Saturday 21. September 2019
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Joh. 15, 15
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„Mit Gott verliert man nichts, aber ohne ihn ist alles verloren.“
Papst Franziskus
MIVA

ChristophorusAktion 2019: Mobilität für Priester

Spendensammlung der MIVA Austria -„Pro unfallfreiem Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVA-Auto“ – heuer 60. Durchführung - Fahrzeuge für die ärmsten Regionen der Welt - ChristophorusSonntag am 21. Juli 2019

Projekte in 60 Ländern
„Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“. Unter diesem Motto bittet die MIVA Austria im Rahmen ihrer großen Jahressammlung, der ChristophorusAktion im Juli, wieder um Spenden für Mobilität. Vor allem Autofahrerinnen und Autofahrer sind gebeten, ihren Beitrag zu leisten. Aus ungefähr 60 Ländern pro Jahr kommen die Ansuchen. Dass nicht nur Autos finanziert werden, zeigt das diesjährige Beispielprojekt: In einer südindischen Diözese sollen Priester für ihren Einsatz mit neuen Motorrädern ausgestattet werden.

 

Motorräder für Tamil Nadu
Die Diözese Kottar liegt in Tamil Nadu, dem südlichsten Bundesstaat Indiens, nahe der Grenze zu Kerala. Bischof Nazarene Soosai hat um acht Motorräder für seine Priester gebeten. Sie sollen im hügeligen Landesinneren zum Einsatz kommen, denn dort steht die Kirche nach Angaben des Bischofs vor sehr grundlegenden Herausforderungen der Entwicklung, Bildung und Glaubensvermittlung. An der Küste hingegen, wo viele katholische Fischerfamilien leben, habe man zuletzt Pfarren aufteilen und verkleinern können. Damit seien auch die Wege der Priester kürzer geworden. Kottar selbst ist aus der Teilung einer früheren Großdiözese in zwei Hälften hervorgegangen.

 

Priester auf zwei Rädern
In den Hügeln Richtung Norden leben die Menschen vor allem von der Landwirtschaft und haben es schwer, mit den Erträgen durchzukommen. Kleine christliche Gemeinden liegen verstreut um die Hauptorte. Die Priester haben zwar keine sehr weiten Strecken zurückzulegen, aber sie müssen angesichts der Fülle ihrer Aufgaben mobil sein. Das Motorrad hat sich für sie als Verkehrsmittel bewährt. Es ist billiger in der Erhaltung, überwindet Engstellen und kommt trotz der täglichen Staus, die auch in kleineren Städten unvermeidlich sind, gut voran. Priester auf zwei Rädern, die oft an ihrem weißen Gewand erkennbar sind, gehören zum Verkehrsalltag.

 

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© MIVA Austria

 

Gängiges Verkehrsmittel
Motorräder sind in Indien keine Seltenheit. Ganz im Gegenteil, sie sind in schier endlosen Kolonnen unterwegs. Die Priester, die aus der ChristophorusAktion neue Motorräder erhalten sollen, sind keine Motorrad-Anfänger. Aber ihre alten Zweiräder sind am Ende der Lebenszeit angelangt. In der Diözese wiederum reicht das Geld nicht einmal aus, um allen ihren Priestern ein Gehalt zu zahlen. Die Unterstützung aus Österreich wäre somit hochwillkommen, sagt Bischof Soosai.

 

ChristophorusSonntag am 21. Juli
Die ChristophorusAktion ist nach dem „Christus-Träger“ und Schutzheiligen der Reisenden benannt. Sie findet ihren Höhepunkt traditionellerweise am ChristophorusSonntag. In vielen Pfarrgemeinden werden an diesem Tag die Gottesdienste besonders gestaltet. Danksagung für die eigene Möglichkeit zu fahren und zu reisen, die Bitte um sicheres Heimkommen und die internationale Solidarität stehen im Mittelpunkt. Nach den Gottesdiensten finden Fahrzeugsegnungen statt; in den Kirchen kann für die ChristophorusAktion gespendet werden. Genauso aber auch online auf der MIVA-Website www.miva.at. Mobilität ist ein hohes Gut. Die MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) will die unterstützten, denen sie fehlt. „Mobilität ist teilbar“ ist das Leitwort der MIVA.

 

Nicht nur Autos

Die MIVA Austria ist ein katholisches Hilfswerk mit Sitz in Stadl-Paura, Oberösterreich. Neben dem typischen MIVA-Auto, einem an das Einsatzgebiet angepassten Geländewagen, stehen auch Lastfahrzeuge, PKWs, Motorräder bis hin zu Lasttieren, Booten oder landwirtschaftlichen Geräten auf der Liste. Mancherorts dienen die Fahrzeuge der Priester und geistlichen Schwestern vielen Menschen als einzig verfügbare Transportmöglichkeit, im Notfall auch als Krankenwagen.

 

Spendenkonto

IBAN AT07 2032 0321 0060 0000

www.miva.at

 

Rückfragehinweis: Birgit Gruber, b.gruber@miva.at, Tel. 07245 28945-44

Pastoralamt der ED. Wien Referat für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit
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