Monday 30. March 2020

Informationen zum Datenschutz können auf der Homepage der Österreichischen Bischofskonferenz nachgelesen werden.

 

Terminvorschau

ORT: wenn nicht anders angegeben finden die Veranstaltungen im Bildungszentrum St.Bernhard/Wiener Neustadt statt.


INFO: unterstrichene Wörter = weiterführende links


ANMELDUNG


 

Krankenkommunionhelferkurs - abgesagt!

14. März, 9.00 - 16.00
 

Liturgiestammtisch  - abgesagt!

16. März, 18.30 im BZ St.Bernhard / Wiener Neustadt

19. März, 18.30 im Pfarrheim Enzersdorf/Fischa

 

Einkehrabend - abgesagt

Do 26. März 2020, 18.00 - 20.00

Thema: Die Geschenke des Auferstandenen

 

Kommunionhelfer-grundkurs

18. April 2020, Sa 9.00 - 17.00

AVISO: 17. Oktober 2020, Sa 9.00 - 17.00

 

Pfarrblattschule 2020 (1x1 des Journalismus)

ausgebucht!

7. März und 25. April

jeweils 9.00 - 17.00

 

Ausbildung zu Leitung von Wortgottesfeiern mit Kurzansprache 2020:

Teil 1. 29. Februar

Teil 2. 14. März  - abgesagt

Teil 3. 28. März - in Wien - wird voraussichtlich abgesagt werden

Teil 4. 18. April - wird voraussichtlich abgesagt werden

Teil 5. 9. Mai

 

Regional-Caritas-Treffen

Jeweils 18.00 – ca. 20.30

  • 3. Juni 2020 – Mönichkirchen (Pfarrheim)

  • 23. September 2020 – Pfarrhof Gablitz

KiBiWö 2020

11. - 13. September Fr 14.00 - So 14.00

Grametschlag "Jugend am Hof"

 

Lektorenkurs

6. und 7. November 2020

Fr 18.00 - Sa 17.00

 

Fachtag Öffentlichkeitsarbeit 2020

21. November, 9.00 - 16.00

Thema: "Wie kann die ÖA in der Pfarre aufgestellt werden?"

 

Aviso 2021

 

Fachtag Liturgie

23. Jänner 2021, 9.00-16.00

 

Brot und Wein

Erlebnishalbtag für Erstkommunionkinder

20. Februar 2021

Rückblick auf 2020

 

Ausbildung zu Leitung von Wortgottesfeiern mit Kurzansprache 2021:

Teil 1: 13. Februar

Teil 2: 6. März

Teil 3: 13. März (in Wien)

Teil 4: 10. April

Teil 5: 24. April

 

BILDUNGSZENTRUM

ST. BERNHARD

ein modernes Seminarzentrum

in der Propstei (Stadtzentrum)
 

2700 Wiener Neustadt

Domplatz 1

02622/29131

Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
Mk. 1,15

wir gedenken verstorbener Schwestern und Brüder

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

5. FASTENSONNTAG  A

29. März 2020

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Joh 11, 25)

 

Am kommenden Sonntag verkünden wir, vernehmen die Gläubigen (vielleicht durch livestream?)

den „Dritten Akt“ der großen johannäischen Trilogie über das Neue Leben, das der Herr uns schenken will:

 

Unmittelbar bevor Jesus gefangen genommen wird, will Er, der dem eigenen Tod entgegengeht,

diesem Tod fest ins Auge schauen. Er lässt es zu – so eigenartig sich das ausnimmt, da Lazarus sein Freund ist – dass dieser stirbt:
„Ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt.“ (Joh 11, 15)

Angesichts dieser unheimlichen Macht des Todes heißt es dann einige Verse später (im Urtext):

„Er schnaubte im Geiste und erregte sich.“  (V. 33b)

Der Grund dieser Erregung nimmt also mit Entsetzen in den Blick, was Sünde und Tod in dieser Welt anrichten!

 

Auf die Frage der Reporterin gestern in der Pressestunde, ob diese Corona-Krise etwa (wie einige lancieren) als „Strafe Gottes“ zu sehen sei, antwortet der Kardinal (sinngemäß):

Nicht als Strafe, aber als Hinweis, als Fingerzeig will es gesehen werden:

„Was will Gott uns damit sagen? Sollten wir nicht unseren Lebensstil verändern?

Müssen wir Globalisierung nicht neu definieren?“
So kann diese Krise ein Aufwecker, eine Wende in unserem Leben, ja in der Welt werden, indem wir unsere Verantwortung füreinander und für die Welt neu in den Blick nehmen.

 

·         In der Begegnung mit der Samariterin (3. Sonntag), die mit uns am Brunnen „Platz getauscht hat“, konnten wir erkennen, dass unser Durst nach Liebe größer ist als das Angebot dieser Welt.

·         Am Blindgeborenen (4. Sonntag) durften wir erfahren, dass wir nur dann wirklich sehend werden, wenn wir in Jesus unseren Retter und Herr erkennen.

·         Und die Auferweckung des Lazarus führt uns aus der Geschichtlichkeit direkt in unser Leben, in unsere Tage, um uns zu zeigen, wie präsent diese Macht der Sünde und des Todes ist.
Aber auch wie präsent die Macht seiner Liebe, und damit seines Sieges über den Tod (unseren Tod) ist!

Der Weg dorthin ist unser Glaube: „Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist!“ (V. 27)

 

Ich wünsche Dir einen starken Glauben – gerade in diesen Tagen – an die liebende Nähe des Herrn!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

4. FASTENSONNTAG  A

22. März 2020

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, geht nicht im Finstern, sondern hat das Licht des Lebens.“ (Joh 8, 12)

 

„Weder er noch seine Eltern haben gesündigt!“

Die Versuchung ist groß – und man hört es immer wieder, auch heute! – die Ursache von Katastrophen oder gar persönlichem Unglück als Folge moralischer Schuld zu sehen.

Jesus tritt dem vehement entgegen.

Allerdings kann und möge natürlich eine solche Situation, wie wir sie gerade erleben, in uns eine Wende bewirken – im Verhalten unseren Mitmenschen gegenüber, in unserem persönlichen Leben, in unserer Glaubensbeziehung.

Hell wird unser Leben allemal, wenn wir erkennen, dass wir Sünder sind und uns nicht für nur gut halten(Joh 9, 41), sondern unser Leben stets an der unendlichen Liebe des Herrn auszurichten haben. So will uns auch dieses Evangelium wieder (gerade in dieser Zeit) die Augen öffnen:

  • für die Menschen, die jetzt vielfach noch einsamer und voller Angst sind,
  • für die Vorgaben von Bundesregierung, Diözese, Stift und Priorat, die wir wirklich ernsthaft einhalten wollen,
  • für neue, einfallsreiche Möglichkeiten, mit den Mitmenschen in Kontakt zu bleiben,
  • vor allem für die Beziehung zum Herrn, der uns in diesen Tagen besonders nahe ist!

Auch wenn Du an diesem Sonntag physisch nicht mit Deiner Gemeinde feierst (vielleicht sogar doch über livestream!), so feiern wir doch immer für alle Menschen auf der ganzen Welt!
So dürfen wir alle Anliegen – Freud und Leid – mit hinein genommen wissen in unserer Liturgie.

Viel Freude und Kraft für die kommende Zeit!

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

3. FASTENSONNTAG  A

15. März 2020

„Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben.“ (Joh 4, 14a)

 

Bei manchen Evangelien – so schön und ergreifend sie sind – habe ich direkt Hemmungen,

die volle Länge den Menschen zuzumuten (im Lesejahr A gleich dreimal hintereinander!).

Da geht es den Gläubigen wahrscheinlich wie Jesus: „Jesus war müde von der Reise und setzte sich an den Brunnen“. (Joh 4, 6).

Auch die Leute sind froh, wenn sie sich jetzt hinsetzen dürfen.

 

Vielleicht ist es gut, die Leute aber nicht einfach hinsetzen zu lassen, sondern sie einzuladen,

sich „mit Jesus an den Brunnenrand zu setzen“. (Gerade das vierte Evangelium nimmt uns Heutige immer voll hinein in das Geschehen!)

 

Und generell gilt: wenn Jesus Menschen begegnet und sie anspricht, dann sind das nicht die Reichen und Schönen, die tollen Karrieretypen mit ihren Idealmaßen und dicken Brieftaschen,

sondern es sind (fast immer) die Armen und Zerschundenen, die Sündhaften und Verirrten, aber immer die Sehnsüchtigen, so wie wir es alle sind…

Und all das ist zusammengefasst und abgebildet in dieser Frau aus Samarien.

 

Der ganze Dialog ist also ein Gespräch des Herrn mit uns!

 

Der uns allen innewohnende und stets sich wiederholende Durst zeigt uns ja ständig, dass wir mit dem Angebot dieser Welt nur eine Teilzufriedenheit erreichen können, aber nie unsere ganze Sehnsucht stillen können.

 

Die Menschen, die Dir zuhören, mögen mit dieser herrlichen Frohbotschaft und Deiner Ermutigung einen großen Schritt auf Jesus hin machen können:
Seine unendliche Liebe ist es, die unser Herz vollends glücklich machen kann!

„Ich bin es, ich, der mit dir spricht“. (Joh 4, 26).

 

Gottes Segen für Dein Wirken!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

2. FASTENSONNTAG  A

8. März 2020

 

„Herr, es ist gut, dass wir hier sind.“ (Mt 17, 4).

Wenn wir Sonntag für Sonntag in die Kirche gehen, dann nicht

  • weil wir es gewohnt sind,
  • weil es ein Kirchengebot ist,
  • weil wir Lektorendienst o.ä. haben,

sondern wir sind da, weil es gut ist, dass wir hier sind!

Vielleicht wollte Jesus den Jüngern auf dem Berg Tabor zeigen, dass sie ihn nicht immer so „greifbar“ vor Augen haben werden; dass sie sich – so wie wir – auf eine andere Art der Begegnung, auf eine neue Weise der Beziehung zu Ihm einstellen werden müssen; auf eine Beziehung, die auch unserer ganzen Lebensrealität entspricht: die neben den schönen auch die argen und schmerzvollen Seiten einbezieht.

(Bei Lukas heißt es: „Mose und Elija sprachen von Seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte“. 9, 31)

 

Bei jedem Gottesdienst erfahren wir diesen Ausblick, diese „Verklärung“.

Als „die Jünger den Berg hinabstiegen“ (Mt, 17, 9), haben sie sicher Jesus anders gesehen und erlebt als vorher.

Das will auch jeder Gottesdienst in uns bewirken:

Dass wir Jesus nachher anders sehen als vorher.

Deshalb ist es gut, dass wir hier sind!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

1. FASTENSONNTAG A

1. März 2020

„Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“. (Mt 4,4)

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

ASCHERMITTWOCH

26. Februar 2020

„Fasten heißt, mit dem Körper beten.“ Dorothee Sölle

 

„Nun ist sie da, die rechte Zeit, die Gottes Huld uns wieder schenkt“ – so beginnt der Vesperhymnus in der Fastenzeit, und wir singen ihn als Eingangslied zum 1. Fastensonntag.

Es sind wirklich „Tage der Gnade“ (2. Lesung, Aschermittwoch), die wir erleben dürfen und die wir auch nützen wollen!

Es ist jene Zeit, deren Worte Gottes uns am stärksten ansprechen und am tiefsten treffen.

Es sind Tage, in denen wir dem Herrn Schritt für Schritt näher kommen wollen.

Die Meditation am Anfang des Aschermittwoch (bitte verwenden und unbedingt so vorzutragen, dass man mitdenken kann!) will uns die Bedürftigkeit unseres menschlichen Lebens und die Hilflosigkeit, die uns ohne Gott droht, vor Augen führen.

Natürlich kann auch ein körperlicher Verzicht („Fasten heißt, mit dem Körper beten“, Dorothee Sölle) hilfreich und nützlich sein;

Aber das „größere“ Fasten ist wohl die innere Wandlung, das sich-von Gott-Berühren-lassen,

das sich-Ihm-immer-mehr-Öffnen und Ihn-immer-mehr-Lieben!

So wünsche ich Dir und den Deinen eine gute, frohmachende und innerlich beglückende Zeit des Heils!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

7. SONNTAG  A

23. Februar 2020

„Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde!“ (Mt 5, 44)

 

Von Johann Gottfried Herder, Theologe, Dichter und Kulturphilosoph der Weimarer Klassik, stammt das Wort:

„Durch ein Vergrößerungsglas betrachtet man die Vorzüge derer, die man liebt.

Und die Fehler derer, die man nicht liebt.“

Wir alle kennen diese Schwäche aus eigener Erfahrung! Sie ist letztlich die „Grundlage“ für den „beliebten“ lieblosen Tratsch. Und sie grassiert leider auch oft sehr genüsslich in christlichen, ja klerikalen Kreisen.

Jesus stellt am Beginn seines öffentlichen Wirkens (Bergpredigt) dem daher mit deutlichen Worten die Antithese entgegen: „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen!“ (Mt, 5, 44)

Gewiss: Ein Tratsch ist noch nicht zwingend eine Feindschaft, und eine Lieblosigkeit noch kein Krieg! Aber fängt nicht alles klein an?

Daher: „Wehret den Anfängen!“

Lieber Segnen, als über den anderen Herziehen.

Ich wünsche Dir viel Elan und Engagement in der Verkündigung dieser nicht einfachen, aber wichtigen Botschaft. Sie ist das Hauptanliegen unseres Meisters!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

6. SONNTAG  A

16. Februar 2020

„...ich aber sage euch...“ (Mt 5)

 

Liebe Schwestern und Brüder im liturgischen Dienst!

 

Eben habe ich in der Dompfarre ausgeholfen und die Frühmesse gehalten. Und es war eine große Freude, ja ein erhebendes Erlebnis, wie die Lektorin die Lesung vorgetragen hat: Man hat gespürt, dass sie nicht nur einen Lektorenkurs besucht hat (also technisch einwandfrei und verständlich gelesen hat), sondern dass hier Gottes Wort verkündet wurde!

 

Ich komme in letzter Zeit, da ich keine Pfarre mehr zu betreuen habe, relativ viel in den Kirchen unseres Vikariates herum. Und ich möchte stark anmerken, dass vielerorts eine Lektor(inn)enschulung gut tun würde!

Eine eindrucksvoll vorgetragene Lesung (das gilt aber auch für uns Geistliche das Evangelium betreffend!) ist bereits die halbe Verkündigung!

Denn wenn uns Gott in der Lesung, bzw. der Herr im Evangelium anspricht – was sollen wir eigentlich noch dazu sagen?

 

Daher meine dringende Bitte:
Falls die Lektor(inn)en Deiner Pfarre noch keinen Kurs gemacht haben, bitte unbedingt dazu anmelden: Vikariatssekretariat 02622/29131-5051

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

5. SONNTAG  A

9. Februar 2020

„Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt!“ (Mt 5, 13.14)

 

In einem Gasthaus steht auf jedem Tisch eine Gewürzgarnitur.

Das Wichtigste davon ist wohl der Salzstreuer.

Wie oft haben wir ihn schon benützt, wenn etwas schal schmeckt oder gar ungesalzen ist!

Was sind in alten Zeiten für Kriege um das „weiße Gold“ geführt worden!

Wie wichtig ist es für unseren Körper – es regelt den Wasserhaushalt, die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven und ist wichtig für den Knochenaufbau und die Verdauung!

 

Jetzt können wir einigermaßen verstehen, warum Jesus unmittelbar nach den „Seligpreisungen“

darauf hinweist, dass unser Leben als Christ(in) nur gelingen und leuchten kann, wenn wir seine Liebe in das Leben, in den Alltag implementieren, also wie Salz sind, das allem Geschmack verleiht, wie Licht, das alles erhellt, wenn wir herausragen wie eine Stadt auf dem Berge, die ein sichtbares Zeichen dafür sein will!

 

So wünsche ich Dir vom Herzen diese Strahlkraft – in der Liturgie und im Leben!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

DARSTELLUNG DES HERRN

2. Februar 2020

„Meine Augen haben das Heil gesehen, eine Licht, das alle Menschen erleuchtet...“(nach Lk 2, 30.32)

 

Das Fest der Darstellung des Herrn – oder Mariä Lichtmeß, wie es früher hieß – reiht sich mit einer mächtigen Botschaft ein in die Reihe der Lichtpunkte, die uns durch diese dunkle Zeit begleiten und aufrichten wollen:

Angefangen mit dem Lichterfest des hl. Martin, bei dem vor allem auch die Kinder in diese Dynamik hereingenommen werden, über die sich lichtsteigernde Adventszeit – darin viele Lichtgestalten wie der große Missionar und Lichtbringer Franz Xaver, der hl. Nikolaus, die Muttergottes, die Lichtheilige Luzia; schließlich das Kommen des Lichtes schlechthin in diese Welt: Weihnachten, Erscheinung des Herrn, über Mariä Lichtmess bis hin zum End- und Höhepunkt, zum Licht des Auferstandenen!

 

Und jetzt leuchtet im Kind noch einmal das weihnachtliche Licht in unsere Liturgie herein und will die Welt mit dem Licht seiner Liebe erfüllen: „ein Licht, das die Heiden erleuchtet“ (Lk 2, 32). D.h. die ganze Welt!

 

Es ist die Botschaft, die besagt, dass das Licht stärker ist als alle Finsternisse.

Und deren erleben wir derzeit genug!

Es ist die Botschaft, die uns auch durch die Natur vor Augen geführt wird, und die uns hoffen macht: Die Kälte des Winters vergeht, die Tage werden länger, die Sonne steigt höher, das Tageslicht nimmt zu.

Eine Hoffnung, die gerade in finsteren Stunden Menschen immer wieder erfüllt hat – so auch Martin Luther King:

 

Komme, was mag! Gott ist mächtig!

Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte,

so wollen wir stets daran denken,

dass es in der Welt eine große, segnende Kraft gibt,

die Gott heißt.

Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.

Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln –

zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit!

Ich wünsche Dir vom Herzen, dass Du spürst, dass der Herr in Dir ein Licht entzündet hat!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

3. SONNTAG  A

26. Jänner 2020

„Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“  (Mt 4, 19a)

 

Im Vers 19 des heutigen Evangeliums haben sich die Übersetzer der Einheitsbibel schon etwas mehr an den Urtext herangewagt: Das frühere „Kommt, folgt mir nach!“ wurde zum „Kommt her, mir nach!“

Allerdings ist das griechische deute opisw mou noch deutlicher: Auf (wohlan), hinter mich!

Die Berufung der ersten Jünger muss dermaßen „ins Mark fahrend“ bis erschütternd gewesen sein – wie wäre es sonst zu erklären, dass „sie sofort ihre Netze liegen ließen und Jesus folgten“?

Und wir? Und Ich?          Für mich ist es zumindest der Aufruf, seinen Anruf wieder neu und stärker zu spüren. Unser Prior P. Michael hat am Fest der Taufe Jesu gesagt, dass es für uns Christ(inn)en wichtig wäre, auch unseren Tauftag zu feiern; uns daran zu erinnern, dass hier der Anfang unserer Jüngerschaft liegt.

Ich hatte am vergangenen Samstag Geburtstag und am kommenden Samstag werde ich meinen Tauftag, meine CHRISTWERDUNG feiern (25. Jänner, Pauli Bekehrung, daher mein Taufname!).

Liebe Schwewstern und Brüder, es ist für uns von essentieller Bedeutung, dieses Bewusstsein stärker zu implementieren:

DANKE, Jesus, dass Du mich in Deinen Dienst gerufen hast, dass ich Dein(e) Jünger(in) sein darf!

Stärke in mir dieses Bewusstsein, dass Du in mir lebst und durch mich wirken willst!

„Lass mich heute meinen Mitmenschen als den begegnen, den Du durch mich lieben willst!“ (Mirjam von Abellin)

 

Aus liturgischer Sicht füge ich einen kleinen Hinweis an – wir haben am Sonntag auch den von Papst Franziskus ausgerufenen „Sonntag des Wortes Gottes“  - Info dazu auch auf der Homepage des Liturgiereferates.
https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14431713/article/79618.html

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

2. SONNTAG  A

19. Jänner 2020

„Er ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.“ (Joh 1, 33b)

 

Ich habe versucht, in der Verkündigung der vergangenen Tage den Gläubigen nahezulegen,

dass der „Alltag“ nach Weihnachten anders sein will als davor. Wie überhaupt: Es soll sich im liturgischen Jahr – und damit in meinem Leben – nichts „wiederholen“.

Das Geheimnis der Menschwerdung, wo wir im fleischgewordenen Logos auch das Bild des unsichtbaren Gottes erkennen dürfen, will uns stärken, auch in der Zeit danach stets neu diese Gegenwart des Herrn zu erkennen.

Jedesmal ist es eine Anfrage bzw. Herausforderung an mein Inneres:
„Erkennst Du in diesem Stück Brot den Leib des Herrn?

Siehst Du im Gesicht Deines Bruders/Deiner Schwester das Antlitz Jesu?

Spürst Du die Gegenwart des Herrn auch in Deinem Leben, in Deinem Körper, fühlst Du Seine Nähe?“

So tauchen wir immer mehr ein in die innige Beziehung mit Jesus Christus, werden immer mehr seine Jünger(innen)!

„Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist…Ich mache dich zum Licht der Nationen,

damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.“ (1. Lesung: Jes 49, 6)

Gott segne Dich und Dein Wirken!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

TAUFE DES HERRN

12. Jänner 2020

„Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ (Mt 3, 17)

 

Auch wenn die Taufe Jesu im Jordan nicht das Sakrament ist, das wir empfangen haben,

so ist es doch ein starker Anlass, an unsere eigene Taufe und somit Christusverbundenheit zu denken:

So wie wir „von der Krippe weg“ in unseren Lebensalltag gehen, beginnt nun für Jesus der Weg in die Öffentlichkeit, der Weg der Heilung dieser Welt.

Wie bei einem Gnadenstuhl begegnen wir am Jordan der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die IHN als Sohn Gottes beglaubigt und zu uns sendet, damit wir Sein „Leben in Fülle“ haben!

 

So sind auch wir durch die Taufe vom Dreieinigen Gott erfüllt und gesendet:

Machen wir uns dieses Erfülltsein immer wieder bewusst, und auch die Sendung zu den Menschen, die damit verbunden ist!

 

In diesem Sinne: Ein erfülltes und innerlich frohes Neues Jahr!

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

ERSCHEINUNG DES HERRN

6. Jänner 2020

 

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liturgische Impulse von BV P. Petrus

2. SONNTAG nach WEIHNACHTEN

5. Jänner 2020

„Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ (Joh 1, 14)

 

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liturgische Impulse von BV P. Petrus

HOCHFEST  DER  GOTTESMUTTER  MARIA 

Neujahr 2020

„Maria bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.“ (Lk 2, 19)

 

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liturgische Impulse von BV P. Petrus

JAHRESSCHLUSS

(HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA)

31. Dez. 2019

„Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt...“ (GL 258)

 

„Wieder a Joar um!“ sagen die Leute oft….

Und tatsächlich rennt die Zeit dahin; „tempus fugit“ haben schön die alten Römer gesagt.

Aber: ist nicht seit dem Kommen Gottes in diese Welt jede Zeit eine Heilszeit?

Und damit jedes Jahr ein Jahr des Heiles?

Und will nicht ein Jahr um’s andere nicht einfach nur „vergehen“ , sondern eines auf das andere aufbauen, es weiterführen?

Möge das Neue Jahr nicht einfach wie das alte sein, möge Dein Leben und Wirken in Deiner Familie und Gemeinde fruchtbarer, Deine Beziehung zum Herrn immer intensiver, und damit auch Dein Zeugnis vor den Menschen farbenfroher werden!

Das ist mein Wunsch für Dich! Prosit Neujahr!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

FEST DER HL. FAMILIE

29. Dez. 2019

„Nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten!“ (Mt 2, 13)

 

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liturgische Impulse von BV P. Petrus

STEPHANITAG

26. Dez. 2019

„Ihr werdet meine Zeugen sein.“ (Apg 1, 8)

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

CHRISTTAG

25. Dez. 2019

 

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