Wednesday 3. June 2020
KtS Aktuelle Informationen

Die Kategoriale Seelsorge ist ab sofort Montag bis Donnerstag von 08:00h bis 16:30h und am Freitag von 08:00h bis 14:00h erreichbar.
 

Tel.: (01) 51552 - 3875 und (01) 51552 - 3469

Per E-Mail unter: kat.seelsorge@edw.or.at

 

Die Telefonseelsorge ist täglich von 0-24 Uhr unter 142 erreichbar.

 

Gesprächsinsel ab 4. Mai wieder geöffnet!

Von Montag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr sind ab dem 4. Mai wieder kompetente Seelsorgerinnen und Seelsorger da für alle Anliegen, die Ihnen am Herzen liegen und über die Sie gerne mit jemandem reden möchten.

 

Ehe-, Familien- und Lebensberatung:

Unsere Familienberatungsstellen haben ab 4.5.

für Face to face Beratungen wieder geöffnet.
Um Terminvereinbarung wird gebeten.
Zusätzlich ist weiterhin Telefon- und Videoberatung möglich.
Online und Chatberatung finden Sie unter : www.antworten.at
Weitere Informationen Mo-Do 9.00-13.00 unter 0676 /668 89 02

 

Kontaktstelle für Alleinerziehende:

Ab 19.05. sind wieder persönliche Beratungsgespräche am Stephansplatz möglich, natürlich unter den vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen. Es können ab sofort telefonische Terminvereinbarungen (01/51 552-3343) zu unseren Bürozeiten gemacht werden!

Bürozeiten: Dienstag bis Donnerstag zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr und Freitag von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Laufende E-Mailberatungen unter: alleinerziehende@edw.or.at
Chatraum für Alleinerziehende jeden Dienstag von 19:00 bis 22:00 Uhr unter: https://alleinerziehende.sainetz.at
Wöchentliches Infomail mit wichtigen gesetzlichen Neuerungen und Tipps und links für den Alltag. Anmeldung dazu unter: alleinerziehende@edw.or.at
Facebookseite der Kontaktstelle mit allen aktuellen News und Ideen für einen entspannten Alltag

"Wir brauchen Haltung, Achtsamkeit und Kreativität auf dem Weg aus der Corona-Krise"

 

Auf dem Weg aus der Corona-Krise sind Haltung, Achtsamkeit und Kreativität besonders gefragt, erklärte Weihbischof Franz Scharl - in seiner Funktion als Bischofsvikar für die Kategoriale Seelsorge in Resonanz auf die Fach-Expertise aus seinen Bereichen - in einer Pressemeldung.

Maßnahmen und Regeln einzuhalten und dabei die Eigenverantwortung und Rücksichtnahme nicht aus den Augen verlieren, sei ebenso notwendig, wie der achtsame Umgang mit all jenen, die aufgrund der Krise an den Rand gedrängt werden. Neben den Kranken und jenen, deren Existenz gefährdet ist, sind das besonders auch Kinder und Jugendliche, sowie hochbetagte, von den Social Media nicht erreichte oder vernachlässigte Menschen. Alle - aber besonders Christen - sind gefordert, kreative und mutige Wege zu finden, um ein gesundendes Miteinander zu fördern.

Die Maßnahmen der letzten Wochen haben – aus heutiger Sicht – erfreulicherweise einen guten Grundstein gelegt, die Bedrohungen durch die Pandemie abzuschwächen. Nun gelte es aber nicht nur die Maßnahmen zu entschärfen, sondern die weiter notwendigen Maßnahmen mit Eigenverantwortung und Haltung zu gestalten. Nicht Misstrauen gegenüber dem Handeln des anderen, sondern verantwortliches eigenes Handeln sei gefragt. Als Beispiel nannte der Weihbischof: „Freundschaftlicher Abstand“ – die notwendige körperliche Distanz mit der Sorge für die Bedürfnisse des Gegenübers abzustimmen.

 

Einsamkeit und Belastung für Kinder, Familien und Hochbetagte mit Langzeitfolgen

 

„Aufgrund von Anrufen bei Telefonseelsorge, Seniorentelefon und Familienstellen sehen wir, dass wir die psychischen Belastungen, die auch zu verschiedenen Langzeitfolgen führen können, noch stärker ins Blickfeld nehmen müssen“, so Scharl.

 

Auf der einen Seite leiden Kinder oft unter der Einschränkung ihrer sozialen Kontakte und Bewegungsfreiheit enorm. Dies führt wiederum zu Belastungen der Eltern, die neben beruflichen Herausforderungen oder existenziellen Nöten, die Betreuung der Kinder und vielleicht sogar Hochbetagter auf engem Raum organisieren müssen. Hier dürfen wir mit großer Dankbarkeit und Bewunderung auf die Leistungen vieler Menschen - sehr oft von Frauen - blicken, aber müssen gleichzeitig auch feststellen, dass soziale Gräben und Benachteiligungen verstärkt sichtbar werden.

Old lady sadly sitting near the window.

Am anderen Ende des Lebensspektrums sind es die hochbetagten Menschen, denen wir uns widmen müssen. Für viele dieser Menschen war schon bisher Einsamkeit ein großes Thema. Nun sind sie wichtiger Eckpunkte ihres sozialen Lebens zusätzlich beraubt und können diese oft nicht durch die Nutzung moderner Kommunikationsmedien entschärfen.

„Für Menschen, die sich bewusst sind, dass ihr Leben hier sehr bald zu Ende sein könnte, klingen Aussagen wie ‚Wir müssen uns auf längere Zeit ans Abstandhalten gewöhnen‘ schnell wie ‚Nie mehr in diesem Leben‘ „ , so der Weihbischof. Was das mit Menschen macht, könne man sich leicht ausmalen.

 

Augenmerk auf klare Information und kreative Angebote richten

Es brauche eine sehr klare und offene Informationssprache - in einer Haltung aufrichtiger Fürsorge, betonte Weihbischof Scharl. Ansagen von künftigen Ankündigungen seien oft mehr irritierend, denn aufklärend, und würden viel Raum für Spekulationen und Fake-News lassen. Die überstarke Ausrichtung auf Social Media vernachlässige jene Menschen, die keinen Zugang dazu haben, verstärke aber auch oft die Kommunikationslosigkeit über andere Kanäle.

Nachbarschaftshilfe und persönliche Kontaktaufnahme haben in den letzten Tagen sehr viele positive Effekte erzielt. „Diese weiter auszubauen und neue kreative, eigenverantwortliche Wege, sowohl im sozialen, als auch im geistlichen Leben zu finden, zuzulassen und zu gehen, bleibt eine große und schöne Herausforderung, aber auch Chance unserer derzeitigen Lage. Das gilt einerseits für jeden einzelnen von uns, andererseits aber auch für uns als Gemeinschaft der Kirche“, unterstrich Franz Scharl abschließend

Kategoriale Seelsorge der ED. Wien
Kategoriale Seelsorge der ED. Wien
Stephansplatz 6/6/629
1010 Wien

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