Friday 25. September 2020
Evangelium von heute Lk 9,18-22 In jener Zeit, als Jesus in der Einsamkeit betete und die...
Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.
Mk. 1,11
Namenstage Hl. Firminus, Hl. Gottfried Thelen, Hl. Wigger von Brandenburg, Hl. Nikolaus...
„Wenn wir Gott unsern Vater nennen, müssen wir uns auch als Söhne Gottes verhalten.“
hl. Cyprian
Republik Kongo

Volontariatseinsatz in Pointe Noir

Alexandra H. wurde von der Organisation "VOLONTARIAT bewegt" nach Afrika entsandt und berichtet hier über ihren Einsatz:

 

Ich durfte 5 Monate ein Volontariat im Kongo machen und habe so viele Erlebnisse, Eindrücke und auch Freundschaften mit nach Hause genommen, dass ich gar nicht weiß, wo ich zum Erzählen anfange.

 

 

Meine Hauptaufgabe war das Unterrichten. Ich habe in zwei Grundschul-, zwei Gymnasium- und einer Berufsschulklasse Englisch unterrichtet und im Gymnasium auch Deutsch. Das war am Anfang eine ziemliche Herausforderung, weil die Unterrichtssprache ja Französisch ist.Da dich die Kinder aber immer gleich ausbessern, wenn du einen Fehler machst, habe ich hier besonders viel gelernt.

 

 

Nach der Schule habe ich auch in verschiedenen Pfarrgruppen mitgemacht bei der Pastoralarbeit. Ich war zum Beispiel im Jugendchor, bei den Pfadfindern und auch bei den Katechisten.

 

 

Am Sonntag habe ich also zuerst in der Jugendmesse gesungen, dann habe ich beim Katechismusunterricht geholfe und in so einer Art Sonntagsschule der Pfadfinder Englisch unterrichtet. Am Nachmittag war dann noch Sonntagsoratorium mit den Kindern und am Abend noch Chorprobe. Klingt ziemlich stressig, war es auch, aber die Arbeit hat mir riesengroße Freude bereitet.

 

  

 

Manchmal, wenn ich nach der Schule richtig müde war, waren noch die Kinder um mich herum und wir haben Ringelspiele gemacht und das hat mich wieder aufgemuntert. Überhaupt habe ich viel von dieser Lebensfreude und Dankbarkeit der Menschen gelernt. Denn auch wenn sie nicht viel besitzen, teilen sie das Wenige noch mit dir und man ist wirklich überall herzlich willkommen.

 

 

Das hat mich sehr beeindruckt. Auch die vorhin schon kurz erwähnte Sonntagsmesse war besonders zu den Feiertagen immer sehr lebendig. Wir haben viel gesungen, getanzt und auch wenn sie zweieinhalb Stunden gedauert hat, war man auch noch beim letzten Lied voll dabei. Alles in allem habe ich eine wunderschöne, unvergessliche Zeit in Afrika erlebt.

 

Weitere Fotos und Berichte unter http://alexandraaucongo.wordpress.com.

Pastoralamt der ED. Wien Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit
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1010 Wien

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