, als Ratzinger aus dem universitären Lehrbetrieb ausschied und 1976 Erzbischof von München sowie 1982 Kurienkardinal in Rom wurde. Auch nach der Papstwahl am 19. April 2005 behielt der Kreis seine Tradition bei.
(red/KAP)
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