Thursday 2. December 2021

Junge Christen in Österreich: Gebet – Austausch – Perspektiven

 

Auf Einladung der Arbeitsgruppe „Jugend und Ökumene“ der Diözesankommission für Ökumenische Fragen der Erzdiözese Wien trafen sich Verantwortliche für die Jugendpastoral aus vielen verschiedenen Konfessionen und kirchlichen Gemeinschaften in Stift Heiligenkreuz bei Wien.

Auf Einladung der Arbeitsgruppe „Jugend und Ökumene“ der Diözesankommission für Ökumenische Fragen der Erzdiözese Wien unter der Leitung des Vorsitzenden, Prof. Dr. Rudolf Prokschi, und des Abtes des Stiftes Heiligenkreuz, Dr. Maximilian Heim OCist trafen sich Verantwortliche für die Jugendpastoral bzw. Jugendvertreter aus vielen verschiedenen Konfessionen und kirchlichen Gemeinschaften, die in Österreich anerkannt und auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien tätig sind:
 

Armenisch-Apostolische Kirche, Chaldäisch-Katholische Gemeinde, Evangelische Kirche, Freikirchen Österreichs (Mennonitische Freikirche Österreich), Griechisch-Orthodoxe Kirche (Metropolie v. Austria – Ökumenisches Patriarchat), Koptisch-Orthodoxe Kirche, Ordinariat für die Gläubigen der katholischen Ostkirchen in Österreich, Römisch-Katholische Kirche Erzdiözese Wien, Rumänische Griechisch-Katholische Gemeinde, Rumänisch-Orthodoxe Kirche, Serbisch-Orthodoxe Kirche, Syrisch-Maronitische Gemeinde, Syrisch-Orthodoxe Kirche, Ukrainische Griechisch-Katholische Gemeinden.



 

Nach dem persönlichen Kennenlernen brachte der offene Austausch über die Situation von Jugendlichen und die Herausforderungen und Schwerpunkte der Jugendpastoral in den verschiedenen Gemeinden viel an interessanten Einblicken und Anregungen. Die darauf folgenden Spezialführungen (Kloster und Historische Bibliothek/Sakristei/Päpstliche Hochschule) ermöglichten das Gespräch in Kleingruppen.

Die Teilnahme an der Lateinischen Vesper der jungen Klostergemeinschaft leitete zu einem Höhepunkt des Treffens über: Die Verehrung der Kreuzreliquie mit Segen und Möglichkeit zum Einzelsegen wurde spontan durch einen von einem koptisch-orthodoxen Mönch gesungenen Kreuzhymnus und einem von serbisch-orthodoxen Chorsängerinnen angestimmten Lied begleitet. Hier wurde erfahrbar, was der Prior des Klosters in Vertretung des Herrn Abtes den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer kurzen Einleitung zum Kreuz als „spirituellem Ort“ des Treffens zugesagt hatte: „Im Heiligen Kreuz Jesu Christi sind wir alle vereint.“

 

Beim Abendessen im Klostergasthof war neben persönlichen theologischen Gesprächen der Tenor der herzlichen Begegnungen: „Wir wollen einander weiter treffen, auch in einer Art Plattform in Verbindung bleiben.“

Die Perspektiven: Wir sind gemeinsam unterwegs, es ist wichtig, umeinander zu wissen, voneinander zu lernen und einander zu unterstützen – im Gebet, in der Gastfreundschaft und im Wirken in Kirche und Gesellschaft. Start für die „Ökumene next generation“.

 

Foto: (c)Stift Heiligenkreuz - alle Anwesenden haben einen 3G Nachweis erbracht!

 

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