Sunday 26. May 2019

Informationen zum Datenschutz können auf der Homepage der Österreichischen Bischofskonferenz nachgelesen werden.

 

Terminvorschau

ORT: wenn nicht anders angegeben finden die Veranstaltungen im Bildungszentrum St.Bernhard/Wiener Neustadt statt.


INFO: unterstrichene Wörter = weiterführende links


ANMELDUNG

 


 


50.ster Geburtstag der Vikariate

Unter dem Motto Begegnungen finden drei Veranstaltungen im Vikariat Süd statt.

14. März: Besinnungsabend / WN

24. Mai: Konstituierende Sitzung des past.VR / WN

26. Mai: Sternwallfahrt nach Loretto/Bgld.

Das gemeinsame Fest aller drei Vikariate findet in Wien am 14. September 2019 statt.



 

20.-22. September 2019

KiBiWö = Kinder-bibel-wochenende

 

Liturgiestammtisch

14. Oktober, 18.30 im BZ St.Bernhard / Wiener Neustadt

17. Oktober, 18.30 im Pfarrheim Enzersdorf/Fischa

Thema: Kleinkinderwortgottesdienste

 

9. November 2019

Kommunionhelfergrundkurs, Sa 9.00 - 17.00

 

18. Jänner 2020

Fachtag Liturgie, 9.00 - 16.00

Thema: Bibel

 

vorgesehen für 2020

Lektorenkurs, Fr 18.00 - Sa 17.00

 

Aviso:

Ausbildung zu Leitung von Wortgottesfeiern mit Kurzansprache 2020:

Teil 1. 29. Februar

Teil 2. 14. März

Teil 3. 28. März - in Wien

Teil 4. 18. April

Teil 5.   9. Mai

 

BILDUNGSZENTRUM

ST. BERNHARD

ein modernes Seminarzentrum

in der Propstei (Stadtzentrum)
 

2700 Wiener Neustadt

Domplatz 1

02622/29131

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Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe
Joh. 10, 11

wir gedenken verstorbener Schwestern und Brüder

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

6. SONNTAG  der  OSTERZEIT C

26. Mai 2019

„Der Heilige Geist wird euch an alles erinnern.“ (Joh 14,26)

 

„Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten;

mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen

und bei ihm Wohnung nehmen“ (Joh 14, 23).

Was für eine Intimität!
Was für ein Versäumnis (oder ist es eine Versuchung?) wäre es, über dieses Wort hinwegzulesen, um Christus nicht „zu nahe heranzulassen?“

Was für ein Geschenk, was für ein Reichtum würde es sein, wenn wir uns dermaßen für den Herrn öffnen, damit Er und der Vater in uns „Wohnung nehmen“ kann!

Aber nur so kann Christus, kann die Liebe, die der Vater ihm schenkt, auch uns zukommen und wachsen.

Vielleicht wäre es ein schöner Gedanke, sich oft daran zu erinnern: Der Herr lebt in mir!

Ich meine, das würde uns in unserem Dienst stärken und Freude schenken.

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

5. SONNTAG der OSTERZEIT  C

19. Mai 2019

„Liebt einander wie ich euch geliebt habe!“ (Joh 13, 34)

 

Noch unter dem bewegenden Eindruck der Fußwaschung, wo sich der Meister ganz in den Dienst der Jünger – und somit von uns! – stellt, aber auch erschüttert durch die Ankündigung „einer von euch wird mich ausliefern“ (Joh 13, 21), lauschen die Jünger den letzten Worten Jesu.

Judas ist bereits „hinausgegangen“, und der Herr sagt ihnen und uns vor seinem eigenen Weggang noch das Wesentliche für „die Zeit danach“:

„Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.“ (Joh 13, 34)

Im Gegensatz zu den anderen Evangelisten, die (eher protokollarisch) die Einsetzung der Eucharistie beschreiben, führt uns der vierte Evangelist Jesus als den vor, der uns auf die Konsequenz unserer Verbindung mit Christus hinweisen will: wie ich euch – so auch ihr!

D.h. Jesus nimmt uns ganz in sich, in seine Liebe hinein, damit wir fähig werden, „richtig“ zu lieben, nämlich so wie Er.

Für mich ist diese Stelle, dieses Wort des Herrn (und auch viele folgende; denken wir an die Frage Jesu an Petrus „liebst du mich?“) die unverhohlene Einladung zur Intimität mit Ihm.

Liebe Schwestern und Brüder, das gilt es zu erkennen, zu entdecken und zu fördern!

Haben wir keine Scheu (oder gar Angst!), uns auf diesen Jesus in Liebe einzulassen.

Ich bin überzeugt, nur so können wir mehr und mehr wahre Jünger(innen) werden!

Machen wir uns oft untertags diese Nähe, diese Liebe des Herrn zu uns bewusst, und antworten wir ihm mit unserer Liebe!
Dann wird auch die Liebe zueinander eine neue Leuchtkraft erhalten.

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

4. SONNTAG der OSTERZEIT C

12. Mai 2019

„Meine Schafe hören auf meine Stimme.“ (Joh 10,27)

 

Jedesmal, wenn ich dieses Evangelium vom Guten Hirten lese oder verkünde, muss ich an meine Kindheit in Lainz denken:

Wir besaßen drei Ziegen, die gelegentlich auch junge Kitzlein hatten, die einerseits für uns Kinder Spielobjekte, anderseits aber auch (schluchz!) zur Aufbesserung unseres Speiseplans dienten. Wir waren schließlich eine große Familie!
Und alle hatten sie einen Namen, auf den sie wirklich gehört hatten (nicht immer gefolgt, aber gehört – so wie auch wir Kinder!).

„Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben“ (Joh 10, 27f.)

Es ist eigentlich eine wunderbare Vorstellung, dass wir uns, wenn wir Jesu Wort vernehmen,

auf der Weide des ewigen Lebens befinden.

Sein Wort ist somit übernatürliche Nahrung, die unendliche Liebe des Vaters, die in uns einströmt

und uns nährt, stärkt und beglückt!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

3. SONNTAG DER OSTERZEIT  C

5. Mai 2019

„Es ist der Herr!“ (Joh 21,7)

 

„Liebst du mich mehr?“, fragt Jesus den Petrus.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass dieser Petrus so ein bisserl ein Sorgenkind von Jesus ist:

In Ankündigungen und Versprechungen hat er eine „große Lippe“, aber wenn’s drauf ankommt….

Daher „Liebst du mich mehr?“

Ich selbst bin dankbar dafür, dass ich diesen Namen trage – oft auch groß in den Vorhaben und Zielen, und wie sieht’s nachher aus?

Aber: Sind wir nicht alle Seine Sorgenkinder?
Fragt er nicht jede(n) von uns: „Liebst du mich mehr?“

Begnügen wir uns nicht oft mit einem gewissen „level“ an Liebe zum Herrn und unseren Mitmenschen?

Für mich ist diese Frage eine lebensbegleitende, eine ständige Einladung, mir Jesu Gegenwart und seine Liebe immer mehr bewusst zu machen!

Und darauf dankbar zu antworten: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe!“

Erst dann sind wir so richtig gerüstet für unsere Pastoral: „Weide meine Lämmer!“

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

2. SONNTAG der OSTERZEIT C

„Weißer Sonntag“ & „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“

28. April 2019

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ (Joh 20,29)

 

Im Dommuseum in Wien ist seit einiger Zeit die Ausstellung „Zeig mir deine Wunde“ zu sehen.

Sie will auf die Verwundbarkeit dieser Welt und unseres Lebens hinweisen.

Auch wir erleben das: Verwundungen, Schmerzen, Angst, Leid und Tod.

Deshalb ist Jesus diesen Weg gegangen.
Und er zeigt nicht nur Thomas seine Wunden, sondern auch uns.

Er bleibt auch nach der Auferstehung der Verwundete und der mit unseren Verwundungen Lebende.

Darin verbirgt sich eine große Kraft und ein berührender Trost!

Die Antwort des Thomas will auch unsere Reaktion sein: „Mein Herr und mein Gott!“

Ich wünsche Dir diese „österliche Schubkraft“ für Deinen Glauben und Dein Wirken!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

OSTERMONTAG

22. April 2019

„Herr, bleibe bei uns, denn es wird bald Abend“ (Lk 24, 29)

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

OSTERSONNTAG

21. April 2019

„Ihr seid mit Christus auferweckt“ (Kol 3, 1)

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

OSTERNACHT  

20. April 2019

„Sei du das Leben in jedem Tod!“

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

 

GRÜNDONNERSTAG

18. April 2019

„Ich habe euch ein Beispiel gegeben....“ (Joh 13,15)

 

KARFREITAG

19. April 2019

„Er war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ (Phil 2, 8)

 

Die kommenden Feiern sind die entscheidenden unseres Kirchenjahres und unseres Glaubens!

Nur wenn wir uns selbst ganz auf den Herrn einlassen, werden auch unsere Schwestern und Brüder tiefer in Christus eindringen können.

Nur wenn wir selbst immer mehr seine Liebe spüren und beantworten, wird auch bei den Gläubigen die Liebe des Herrn erfahrbar werden.

So wünsche ich Dir eine ganz große Freude am Herrn, an Seiner Liebe zu Dir und den Deinen!
Und Deiner Gemeinde starke Erlebnisse in der Liturgie der kommenden Heilstage!

Gesegnete Ostern

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

PALMSONNTAG

14. April 2019

„Hosanna dem Sohne Davids!“

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

5. FASTENSONNTAG  C

7. April 2019

„Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein!“ (Joh 8,7)

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

4. FASTENSONNTAG  C

31. März 2019

„Dein Bruder war tot und lebt wieder.“  (Lk 15, 32)

 

Mit allen literarischen Möglichkeiten und einer ungeheuren Dramaturgie begegnet uns in den Evangelien der kommenden Sonntage förmlich mit „voller Wucht“ die unbegreifliche Liebe Gottes zu uns Sündern.

Im Evangelium des Lukas zeigt uns der Herr, dass sein Erbarmen mit uns nie die Ausnahme, sondern stets die Regel sein wird. D.h. unser Leben kann nie aussichtslos sein!

Und der Umgang des Herrn mit der „Sünderin“ bei Johannes führt uns ein Musterbeispiel an Empathie und Großherzigkeit vor Augen, die uns angesichts unserer Urteilsfreudigkeit erröten lässt.

Eindringlich „hämmert“ uns Paulus ein, dass der Herr uns (!) diese Verantwortung überträgt:
„Wir sind Gesandte an Christi statt, und Gott ist es , der durch uns mahnt: Lasst euch mit Gott versöhnen!“ (2Kor 5, 20).

Es ist die Kernbotschaft dieser Tage und die eigentliche Vorbereitung auf Ostern:
Das Erbarmen Gottes und unsere Versöhnung!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

3. FASTENSONNTAG  C

24. März 2019

„Ich bin da!“ (Ex 3, 14)

 

„Uns zur Warnung wurde es aufgeschrieben.“ (1Kor 10,11)

In den Texten des kommenden Sonntags wird viel von WARNUNG gesprochen.

Wenn wir so wollen, ist die ganze Fastenzeit eine einzige Warnung.

Warnung ist für uns heute (völlig zu Unrecht) negativ konnotiert – vielfach ein Ausfluss des Stolzes: „Wer kann mir schon etwas erzählen?!“

WARNUNG ist aber positiv: Wie oft müssen wir die Kinder warnen, damit ihnen nichts zustößt!

Derzeit warnen ganze Kindermassen in Demonstrationen die Politiker weltweit vor den verheerenden Folgen des Klimawandels etc.

Warnungen wollen ernst gemeint sein – das wissen wir aus Erfahrung – sie sind eine Form der Wertschätzung und Liebe!

Und sie wollen unser Leben korrigieren, verändern, verwandeln: „Ihr werdet alle ebenso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt.“ (Lk 13, 3.5)

Damit das nicht geschieht, haben wir diesen „lebenspendenden Felsen, der mit uns mitzieht: Christus!“

Ich wünsche Dir eine Woche der Umkehr, der Erneuerung und Zuversicht.

ER ist bei Dir!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

2. FASTENSONNTAG  C

17. März 2019

„Dieser ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!“ (Lk 9, 35)

 

Die meisten von uns werden wohl schon einmal im Hl. Land gewesen sein.

Bei einer solchen Studien- bzw. Pilgerreise steht meist auch eine Fahrt auf den Berg Tabor auf dem Programm. Mir sind neben der Verklärungsbasilika und dem Kloster zweier Ordensgemeinschaften vor allem die wunderschöne Aussicht und die wilde Fahrt der Taxis vom Berg herunter, bei der mir furchtbar schlecht geworden ist, in Erinnerung.

Apropos „vom Berg herunter“ – wie muss es wohl den Jüngern ergangen sein, wie sie mit dem Herrn wieder heruntergegangen sind?!

Sie haben sicher Jesus anders wahrgenommen als vorher. Sie haben bei der Erscheinung noch einmal, soz. „von oben“, deutlich vernommen, dass sich sein Leben „in Jerusalem erfüllen“ werde (Lk 9, 31). D.h. sie – die Jünger – haben ab nun geahnt, welche Fülle an Geheimnis sich in seiner schlichten Gestalt verbirgt.

 

Vielleicht gelingt es uns, am kommenden Sonntag etwas von diesem Geheimnis unseren Schwestern und Brüdern zu vermitteln.
Das wünsche ich Dir vom Herzen!

 

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

1. FASTENSONNTAG  C

10. März 2019

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.“ (Lk 4, 4b)

 

Die Texte der vergangenen Sonntage aus der „Feldrede“ unseres Herrn haben uns schon sehr nahe an die vor uns liegende Zeit der inneren Wandlung hingeführt.

Es ist gewissermaßen ein nahtloser Übergang, wenn ´“die Armen seliggepriesen“ werden (6. Sonntag), weil ihrer Armut ein Reichtum in Gott entspricht; wenn die „Liebe zu den Feinden“ (7. Sonntag) als das eigentliche Erkennungsmerkmal des Christseins uns vor Augen gestellt wird;

und wenn wir schließlich zur Erkenntnis kommen, dass wir nur dann wirklich sehend werden (8. Sonntag), wenn wir mit den liebenden Augen des Herrn ALLES im Blick haben – dann sind wir schon mitten drin in der Zeit, die uns auf Jesus Christus hin ausrichten will!

So wie der „Geist ihn in der Wüste umherführt“ (Lk 4, 1), um die Versuchungen zu bestehen, so möge dieser Geist auch Dich und Deine Dir Anvertrauten in den kommenden Tagen leiten:
Dass aus der unter der Asche verborgenen Glut, diesmal noch stärker, das österliche Feuer der Christusliebe entfacht werde!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

ASCHERMITTWOCH

6. März 2019

„Siehe, jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade!“ (2Kor 6, 2)

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

8. SONNTAG  im Jahreskreis  C

3. März 2019

„Wovon das Herz überfließt, davon spricht sein Mund.“ (Lk 6, 45)

 

Wenn ich am Morgen (mehrmals in der Woche) im Ordensgewand im Zug oder mit der U-Bahn zum Stephansplatz fahre, habe ich manchmal das Gefühl, dass sich die neugierigen Augen, die sich da auf mich richten, vielleicht denken könnten: „Aha, auch einer von dieser Sorte!“

Ich versuche, die Leute innerlich zu segnen (s. Ev. von gestern), und ich versuche weiters, ein gutes Beispiel durch Höflichkeit und Freundlichkeit zu geben.

Mehr können wir in dieser angespannten Zeit nicht tun (bitte keine Verteidigungsreden „in anderen Milieus geschieht viel mehr!“). Wir müssen wirklich jegliche Annäherungen (auch verbal!) an Kinder und Jugendliche nicht nur selbst vermeiden, sondern auch bei anderen darauf hinweisen.

Die Leute sind extrem sensibilisiert!

„Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor,“ (Lk 6, 45) heißt es am kommenden Sonntag.

Bitten wir den Herrn, dass er uns ein gutes Herz schenke, das seinem Herzen ähnlich ist, damit Gutes von uns ausgeht!

Mit allen guten Wünschen!

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

7. SONNTAG  im Jahreskreis  C

24. Februar 2019

„Liebt eure Feinde. Tut denen Gutes, die euch hassen!“ (Lk 6, 27)

 

Die „Liebe zu den Feinden“ ist zweifellos der Höhepunkt und höchster Anspruch der „Feldrede“ des Herrn (entsprechend der Bergpredigt bei Mt 5, 38ff.).

Sie will aber v.a. auch unser Erkennungszeichen, unser Kontrastmerkmal als Christinnen und Christen sein!

Das „Gutmenschentum“ (welches die Liebenden wiederliebt etc.), also die Großmut des Herzens,

findet bereits bei den griechischen Philosophen und Ethikern große Bewunderung.

Sie wird allerdings bereits in der 1. Lesung (1 Sam) erhöht, gewissermaßen „veredelt“ durch die Achtung und den Respekt vor dem „Gesalbten des Herrn“.

Das führt uns hin zur Aufforderung Jesu, der noch einen (den entscheidenden!) Schritt weitergeht, und uns an die Herzensgesinnung Gottes selbst angeglichen sehen will:

„Denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lk 6, 35f.)

Praxis: Wir tun uns unterschiedlich leicht bzw. schwer mit unseren Mitmenschen.

Für mich ist es eine große Hilfe – wenn ich mir z.B. extrem schwer tue mit jemand – mir zu denken, bzw. bewusst zu machen:

„Auch er/sie ist ein Kind Gottes, ein(e) durch Gottes Liebe und in der Taufe Gesalbte(r) des Herrn!“

Ein erteilter Segen dazu kann da so manches verwandeln….

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

6. SONNTAG  C

17. Februar 2019

„Selig ihr… weh euch…“ (Lk 6)

 

Liebe Schwestern und Brüder!
In den drei Perikopen, die uns nächsten Sonntag geschenkt werden, geht es um für unser christliches Leben ganz elementare Säulen:

  • Wenn es jetzt schon manchmal so ein wenig frühlingshaft wird, und der Schnee schmilzt, die Bäche glitzern und die Erde tränken, dann wird uns so recht bewusst, wie wichtig es ist, dass wir „am Wasser gepflanzt“ sind!
    Ohne Wasser kein Leben, ohne Einwurzelung in Gott kein Lebenssinn!
  • Ich wundere mich immer wieder, dass sich Menschen (v.a. auch Künstler) des öfteren über das Leben „danach“ äußern, und in den meisten Fällen negativ.
    So hat unlängst ein sehr bekannter und inzwischen sehr alter Schauspieler und Regisseur auf die Frage des Reporters, ob er glaube, dass nach dem Tod „noch etwas kommt“, geantwortet: „Na hoffentlich net. I wü mei Rua hobn!“
    Wieso bekennen wir gläubige Christen so wenig unseren Glauben an die Auferstehung?
  • Das Evangelium ist eine „harte Nuss“. Hans Urs von Balthasar meint, dass die Armen deshalb selig zu preisen sind, weil „ihrer Armut ein Besitz in Gott entspricht“.
    Für mich heißt das in der Folge, dass der Reiche dann aus Gott herausfällt, wenn er sich nur auf sich und seinen Besitz verlässt. Daher das „Wehe“!

Ich wünsche Dir eine Gesegnete Woche und viel Freude am Glauben!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

5. SONNTAG  C

10. Februar 2019

„Hier bin ich. Sende mich!“ (Jes 6,8b)

 

Von „Beruf“ und „Berufung“ ist am kommenden Sonntag die Rede:
Simon und seine Freunde sind Fischer – das ist ihr Beruf. Den haben sie selbst gewählt und ausgeübt.

Zu Jüngern wurden sie berufen – wider Erwarten, trotz ihrer Schwächen, ja Sündhaftigkeit! „Geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch.“ (Lk 5, 8)

Das ist Berufung: „In die Leere des Abstandes“ (Hans Urs von Balthasar) spricht der Herr unsere Berufung aus „Von jetzt an wirst du Menschen fangen.“ (Lk 5, 10)

Ist uns das bewusst? Tagtäglich wollen wir daran denken!

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