| Ignatius prägte die Exerzitien durch seine "Geistlichen Übungen" die er verfasste. |
Der heilige Ignatius von Loyola wurde 1491 geboren.
In einer Schlacht 1521 schwer verwundet, erlebte er auf dem Krankenlager durch das Lesen des Lebens Jesu und der Heiligen eine tiefgehende Bekehrung.
Es folgten Jahre der Wanderschaft als Pilger, in denen seine Geistlichen Übungen (Exerzitien) entstanden. Während des Studiums in Paris bildete sich um ihn eine Gruppe Gleichgesinnter. In Rom stellten sich diese ersten Gefährten später dem Papst zur Verfügung. 1540 bestätigte Paul III. die "Gesellschaft Jesu" (Jesuiten) als Orden, dessen Motto lautet: "Alles zur größeren Ehre Gottes". Ignatius leitete ihn als erster Generaloberer bis zu seinem Tod am 31. Juli 1556.
Er wurde in der Kirche Il Gesú bestattet.
1609 wurde er selig- und 1622 von Papst Gregor XV. heilig gesprochen. Dargestellt wird er im Jesuitentalar oder Messornat, mit IHS-Zeichen, Kreuz oder Buch, Fackel oder flammendem Herz.
Er gilt als Patron der Exerzitien und Exerzitienhäuser, der Kinder, Schwangeren und Soldaten. Seine Fürsprache wird angerufen gegen Fieber, Zauberei, Gewissensbisse, Skrupel, Schwergeburt, Viehkrankheiten, Pest und Cholera.
(Red)
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Heilige des 31.07.: Hl. Ignatius von Loyola
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