Sonntag 20. Januar 2019

Philippinen Studienreise

image 20. Januar
2016

Mabuhay!

 

(Christa Langer und Stefan Lobnig bloggen). Zwei Tage (19./20.) sind wir - mit einem Zwischenstopp in Manila - unterwegs gewesen, bis wir in Talisay auf der Insel Negros angekommen sind. Hier bleiben wir, um uns auf unsere „Exposure-Tour“ vorzubereiten.

 


 

Abflug in Wien-Schwechat. In knapp drei Wochen werden wir sehen, ob wir anders nach Hause kommen, als wir weggegangen sind.

 

Christa Langer: "Wir treffen einander am Flughafen in Schwechat. Ich bin zwar pünktlich, aber doch die Letzte. Es ist für mich ein Zeichen, dass alle ein bisschen aufgeregt sind und rechtzeitig da sein wollen. Veronika Prüller-Jagenteufel hat uns in den Flugzeugen Plätze reserviert, um alle beisammen sitzen zu können. Wir fliegen über Dubai und haben dort auch über drei Stunden Aufenthalt. Beim Abflug nach Manila kann ich einen kurzen Blick auf die beeindruckende Skyline von Dubai erhaschen. Bei beiden Flügen kann ich nicht schlafen, trotzdem vergeht die Zeit gefühlt rascher, als ich es von anderen Langzeitflügen gewohnt bin."

 

 

 

 

 

 

Blick von Maryhill über Manila. In der Haupstadt lebt ein Fünftel der 100 Millionen Philippinos. Das Christentum wurde im 16. Jahrhundert von den Spanieren auf die Inseln gebracht. Heute gibt es hier rund 80 Diözesen.

 

Christa Langer: "In Manila erwartet uns Father Marc vom Pastoralinstitut Bukal ng Tipan und wir erleben einen ersten Eindruck von der quirligen, lebendigen Stadt. Wir werden in drei Autos aufgeteilt und in einer mehr als einstündigen Fahrt geht es über sehr gute und auch sehr holprige Straßen Richtung Maryhill, unserem ersten Aufenthaltsort. Unsere ersten Eindrücke aus dem Autofenster sind: sehr bunte Reste der Weihnachtsbeleuchtung, viel Verkehr, vor allem mit motorisierten Dreirädern. Trotz der Dunkelheit wird mit den slumsartigen Behausungen am Rande der Straße auch der arme Teil Manilas sichtbar."

 

 

Ankunft in Maryhill in Manila. Die Aufschrift "Bukal ng Tipan" (dt. Quelle des Bundes") über dem Eingang gilt als Programm für die nächsten Tage, erklärt uns Estella aus dem Team: Es geht darum unseren persönlichen Bund mit Jesus Christus zu erneuern. 

 

Christa Langer: "In Bukal werden wir liebevoll mit frischem  Gemüse, köstlichen Mangos und Bier empfangen -. So lassen sich unsere übermüdeten Körper gerne auf die tropischen Temperaturen ein! Am nächsten Morgen wache ich vom Vogelgezwitscher auf. Der Schlaf war kurz, aber ausreichend. Das Frühstücksbuffet ist ganz nach meinem Geschmack - Papaya, süße Bananen, Speck, Reis und Eier - lassen die Lebensgeister munter werden. Es ist so schön warm; das tut meiner Seele gut."

 

 

Einführung in das Land und die nächsten Tage. Father Marc, ein belgischer Missionar und Teil des Bukal-Teams, gibt uns seine Frage mit auf unsere Reise: Gibt es einen Weg, eine Pfarre so zu organisieren, dass jeder einzelne beteiligt ist? Oder machen alles der Pfarrer und seine notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

 

 

Aufbruch von Maryhill nach Maryshore. Das Pastoralinstitut "Bukal ng Tipan" hat drei Häuser auf den Philippinen, in denen Pfarren und ganze Diözesen eine pastorale Fortbildung machen. Pastoral - im Gegensatz zu theologisch - weil es um erfahrungsbasierte Werkzeuge geht, um Getaufte am Leben der Kirche zu beteiligen.

 

Christa Langer: "Wir machen Halt bei einer Mautstelle. Dem Fahrer fällt Geld in den Spalt zwischen dem Auto und der „Glashütte“ und die Kassierin kommt lächelnd heraus und hebt das Geld auf. Wir sind uns einig, dass das in Österreich so nicht passieren würde."

 

 

Inlandsflug auf die Insel Negros. Die Philippinen bestehen aus über 7.000 großen und kleinen Inseln.

 

 

Wir werden mit einem herzlichen "Mabuhay" und Fruchtbowle in Maryshore willkommen geheißen.

 

 

 

 

Barbecue am Meer. Am nächsten Morgen starten wir mit zweitägigen Exerzitien ("retreat"). Doch zuvor genießen wir die laue Jännernacht am Meer.

 

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