Donnerstag 23. März 2017

Seelsorgestudie

 

Befragung der Priester, Diakone und Laien im hauptberuflich pastoralen Dienst unter dem Motto "Wie es mir als Seelsorger/in heute geht?"

Hirtenbrief

 

"Mit der Bildung der Entwicklungsräume haben wir eine Etappe im Diözesanen Entwicklungsprozess APG2.1 abgeschlossen", beginnt Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn seinen Hirtenbrief an die Pfarrgemeinderäte. Nun folgt eine Etappe, die Antworten auf die Frage "Wie geschieht in diesem Raum Mission?" findet.

Dazu legt Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn den Pfarrgemeinderäten folgende sieben Punkte ans Herz und stellt Unterstützungsangebote der diözesanen Dienststellen vor.

 

Zum Download

Entwicklungsräume zur Ansicht

1. AUSRICHTUNG

Richten wir unser ganzes Tun an der missionarischen Dimension der Kirche aus! - mit Ideen und Unterstützungsangebote

2. BIBELTEILEN

Teilt das Wort Gottes regelmäßig in euren Teams, Gruppen und Treffen und handelt gemeinschaftlich danach. - mit Ideen und Unterstützungsangebote

Detail der MSC Armonia Mittelmeer-Reise 'mit Paulus unterwegs'. Etappe auf den Spuren des Apostels Paulus. Bibel heute.

3. GLAUBENSKURS

Nehmt als Engagierte aus den Pfarren bzw. Gemeinden an einem Glaubenskurs im Entwicklungsraum teil. - mit Ideen und Unterstützungsangebote

4. WACHSTUM

Wagt gemeinsam Neues und setzt Schritte, um als Gemeinde in die Breite und in die Tiefe zu wachsen. - mit Ideen und Unterstützungsangebote

5. KIRCHLICHE ORTE

Versammelt euch einmal mit den anderen kirchlichen Orten im Entwicklungsraum.- mit Ideen und Unterstützungsangebote

6. ZUSAMMENARBEIT

Schafft durch Zusammenarbeit Freiraum für Neues. - mit Ideen und Unterstützungsangebote

7. PFARRE NEU

Macht Schritte auf dem Weg zu Pfarre Neu. - mit Ideen und Unterstützungsangebote

Merkmale unseres Diözesanprozesses

Noch einmal erinnere ich an die grundlegenden Merkmale aller Teile unseres Diözesanen Entwicklungsprozesses APG2.1, die auch in der Umsetzung dieses Programmes sichtbar werden sollen:

  • Es geht um einen geistlichen Prozess: In allem Ringen steht die Frage nach dem „Masterplan“ Jesu im Zentrum. Arbeit und Entscheidungen sind getragen von Gebet und geistlicher Unterscheidung.
  • Es geht um einen missionarischen Prozess: Die Frage, wohin Gott uns heute sendet und die Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen, zu denen wir als Kirche gesandt sind, geben die Richtung vor.
  • Es geht um einen partizipativen Prozess: Die Menschen in den Pfarren und Gemeinden sind in die Entwicklungen eingebunden.
  • Es geht um einen vernetzten Prozess, an dem alle kirchlichen Orte, die neben der Pfarre auf dem Pfarrgebiet sind, beteiligt werden. Solche Orte sind beispielsweise anderssprachige Gemeinden, Orden, Einrichtungen der Caritas und der Kategoriale Seelsorge, Bewegungen, …

Kontaktperson im Entwicklungsraum

Die Kontaktperson (Koordinator/in) ist gebeten, „sich um die Kommunikation zwischen den Beteiligten mit dem Referat für Pastorale Strukturentwicklung zu sorgen“.

Unterstützung

Für diese durchaus anspruchsvollen sieben Punkte des Arbeitsprogrammes ist es gut, Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Dazu gibt es in meinem Auftrag Unterstützung von diözesanen Dienststellen:

 

im Gebet

Für jeden Entwicklungsraum wird ein anderer Entwicklungsraum und eine Ordensgemeinschaft beten, die auch bereit sind, für konkrete Anliegen und Aktivitäten im Rahmen dieses Arbeitsprogramms im Entwicklungsraum zu beten.
durch Begleitung
Für jeden Entwicklungsraum gibt es Begleitung, je nach Wunsch in Form einer „Basisbegleitung“ oder einer „Intensivbegleitung“.
durch Ressourcen
Für neu entstehende Projekte kann beim Innovationsfonds der Erzdiözese um eine finanzielle Unterstützung angesucht werden.
durch Materialien (Behelfe, Information, Begleitung, Termine)

Für die Entwicklungsräume werden für jeden der sieben Punkte dieses Arbeitsprogramms konkrete Ideen und Unterlagen sowie Unterstützungsangebote zur Verfügung gestellt.

  1. Ausrichtung
  2. BibelTeilen
  3. Glaubenskurs
  4. Wachstum
  5. Kirchliche Orte
  6. Zusammenarbeit
  7. Pfarre Neu

Feier am Beginn des Entwicklungsraumes

Die Feierelemente können am Ende eines Treffens aller Gemeinden, in eine gemeinsame Vesper, Eucharistiefeier oder Wort-Gottes-Feier eingefügt werden. 

Gemäß dem gemeinsamen Auftrag die Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen, ist das Sendungsgebet am Ende des Gottesdienstes zentrales Element des Gottesdienstes. Weiters finden sich Vorschläge für Lesung, Antwortpsalm und Evangelium, Responsorium (in der Vesper) und für passende Lieder und Gesänge.

durch weitere Angebote zum Diözesanprozess

Pastorale Schulen

Begleitung

Bücher

Material

Termin:

  • Charismen-Seminar (geplant)
  • Information: Sinnquell-Gesprächsrunde

 

In Entwicklungsräumen mit Subeinheiten besprecht bitte mit dem Bischofsvikar, auf welcher Ebene das Arbeitsprogramm sinnvoll umzusetzen sein wird.

Fotos und Zeugnisse aus den Entwicklungsräumen

Im Hirtenbrief werden die Entwicklungsräume gebeten, Fotos und Zeugnisse über Ereignisse im Zusammenhang mit dem Arbeitsprogramm an apg21@edw.or.at zu schicken. Dieses Material wird laufend veröffentlicht werden. So können gute Ideen schnell Nachahmer finden und alle voneinander wissen und profitieren.

mehr

Der Diözesane Entwicklungsprozess APG2.1 baut auf den Hirtenbriefen 2008 und Hirtenbrief 2011 sowie auf den Leitlinien 2012 auf.

Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
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