Wednesday 27. July 2016

Katholischer Laienrat diskutiert über religiöse Großwetterlage

Vollversammlung des Forums der katholischen Organisationen tagt am 12. März 2016 im Wiener Don Bosco-Haus.


Im Zeichen der neuen Bedeutung der Religionen und der mit dem Namen von Papst Franziskus verbundenen Chance für ein neues "Aggiornamento" in der katholischen Kirche steht die Vollversammlung des Katholischen Laienrates Österreichs (KLRÖ) am kommenden Samstag in Wien.

 

KLRÖ-Präsident Theo Quendler stelle die Vollversammlung unter ein Zitat aus dem großen Papst-Franziskus-Interview des Chefredakteurs der Jesuitenzeitschrift "Civilta' Cattolica", P. Antonio Spadaro SJ, hieß es am Montag in einer Aussendung des Forums der katholischen Organisationen in Österreich: "Das Zweite Vaticanum war eine neue Lektüre des Evangeliums im Licht der zeitgenössischen Kultur. Es hat eine Bewegung der Erneuerung ausgelöst, die aus dem Evangelium selbst kommt."

 

Der Kärntner Diözesanbischof Alois Schwarz - der in der Bischofskonferenz für den Katholischen Laienrat zuständig ist - spricht beim Studienteil der Vollversammlung im Wiener Don-Bosco-Haus über das von Papst Franziskus proklamierte "Heilige Jahr der Barmherzigkeit". Die beiden Hauptreferate halten zwei bekannte Journalisten: Heiner Boberski (früher "Die Furche", dann "Wiener Zeitung") und Josef Bruckmoser ("Salzburger Nachrichten"). Boberski referiert zum Thema "Das Jahrhundert der Religionen - Zwischen Fundamentalisierung und Säkularisierung". In seinem 2013 erschienenen Buch "Weltmacht oder Auslaufmodell - Religionen im 21. Jahrhundert" entwarf er ein Bild der "religiösen Großwetterlage", das er bei der Vollversammlung des Laienrats im Licht der neuesten Entwicklungen darlegt.

 

Bruckmoser spricht zum Thema "Hoffnung wider alle Hoffnung - Papst Franziskus: Chance für ein neues Aggiornamento trotz vieler Widerstände". Sein Ausgangspunkt: "Die Welt ist im Umbruch, die Verunsicherung der Menschen ist groß. Mittendrin steht Papst Franziskus, der mit einem 'Jahr der Barmherzigkeit' die katholische Kirche aus der Erstarrung lösen will - und nebenbei die USA und Kuba versöhnt, den Moskauer Patriarchen trifft und in der Türkei den Brückenschlag zum Islam sucht".

 

Der Katholische Laienrat hat fünf Kurien, in denen die verschiedenen Realitäten des katholischen Laienengagements zusammengefasst sind. Kurie 1 umfasst die Gliederungen der Katholischen Aktion (KA), Kurie 2 die Mitgliedsorganisationen der "Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände" (AKV) und Kurie 3 die apostolischen Gruppen, zu denen auch die in den letzten Jahrzehnten entstandenen "Movimenti" gehören. Kurie 4 setzt sich aus Vertretern der Laien- und Pastoralräte der Diözesen zusammen, Kurie 5 aus Einzelpersonen.

 

 

erstellt von: red/kap
07.03.2016

Der Katholische Laienrat hat fünf Kurien, in denen die verschiedenen Realitäten des katholischen Laienengagements zusammengefasst sind.

Kontakt und Information:

Katholischer Laienrat Österreichs (KLRÖ):
www.laienrat.at

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