Wednesday 22. January 2020
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Neujahrsansprache Kardinal Schönborn 2020

Das Wohl der heute so gefährdeten Schöpfung "liegt auch in unserer Hand - ganz persönlich": Darauf hat unser Kardinal in seiner traditionellen Silvesteransprache im ORF am Dienstagabend hingewiesen. Er erwähnte das   Kirchenlied "Wir sind nur Gast auf Erden" und appellierte an uns, sich wie ein "Gast" zu benehmen und unseren möglichen Beitrag zu leisten, damit auch kommende Generationen auf der Erde Heimat haben können. Güter wie klares Wasser, reine Luft oder Regen zur rechten Zeit sind nichts Selbstverständliches, sondern Geschenke des Schöpfers, denen wir mit Dankbarkeit zu begegnen sollen.

Eingangs erinnerte Schönborn an einen Markstein der Weltgeschichte vor 50 Jahren, als erstmals ein Mensch den Mond betrat. Besonders beeindruckt hätten ihn Bilder davon, wie die Astronauten die Erde über dem Mond aufgehen sahen - "unseren wunderschönen blauweißen Planeten in seiner ganzen Zartheit und Zerbrechlichkeit". Seit der Mondlandung 1969 habe sich viel verändert, was heute auch auf den Bildern aus dem Weltall zu sehen sei. Der Kardinal verwies auf schmelzende Polarkappen, riesige Brände, Wirbelstürme und eine um das Doppelte gewachsene Weltbevölkerung. Der Kardinal nannte den Klimawandel eine ganz große Herausforderung, die die Politik in die Pflicht nehme. "Denn es geht um uns alle, es geht um die Zukunft unseres Planeten", der der heilige Franziskus im Sonnengesang "Mutter Erde" nannte, unterstrich Schönborn.

 

 

 

Er empfinde wie viele andere eine "große Ohnmacht", wenn er angesichts der Bedrohungen in die Zukunft blicke: "Wie wird das kommende Jahrzehnt aussehen? Gehen wir auf große Katastrophen zu?" Vielleicht werde es gar nicht so schlimm sein, "wie manche meinen, um uns zu beschwichtigen", so Schönborn. Der Erzbischof regte dazu an, dass jeder Einzelne seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet und mit Ressourcen behutsam umgeht - getragen von Haltungen wie Dankbarkeit für die Güter dieser Erde und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen, denn "nichts ist selbsverständlich".

 

www. Katholische Kirche.at

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