Montag 23. Juli 2018

Informationen zum Datenschutz können auf der Homepage der Österreichischen Bischofskonferenz nachgelesen werden.

 

Terminvorschau 2018:

ORT: wenn nicht anders angegeben finden die Veranstaltungen im Bildungszentrum St.Bernhard/Wiener Neustadt statt.


INFO: unterstrichene Wörter = weiterführende links


ANMELDUNG

  • zu Kursen ist verpflichtend (Formulare, Infos - unter Praxis/Formulare),
  • zu Aus- und Weiterbildung (empfehlenswert)

 

7. - 9. September 2018

5./6. Oktober 2018

  • Lektorenkurs:            Fr 18.00 - 21.00 und Sa  9:00 - 17.00

20. Oktober 2018

  • Mesnerbasiskurs        9.00 - 17.00
  • Teil 2.    10. November 2018
  • Teil 3.    26. Jänner 2019

20. Oktober 2018

17. November 2018

17. November 2018

  • Symposion Caritas - gemeinsam mit ZusammenReden, PfarrCaritas, Bildungszentrum St.Bernhard, Stadt Wiener Neustadt  9.00 - 16.00

 


Vorschau 2019

19. Jänner 2019

  • Fachtag Liturgie:          9.00 - ca. 16.30

26. Jänner 2019

  • INFO-Treffen:           Solidaritätseinsätze 2019:  14.30 - 17.30

Ausbildung zu Leitern von Wortgottesdiensten mit Kurzansprache 2019

  1. Teil: 9. März
  2. Teil: 23. März
  3. Teil: 6. April / gemeinsam für alle TN aus allen drei Vikariaten. Wo der dritte Teil stattfindet entnehmen Sie bitte Ihrer persönlichen Einladung!
  4. Teil: 27. April
  5. Teil:  11. Mai

jeweils: 9.00 - 18.00

 



Vikariatsratswahl 2019

Terminerstellung für die Wahl in Regionen ist in Arbeit

 



50er Geburtstag der Vikariate

gemeinsames Fest in Wien ist am 14. September geplant

 

BILDUNGSZENTRUM

ST. BERNHARD

ein modernes Seminarzentrum

in der Propstei (Stadtzentrum)
 

2700 Wiener Neustadt

Domplatz 1

02622/29131

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Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe
Joh. 10, 11

wir gedenken verstorbener Schwestern und Brüder

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

14. SONNTAG  B

8. Juli 2018

 

„Was will denn der hier?“ Eine Frage, die wir immer wieder hören, (vielleicht auch manchmal selbst gebrauchen?). Sie ist abschätzig und voreingenommen.

Jesus ist es ähnlich gegangen, aber auch schon vorher den Propheten (1. Lesung), und erst recht dem hl. Paulus (2. Lesung).

„Was will den der hier? Ist das nicht der Zimmermann? Der Sohn Marias etc. Und sie nahmen Anstoß“.

Dieses Evangelium – wie eigentlich jedes! – lädt uns ein, unser Bild von Gott, von Jesus, überhaupt meine Beziehung zum Herrn, stets neu zu überdenken.

Denn: Bilder im Kopf – egal in welcher Hinsicht – verbauen uns die Zukunft.

Die Frohe Botschaft (deswegen ist sie u.a. eine frohe!) will uns öffnen für eine neue Sichtweise,

damit wir die Menschen, die Schöpfung, überhaupt unseren Alltag, und v.a. Gott stets neu zu entdecken!

Das wünsche ich Dir für die Verkündigung am kommenden Sonntag, aber auch für die kommenden Tage der Ferien, des Urlaubes, der Erholung, damit sie eine abenteuerliche Entdeckungsreise für Neues in Deinem Leben werden!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

HOCHFEST PETRUS und PAULUS

Patrozinium 1. Juli 2018

„Liebst du mich mehr als diese?“ (Joh 21, 15)

 

Da wir am Jahresschluss immer unser Patrozinium feiern (Petrus und Paulus), hier für dieses Fest eine Vorlage. Vielleicht feiern manche von Euch auch diesen „Kirtag“.

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

13. SONNTAG  B

1. Juli 2018

„Ein Wunder passiert nicht gegen die Natur, sondern gegen unser Wissen von der Natur.“  (Aurelius Augustinus)

 

Der kommende Sonntag berichtet von zwei sehr berührenden Ereignissen: Heilung der „blutflüssigen“ Frau, sowie der Tochter des Jairus. Immer wieder wird bei den Wundern (v.a. bei Heilungen) betont, dass es nicht einfach um ein Durchbrechen eines Naturgesetzes geht, sondern um das tiefe Vertrauen dessen, der um eine Heilung bittet: „Dein Glaube hat dir geholfen!“ (Mk 5, 34).

Oft denke ich mir: Wie schwach ist mein Glaube in die Möglichkeiten des Wirkens Jesu!
Wie sehr verlassen wir uns noch immer allzu sehr auf unsere eigenen Kräfte!

Und wie schnell sind wir darob betrübt, weil wir es auf diese Weise „nicht schaffen“!

Gerade in der Pastoral (aktuell: Firmung und Erstkommunion) wollen wir im Anschluss an unsere Bemühungen auf das Wirken und die Kraft Gottes (v.a. des Hl. Geistes) vertrauen!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

HOCHFEST DER GEBURT JOHANNES, DES TÄUFERS

24. Juni 2018

„Erwählt und gesendet“

 

Eines der stärksten kulturellen Eindrücke war für mich bei meinem Aufenthalt im Elsaß der „Isenheimer Altar“ von Matthias Grünewald im Museum Unterlinden in Colmar.

Es ist das bekannte Bild mit der stark realistischen Kreuzesdarstellung, und auf dem rechten Flügel dieses Altares die Abbildung Johannes, des Täufers mit dem überlangen Finger, der auf Jesus hinweist. Dazu das Schriftband „seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“.

Johannes wird gerne als der „Vorläufer“ bezeichnet, die letzte prägende Gestalt des Ersten Bundes, v.a. aber ist er der, der auf Jesus hinweist: „Er muss wachsen, ich aber geringer werden“ (Joh 3, 30).

Diese Gestalt ist die ständige Anfrage an uns, die wir zur Verkündigung berufen sind:

„Verkündige ich IHN ? Oder mich?“

„Ist mein Leben ein Hinweis auf IHN – so wie der überlange Finger des Täufers bei Grünewald?“

„Oder schiebe ich mich immer wieder gern selbst in die Mitte des Interesses der Menschen?“

„Ist mein Sprechen von Gott, meine Predigt authentisch, spricht hier auch mein Herz, oder nur der Mund?“

Ich wünsche Dir eine von Deinem Inneren getragene Verkündigung!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

11. SONNTAG  B

17. Juni 2018

„Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät“. (Mk 4, 26)

 

Erst gestern bekam ich einen Brief von einer Firmbegleiterin, die ganz begeistert von ihrer Firmgruppe sprach, wie schwer es sei, diese wunderbaren jungen Menschen „loszulassen“.

„Es war ein wunderbares, gemeinsames Hineinwachsen in den Glauben, und wir hoffen, dass diese jungen Christ(inn)en immer wieder gerne in unserer Gemeinschaft der Pfarre sein werden!“

 

Das ist das „Reich Gottes“, von dem unser Herr Jesus am kommenden Sonntag spricht: Es ist wie ein Aussäen des Wortes Gottes in die Herzen der Menschen.

Und es ist schön, wenn wir Anzeichen eines Erfolges erkennen können. Es soll uns aber auch genügen, wenn wir das mit unseren kleinen Möglichkeiten getan haben, ohne dass wir gleich etwas von der Frucht bemerken können.

Schließlich ist das Senfkorn das „kleinste von allen Samenkörnern“, und doch wird der Herr daraus Großes sich entwickeln lassen! So hoffen und beten wir.

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

10. SONNTAG  B

10. Juni 2018

 

„Adam, wo bist du?“ Gott wendet sich nach dem Sündenfall dem Menschen zu, er nimmt den Dialog auf.

Diese Frage, die zunächst wie ein Vorwurf klingt, mündet ein in das Protoevangelium, die erste „Frohe Botschaft“, nämlich dass dieses Böse, das bildlich durch den „ersten Menschen“ in die Welt gekommen ist, aber auch durch jeden von uns stets neu versursacht wird, letztlich besiegt wird: „Er trifft dich am Kopf“.

Ungeniert setzt auch Jesus diesen Dialog fort, wenn er sich – auch in dieser Frage – mit den Menschen auseinandersetzt, ohne Rücksicht darauf, was die Menschen von ihm halten, bzw. ohne auf seine Familie und deren Ruf zu achten: „Wer sind meine Mutter und meine Brüder?

Wer den Willen meines Vaters tut, der ist für mich Bruder, Schwester und Mutter!“

Ich wünsche Dir eine schöne Woche und eine gut vorbereitete Liturgie, die zu Herzen gehen möge!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

9. SONNTAG  B

3. Juni 2018

 

LITURGIESPEICHER

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FRONLEICHNAM  B

31. Mai 2018

„Wandlung….“


 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

DREIFALTIGKEITSSONNTAG  B

27. Mai 2018

 

Der Übergang einer Festzeit hin zur „Zeit im Jahreskreis“ hat für mich immer einen sehr starken Symbolcharakter: Es geht eine „geprägte“ Zeit nicht einfach zuende, und jetzt kommt halt wieder die „normale“ Zeit, (so wie der Sonntag zuende geht und – oje – jetzt müssen wir wieder arbeiten!),

sondern wir sind eingeladen, ja, dazu gesendet, das große Geschenk der gefeierten Zeit (oder des Sonntags) mit hinein in unseren Alltag, in unsere Arbeit, in unser Leben zu nehmen!

Und das gleich mit dem Dreifaltigkeitsfest, d.h. mit jenem Fest, wo uns noch einmal deutlich gemacht wird:

„Du bist drinnen! Ganz in Gott drinnen! Zutiefst einbezogen in Seine Liebe!“

Freuen wir uns darüber und feiern wir es, bezeugen wir es, damit unsere Gläubigen das auch spüren!

 


 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

PFINGSTMONTAG

21. Mai 2018


 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

PFINGSTEN

20. Mai 2018

„Der Beistand aber, der Heilige Geist, wird euch alles lehren und euch an alles erinnern“ (Joh 14, 26)

 

Die Länge der Osterzeit weist uns darauf hin, wie wichtig es für uns ist, sich länger „in die Auferstehung einzuüben“, wie es in der Oration „Am Begräbnistag“ heißt:

„in diesen österlichen Tagen hat unser Glaube an die Auferstehung wieder neue Kraft empfangen“.

Diese Stärkung wird nun zu Pfingsten (wie bei der Firmung) besiegelt, d.h. mit dieser Bestätigung und Bekräftigung werden wir gesendet: In den Alltag, ins Leben, in die Welt!

Viel Freude und Vertrauen auf Seine liebende und helfende Nähe im Hl. Geist!


 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

7. SONNTAG  der  OSTERZEIT  B

13. Mai 2018   /  M U T T E R T A G

„Ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind“ (Joh 17, 19)

 

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

CHRISTI  HIMMELFAHRT B

 

10. Mai 2018

„Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?“ (Apg 1, 11)

 

Die dichte liturgische Zeit (Sonntage, Feiertage, Erstkommunion, Firmung, Bitttage etc.) will uns nicht hektisch werden lassen, sondern in Ruhe und Freude das Wort Gottes verkünden lassen.

Gegen den (auch liturgischen) Stress gibt es meiner Meinung nach nur ein brauchbares und von mir bestens erprobtes Mittel:

  • Zeitig schlafen gehen,
  • zeitig aufstehen,
  • in Ruhe in der Frühe die Gemeinschaft mit dem Herrn suchen,
  • ausgiebig und gelassen frühstücken
  • und dann froh an das Tagewerk gehen!

Du wirst sehen, dass Friede und innere Freude einkehren werden.

 

Die beiden Feiertage, die vor uns liegen (bei mir auch erfüllt mit Erstkommunion und Firmung meiner pfarrlichen Gruppen), sollen von den Mitglaubenden (so wie jeder Sonntagsgottesdienst) als „Einbruch des Himmels“ in unser Leben empfunden werden.

Und das geht nur, wenn du selbst auch erfüllt bist von dieser liebenden Nähe des Herrn: „wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben“ (1 Joh 4, 11).

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

6. SONNTAG  der  OSTERZEIT  B

6. Mai 2018 

„Liebt einander wie ich euch geliebt habe!“ (Joh 15, 12)

 

Die Texte dieses Sonntags gehören sicher zum dichtesten Teil unserer Verkündigung:
Es ist die „Nutzanwendung“ des vorausgehenden Bildwortes vom Weinstock und den Reben. Es geht um unsere christliche Lebenspraxis, die in der „headline“ gipfelt: „Liebt einander wie ich euch geliebt habe!“ (Joh 15, 12).

D.h. mit dieser Liebe ist alles gemeint, was Jesus für uns getan hat. Und jetzt will er es mit uns tun!

Wie es in dem Gebet der sel. Sr. Mirjam von Abellin heißt:

„Lass mich heute meinen Mitmenschen als d e n erkennen, den du durch mich lieben willst!“

Was für eine Herausforderung! Aber auch was für eine wunderschöne Aufgabe!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

5. SONNTAG  der  OSTERZEIT  B

29. April 2018

„Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.“ (Joh 15, 5b)

 

Das vierte Evangelium will als letztverfasstes die Entwicklungen des Glaubens im gemeindlichen Leben aufzeigen, aber auch einmahnen, bzw. korrigieren. Der heutige Abschnitt mit dem wunderschönen Bildwort vom Weinstock und den Reben, bzw. Trauben will beides:

Wir dürfen uns „wahnsinnig“ darüber freuen, dass wir so eng mit Jesus – und damit mit dem Vater – verbunden sind!

Anderseits ist immer die Gefahr gegeben, diese Beziehung zu vernachlässigen, sich daran zu gewöhnen…  Daher der Appell: „Bleibt in mir!“ (15, 4).

Es geht um die Verbindung, die Beziehung zum Herrn, um’s Einwurzeln, ohne dem es kein Leben und keine Frucht gibt. Der Weinstock ist ja ein Tiefwurzler, d.h. wenn ringsherum alles verdorrt, er treibt seine Wurzeln so tief ins Erdreich, dass er immer noch Kräfte und Säfte fördern kann!

Daher wollen wir uns nicht mit dem „status quo“ unserer Jesusbeziehung begnügen!
Das heutige Evangelium lädt uns ein, unsere Verbindung mit dem Weinstock, mit Christus stets neu zu beleben!
Das wünsche ich Dir und Deiner Gemeinde!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

4. SONNTAG  der  OSTERZEIT  B

22. April 2018

„Ein Schaf ist mehr wert als das Leben des Hirten“

 

Jeder, der schon in Rom in der Calixtus-Katakombe war, erinnert sich an das Bild des „Guten Hirten“,

Es ist dies eine Übernahme des vorchristlichen, antiken Bildes des Hirten auf Christus.

Auch schon weit vor dem Ersten Testament war der „Gute Hirt“ im Orient Symbol für einen Verantwortungsträger, und das „Weiden“ die Aufgabe des Regierens. So wird der Hirte zur ältesten Darstellungsweise Christi.

Worin jedoch der Herr dieses Bild übersteigt, ist, dass er sein Leben hingibt. D.h. das Leben des Schafes ist ihm mehr wert als sein eigenes: „Der Gute Hirt gibt sein Leben hin für seine Schafe“. (Joh 10, 15).

Hingabe zeichnet auch unseren Dienst aus.Und je mehr wir füreinander leben, desto mehr trifft das Wort auch für uns zu. Denn was für Christus gilt, gilt immer auch für den/die Christ(in).

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

3. SONNTAG  der  OSTERZEIT  B

15. April 2018

„Ihr seid Zeugen dafür!“ (Lk 24, 48)

 

Sehr eindringlich ist der Ev. Lukas bemüht, seiner Gemeinde deutlich zu machen, dass Jesus vom Tod erstanden ist. 

Aber nicht nur das!

Sondern dass der Auferstandene auch derselbe ist, der vorher das Kreuz getragen hat, hingerichtet und begraben wurde: Jesus bleibt auch als der Auferstandene der Verwundete!

Das ist ja die große Herausforderung unseres Glaubens: Es ist nicht das beruhigende „es wird ja alles wieder gut!“, sondern Jesus leidet auch heute noch und immer wieder mit und in den Menschen, die leiden und gepeinigt werden!
Beispiele gibt es ja genug – wenn wir nur an die Giftgasanschläge denken, oder auch an unsere eigenen Grauslichkeiten….

Der einzige Weg, der da herausführt ist Liebe und Umkehr!

„Ihr seid Zeugen dafür!“

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

2. SONNTAG  der  OSTERZEIT  B

„Weißer Sonntag“ & „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“

8. April 2018

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ (Joh 20,29)

 

„Selig sind die nicht sehen und doch glauben!“ (Joh 20, 29)

Das ist der zentrale Satz des Evangeliums am kommenden Sonntag.

Thomas ist im vierten Evangelium jeweils der, der „unsere Fragen“ stellt, der in die Rolle des nachösterlichen Gläubigen schlüpft und die sich nach der Auferstehung aufdrängenden Fragen ins Wort bringt: „Wie können wir etwas glauben, was so gar nicht empirisch nachweisbar ist?“

„Wie kann jemand leben, den wir so schmählich am Kreuz verenden gesehen haben?“

Jesus führt seinen Jünger – und somit uns alle – behutsam zu einer neuen Sicht des Glaubens, und somit des Lebens: Es gibt ein Sehen, wo unsere Augen (bzw. unsere Sinnesorgane) überfordert sind, wofür sie einfach nicht geschaffen sind; eine Sicht, die weit über das Sinnenfällige und Physische hinausgeht; und nur diese Sicht kann uns aber im Leben dienlich sein, weil nur sie uns über uns hinausführen kann: es ist die Sicht des Herzens, unser Vertrauen auf IHN, unser Glaube an Seine liebende Nähe!

Sie drückt sich aus in dem Kürzestgebet, das Thomas ausspricht und unser aller Haltung sein will: „MEIN HERR UND MEIN GOTT!“

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

GRÜNDONNERSTAG 29. März 2018  -  OSTERMONTAG 2. April 2018

Auch wenn die kommenden Tage mit viel Vorbereitung und Organisation verbunden sind – es sollen v.a. Tage und Stunden der zunehmenden Freundschaft mit Jesus, unserem Meister und Herrn, werden!

Die Liturgie ist völlig anders wie sonst an den „gewöhnlichen“ Sonntagen, und zeigt somit auch das Außergewöhnliche an, das der Herr uns in diesen Tagen schenken will: Sein Neues Leben in und mit uns! Und Er will, dass wir

  • den Menschen so dienen wie Er (Gründonnerstag)
  • unser Leben so einsetzen wie Er (Karfreitag)
  • einfach jubeln darüber, dass durch Ihn Sünde und Tod besiegt sind, und daher unser Leben einen völlig neuen „drive“ bekommt (Osternacht)
  • schließlich „mit neuen Augen unser Leben und diese Welt betrachten dürfen!“ (Ostersonntag) s.u.

Im Piemont, Oberitalien, gibt es folgenden Brauch:

Wenn am Morgen des Ostersonntags zum ersten Mal die Osterglocken läuten, dann laufen alle Dorfbewohner, Kinder Erwachsene, aber auch die alten Leute, zum Dorfbrunnen, um sich die Augen mit dem frischen, reinen Wasser zu waschen.

Sie tun es mit der Bitte an Gott, er möge ihnen eine neue Sicht, neue Augen, eben OSTERAUGEN schenken!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

PALMSONNTAG

25. März 2018

„Hosanna dem Sohne Davids!“

 

Mich berührt dieser Sonntag besonders, er löst eigenartige Gefühle in mir aus. Es liegt von Anfang an eine gewisse Tragik in diesem Fest – auch in dem anfänglichen Jubel. Jesus weiß dies, er reitet offen seinem Schicksal entgegen: Die Menge, die jetzt jubelt, wird ihn fallen lassen und seinen Tod fordern.

Er reitet deshalb auch bewusst auf einem Esel und betont damit, dass er kein „normaler“ König ist,

sondern einer, der Macht und Gewalt ablehnt, und dessen Königreich nicht von dieser Welt ist.

Er weiß aber auch, dass die Menschen dies jetzt noch nicht verstehen. Haben sie es je verstanden?

Und wir?

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PFARRGEMEINDERAT

Unterlagen zur Arbeit im Pfarrgemeinderat finden Sie unter den jeweiligen Punkten:

 

VERMÖGENS-VERWALTUNGS-RAT

Unterlagen die das Vermögen und dessen Verwaltung betreffen, finden Sie - nachdem Sie sich eingeloggt haben

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Zeitung der Erzdiözese Wien

Der Sonntag

 

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Evangelium von heute Joh 15,1-8 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der...
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