Thursday 18. July 2019

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Der Mond und die Liturgie

Der Mond begegnet uns in der Liturgie immer wieder und dies nicht nur in biblischen Texten und liturgischen Gesängen. Wir begeben uns aus Anlass des 50. Jahrestages der ersten bemannten Mondlandung auf eine kurze Entdeckungsreise in Liturgie und Weltall.

Wer denkt in einem Jahr mit paradoxem Ostertermin nicht sofort an die luni-solare Kalenderberechnung und damit auch jene des Osterfestes. Die Phasen des Mondes und sein Lauf prägen seit Menschengedenken religiöse Feste und Zeiten. Nicht nur die Bibel spricht davon bereits im Buch Genesis (Gen 1,14), sondern auch zahlreiche Belege aus anderen Religionen ließen sich hier anführen.

Bereits die Kirchenväter haben den Mond jedoch auch ekklesiologisch als Bild für unser Kirche-Sein herangezogen. Auf dieses Mysterium lunae verwies heuer Papst Franziskus in seiner Katechese bei der Generalaudienz am 19. April 2019: "wie der Mond nur durch das Licht der Sonne scheinen kann, so können wir nur durch das Licht Christi in dieser Welt leuchten".

Auch bei der Ausrichtung von Kirchenbauten gibt es immer wieder Hinweise auf Mondorientierungen, Maria wird vielfach sternenumkränzt auf einer Mondsichel stehend dargestellt und in einer Monstranz oder Custodia wird das Allerheiligste von einer Lunula getragen.

 

Doch blicken wir 50 Jahre zurück auf den 20. Juli 1969, 3:17 EST, als Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf dem Mond landeten. Papst Paul VI. verfolgte die Mondlandung von der Specola Vaticana in Castel Gandolo aus und funkte an die Astronauten: "Ehre, Gruß und Segen Euch, die ihr den Mond erobert habt, das bleiche Licht unserer Nächte und unserer Träume. Bringt dem Mond mit unserer lebhaften Teilnahme die Stimme des Geistes, den Hymnus für Gott, unseren Schöpfer und Vater."

Buzz Aldrin empfing an Bord der Landefähre Eagle in zeitlicher Nähe zum Gottesdienst in seiner presbyterianischen Heimatgemeinde das Abendmahl, das er inkl. eines kleinen Kelches mitbekommen hatte. Er schrieb darüber in seiner Autobiographie: "In the radio blackout, I opened the little plastic packages which contained the bread and the wine. I poured the wine into the chalice our church had given me. In the one-sixth gravity of the moon, the wine slowly curled and gracefully came up the side of the cup." Nach einer Lesung aus Joh 15,5 kommunizierte er auf dem Mond. "I ate the tiny Host and swallowed the wine. I gave thanks for the intelligence and spirit that had brought two young pilots to the Sea of Tranquility. It was interesting for me to think: the very first liquid ever poured on the moon, and the very first food eaten there, were the communion elements."

Bis heute feiert seine Heimatgemeinde Webster Presbyterian Texas alljährlich den Lunar Communion Sunday.

 

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