Friday 27. November 2020
Aktuelles
"Umweltbischof" Schwarz und...
Einigkeit über die Wichtigkeit...

Herbstkonferenz der kath....
Kirchliche Umweltbeauftragte sind...

Mutter Erde Schöpfungsverantwortung...
Die Schöpfungsverantwortung für Mutter Erde...

Mutter Erde Schöpfungsverantwortung konkret

Das Plastiksackerl und die Energiewende

 

Die Schöpfungsverantwortung für Mutter Erde stand im Mittelpunkt der 31. Wein-

viertelakademie am 8. Oktober im Bildungshaus Schloss Großrußbach

 

Die Katholische Aktion hatte in Kooperation mit Bildungshaus, KBW und „Der Sonntag“ dazu eingeladen

 

Fragt man die Menschen, welchen Beitrag sie für den Umweltschutz leisten können und wollen, so nennen die meisten den Verzicht auf das Plastiksackerl und das Ausschalten des Stand-By-Modus bei Elektro-Geräten. Ganzer Bericht:

 

Artikel Stefan Kronthaler/ Sonntag , Franz Vock/KA

 

 

Für Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens, sind das lobenswerte Beiträge. Allerdings fallen Anliegen wie moderne Heizungs- und Wärmesysteme, weniger fliegen und weniger Fleisch essen mehr ins Gewicht der Klima-Bilanz. Rogenhofer wies in ihrem Vortrag bei der 31. Weinviertelakademie im Bildungshaus Schloss Großrußbach darauf hin, dass der Energieverbrauch, vor allem durch Öl, Gas und Kohle bedingt, sich weltweit versechsundzwanzigt habe, während die Zahl der Weltbevölkerung nur um das Fünffache gestiegen sei.

„Für Klimafreundlichkeit müssen wir uns entscheiden“

In Österreich werde in den nächsten Jahren die Zunahme der Temperatur um 2 Grad erwartetet, während global betrachtet nur mit 1,1 Grad mehr gerechnet wird. Rogenhofer erinnerte daran, dass Extremwetterereignisse wie Trockenheit, Waldsterben und Überflutungen zunehmen würden. Schon bei einem Temperaturanstieg von 0,5 Grad würden weltweit hunderte Millionen Menschen von Armut bedroht und sich auf die Flucht begeben. „Die Kosten des Nichts-Tun sind so hoch, das hat mich wütend gemacht“, begründete Rogenhofer ihr Engagement beim Klimavolksbegehren. Die Vorteile einer guten Klimapolitik liegen auf der Hand, ist sie überzeugt: Die regionale Wertschöpfung steigt, neue Arbeitsplätze würden geschaffen und auch die Gesundheit würde sich verbessern. „Klimaschädliches Verhalten ist die Norm, für Klimafreundlichkeit müssen wir uns entscheiden“, sagte sie.

Das Klimavolksbegehren hatten heuer 380.590 Menschen unterschrieben, jetzt werden die Anträge im österreichischen Parlament behandelt. „Es liegt in unserer Hand“, unterstrich Rogenhofer: „Denn wir sind mehr als Konsumentinnen.“ Politiker sollten auf das Anliegen des Klimaschutzes aufmerksam gemacht werden, im eigenen Einflussbereich gehe es darum, im Beruf, in der Gemeinde und in der Familie aktiv zu werden. Es gehe nicht darum, mit Angstparolen die Menschen einzuschüchtern, so Rogenhofer, sondern um die Dringlichkeit der Herausforderungen des Klimawandels wie Waldbrände oder Artensterben. „Unser gemeinsames Haus, Mutter Erde, brennt gerade“, so Rogenhofer. Ihre Vision für 2040? „Wir werden in grünen Städten leben“, so Rogenhofer: „Es wird mehr repariert und nicht weggeworfen und es wird mehr geteilt werden.“

Gerne informieren wir Sie über aktuelle Umwelt-Themen. 

Umweltbüro
Stephansplatz 6/3/5/536
1010 Wien

E-Mail schreiben
Datenschutzerklärung
Display: Standard - Mobile