Thursday 20. February 2020

Informationen zum Datenschutz können auf der Homepage der Österreichischen Bischofskonferenz nachgelesen werden.

 

Terminvorschau

ORT: wenn nicht anders angegeben finden die Veranstaltungen im Bildungszentrum St.Bernhard/Wiener Neustadt statt.


INFO: unterstrichene Wörter = weiterführende links


ANMELDUNG


 

15. Februar 2020

 

Brot und Wein

Erlebnishalbtag für Erstkommunionkinder Ausgebucht!

 

Ausbildung zu Leitung von Wortgottesfeiern mit Kurzansprache 2020:

Teil 1. 29. Februar

Teil 2. 14. März

Teil 3. 28. März - in Wien

Teil 4. 18. April

Teil 5. 9. Mai

 

Regional-Caritas-Treffen

Jeweils 18.00 – ca. 20.30

  • 10. März 2020 – Hirtenberg (Pfarrheim)

  • 3. Juni 2020 –Mönichkirchen (Pfarrheim)

  • 23. September 2020 – Pfarrhof Gablitz

Mesnerstammtisch

11. März, 18.30 - 20.30

Ort: Gemeindezentrum Erlöserkirche, Wiener Neustadt

 

Krankenkommunionhelferkurs

14. März, 9.00 - 16.00
 

Liturgiestammtisch

16. März, 18.30 im BZ St.Bernhard / Wiener Neustadt

19. März, 18.30 im Pfarrheim Enzersdorf/Fischa

 

26. März 2020

Einkehrabend für Personen die einen liturgischen Dienst ausüben und Interessierte

Do 18.00 - 20.00

Thema: Die Geschenke des Auferstandenen

 

Kommunionhelfer-grundkurs

18. April 2020, Sa 9.00 - 17.00

17. Oktober 2020, Sa 9.00 - 17.00

 

Pfarrblattschule (1x1 des Journalismus)

7. März 2020

25. April 2020

jeweils 9.00 - 17.00

 

KiBiWö 2020

11. - 13. September 2020

Grametschlag

"Jugend am Hof"

 

6. und 7. November 2020

Lektorenkurs,

Fr 18.00 - Sa 17.00

 

Aviso 2021

 

Fachtag Liturgie

23. Jänner 2021, 9.00-16.00

 

Brot und Wein

Erlebnishalbtag für Erstkommunionkinder

20. Februar 2021

 

Ausbildung zu Leitung von Wortgottesfeiern mit Kurzansprache 2021:

Teil 1: 20. Februar

Teil 2: 6. März

Teil 3: 20. März (in Wien)

Teil 4: 10. April

Teil 5: 24. April

 

BILDUNGSZENTRUM

ST. BERNHARD

ein modernes Seminarzentrum

in der Propstei (Stadtzentrum)
 

2700 Wiener Neustadt

Domplatz 1

02622/29131

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe
Joh. 10, 11

wir gedenken verstorbener Schwestern und Brüder

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

7. SONNTAG  A

23. Februar 2020

„Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde!“ (Mt 5, 44)

 

Von Johann Gottfried Herder, Theologe, Dichter und Kulturphilosoph der Weimarer Klassik, stammt das Wort:

„Durch ein Vergrößerungsglas betrachtet man die Vorzüge derer, die man liebt.

Und die Fehler derer, die man nicht liebt.“

Wir alle kennen diese Schwäche aus eigener Erfahrung! Sie ist letztlich die „Grundlage“ für den „beliebten“ lieblosen Tratsch. Und sie grassiert leider auch oft sehr genüsslich in christlichen, ja klerikalen Kreisen.

Jesus stellt am Beginn seines öffentlichen Wirkens (Bergpredigt) dem daher mit deutlichen Worten die Antithese entgegen: „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen!“ (Mt, 5, 44)

Gewiss: Ein Tratsch ist noch nicht zwingend eine Feindschaft, und eine Lieblosigkeit noch kein Krieg! Aber fängt nicht alles klein an?

Daher: „Wehret den Anfängen!“

Lieber Segnen, als über den anderen Herziehen.

Ich wünsche Dir viel Elan und Engagement in der Verkündigung dieser nicht einfachen, aber wichtigen Botschaft. Sie ist das Hauptanliegen unseres Meisters!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

6. SONNTAG  A

16. Februar 2020

„...ich aber sage euch...“ (Mt 5)

 

Liebe Schwestern und Brüder im liturgischen Dienst!

 

Eben habe ich in der Dompfarre ausgeholfen und die Frühmesse gehalten. Und es war eine große Freude, ja ein erhebendes Erlebnis, wie die Lektorin die Lesung vorgetragen hat: Man hat gespürt, dass sie nicht nur einen Lektorenkurs besucht hat (also technisch einwandfrei und verständlich gelesen hat), sondern dass hier Gottes Wort verkündet wurde!

 

Ich komme in letzter Zeit, da ich keine Pfarre mehr zu betreuen habe, relativ viel in den Kirchen unseres Vikariates herum. Und ich möchte stark anmerken, dass vielerorts eine Lektor(inn)enschulung gut tun würde!

Eine eindrucksvoll vorgetragene Lesung (das gilt aber auch für uns Geistliche das Evangelium betreffend!) ist bereits die halbe Verkündigung!

Denn wenn uns Gott in der Lesung, bzw. der Herr im Evangelium anspricht – was sollen wir eigentlich noch dazu sagen?

 

Daher meine dringende Bitte:
Falls die Lektor(inn)en Deiner Pfarre noch keinen Kurs gemacht haben, bitte unbedingt dazu anmelden: Vikariatssekretariat 02622/29131-5051

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

5. SONNTAG  A

9. Februar 2020

„Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt!“ (Mt 5, 13.14)

 

In einem Gasthaus steht auf jedem Tisch eine Gewürzgarnitur.

Das Wichtigste davon ist wohl der Salzstreuer.

Wie oft haben wir ihn schon benützt, wenn etwas schal schmeckt oder gar ungesalzen ist!

Was sind in alten Zeiten für Kriege um das „weiße Gold“ geführt worden!

Wie wichtig ist es für unseren Körper – es regelt den Wasserhaushalt, die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven und ist wichtig für den Knochenaufbau und die Verdauung!

 

Jetzt können wir einigermaßen verstehen, warum Jesus unmittelbar nach den „Seligpreisungen“

darauf hinweist, dass unser Leben als Christ(in) nur gelingen und leuchten kann, wenn wir seine Liebe in das Leben, in den Alltag implementieren, also wie Salz sind, das allem Geschmack verleiht, wie Licht, das alles erhellt, wenn wir herausragen wie eine Stadt auf dem Berge, die ein sichtbares Zeichen dafür sein will!

 

So wünsche ich Dir vom Herzen diese Strahlkraft – in der Liturgie und im Leben!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

DARSTELLUNG DES HERRN

2. Februar 2020

„Meine Augen haben das Heil gesehen, eine Licht, das alle Menschen erleuchtet...“(nach Lk 2, 30.32)

 

Das Fest der Darstellung des Herrn – oder Mariä Lichtmeß, wie es früher hieß – reiht sich mit einer mächtigen Botschaft ein in die Reihe der Lichtpunkte, die uns durch diese dunkle Zeit begleiten und aufrichten wollen:

Angefangen mit dem Lichterfest des hl. Martin, bei dem vor allem auch die Kinder in diese Dynamik hereingenommen werden, über die sich lichtsteigernde Adventszeit – darin viele Lichtgestalten wie der große Missionar und Lichtbringer Franz Xaver, der hl. Nikolaus, die Muttergottes, die Lichtheilige Luzia; schließlich das Kommen des Lichtes schlechthin in diese Welt: Weihnachten, Erscheinung des Herrn, über Mariä Lichtmess bis hin zum End- und Höhepunkt, zum Licht des Auferstandenen!

 

Und jetzt leuchtet im Kind noch einmal das weihnachtliche Licht in unsere Liturgie herein und will die Welt mit dem Licht seiner Liebe erfüllen: „ein Licht, das die Heiden erleuchtet“ (Lk 2, 32). D.h. die ganze Welt!

 

Es ist die Botschaft, die besagt, dass das Licht stärker ist als alle Finsternisse.

Und deren erleben wir derzeit genug!

Es ist die Botschaft, die uns auch durch die Natur vor Augen geführt wird, und die uns hoffen macht: Die Kälte des Winters vergeht, die Tage werden länger, die Sonne steigt höher, das Tageslicht nimmt zu.

Eine Hoffnung, die gerade in finsteren Stunden Menschen immer wieder erfüllt hat – so auch Martin Luther King:

 

Komme, was mag! Gott ist mächtig!

Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte,

so wollen wir stets daran denken,

dass es in der Welt eine große, segnende Kraft gibt,

die Gott heißt.

Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.

Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln –

zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit!

Ich wünsche Dir vom Herzen, dass Du spürst, dass der Herr in Dir ein Licht entzündet hat!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

3. SONNTAG  A

26. Jänner 2020

„Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“  (Mt 4, 19a)

 

Im Vers 19 des heutigen Evangeliums haben sich die Übersetzer der Einheitsbibel schon etwas mehr an den Urtext herangewagt: Das frühere „Kommt, folgt mir nach!“ wurde zum „Kommt her, mir nach!“

Allerdings ist das griechische deute opisw mou noch deutlicher: Auf (wohlan), hinter mich!

Die Berufung der ersten Jünger muss dermaßen „ins Mark fahrend“ bis erschütternd gewesen sein – wie wäre es sonst zu erklären, dass „sie sofort ihre Netze liegen ließen und Jesus folgten“?

Und wir? Und Ich?          Für mich ist es zumindest der Aufruf, seinen Anruf wieder neu und stärker zu spüren. Unser Prior P. Michael hat am Fest der Taufe Jesu gesagt, dass es für uns Christ(inn)en wichtig wäre, auch unseren Tauftag zu feiern; uns daran zu erinnern, dass hier der Anfang unserer Jüngerschaft liegt.

Ich hatte am vergangenen Samstag Geburtstag und am kommenden Samstag werde ich meinen Tauftag, meine CHRISTWERDUNG feiern (25. Jänner, Pauli Bekehrung, daher mein Taufname!).

Liebe Schwewstern und Brüder, es ist für uns von essentieller Bedeutung, dieses Bewusstsein stärker zu implementieren:

DANKE, Jesus, dass Du mich in Deinen Dienst gerufen hast, dass ich Dein(e) Jünger(in) sein darf!

Stärke in mir dieses Bewusstsein, dass Du in mir lebst und durch mich wirken willst!

„Lass mich heute meinen Mitmenschen als den begegnen, den Du durch mich lieben willst!“ (Mirjam von Abellin)

 

Aus liturgischer Sicht füge ich einen kleinen Hinweis an – wir haben am Sonntag auch den von Papst Franziskus ausgerufenen „Sonntag des Wortes Gottes“  - Info dazu auch auf der Homepage des Liturgiereferates.
https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14431713/article/79618.html

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

2. SONNTAG  A

19. Jänner 2020

„Er ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.“ (Joh 1, 33b)

 

Ich habe versucht, in der Verkündigung der vergangenen Tage den Gläubigen nahezulegen,

dass der „Alltag“ nach Weihnachten anders sein will als davor. Wie überhaupt: Es soll sich im liturgischen Jahr – und damit in meinem Leben – nichts „wiederholen“.

Das Geheimnis der Menschwerdung, wo wir im fleischgewordenen Logos auch das Bild des unsichtbaren Gottes erkennen dürfen, will uns stärken, auch in der Zeit danach stets neu diese Gegenwart des Herrn zu erkennen.

Jedesmal ist es eine Anfrage bzw. Herausforderung an mein Inneres:
„Erkennst Du in diesem Stück Brot den Leib des Herrn?

Siehst Du im Gesicht Deines Bruders/Deiner Schwester das Antlitz Jesu?

Spürst Du die Gegenwart des Herrn auch in Deinem Leben, in Deinem Körper, fühlst Du Seine Nähe?“

So tauchen wir immer mehr ein in die innige Beziehung mit Jesus Christus, werden immer mehr seine Jünger(innen)!

„Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist…Ich mache dich zum Licht der Nationen,

damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.“ (1. Lesung: Jes 49, 6)

Gott segne Dich und Dein Wirken!
 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

TAUFE DES HERRN

12. Jänner 2020

„Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ (Mt 3, 17)

 

Auch wenn die Taufe Jesu im Jordan nicht das Sakrament ist, das wir empfangen haben,

so ist es doch ein starker Anlass, an unsere eigene Taufe und somit Christusverbundenheit zu denken:

So wie wir „von der Krippe weg“ in unseren Lebensalltag gehen, beginnt nun für Jesus der Weg in die Öffentlichkeit, der Weg der Heilung dieser Welt.

Wie bei einem Gnadenstuhl begegnen wir am Jordan der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die IHN als Sohn Gottes beglaubigt und zu uns sendet, damit wir Sein „Leben in Fülle“ haben!

 

So sind auch wir durch die Taufe vom Dreieinigen Gott erfüllt und gesendet:

Machen wir uns dieses Erfülltsein immer wieder bewusst, und auch die Sendung zu den Menschen, die damit verbunden ist!

 

In diesem Sinne: Ein erfülltes und innerlich frohes Neues Jahr!

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

ERSCHEINUNG DES HERRN

6. Jänner 2020

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

2. SONNTAG nach WEIHNACHTEN

5. Jänner 2020

„Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ (Joh 1, 14)

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

HOCHFEST  DER  GOTTESMUTTER  MARIA 

Neujahr 2020

„Maria bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.“ (Lk 2, 19)

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

JAHRESSCHLUSS

(HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA)

31. Dez. 2019

„Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt...“ (GL 258)

 

„Wieder a Joar um!“ sagen die Leute oft….

Und tatsächlich rennt die Zeit dahin; „tempus fugit“ haben schön die alten Römer gesagt.

Aber: ist nicht seit dem Kommen Gottes in diese Welt jede Zeit eine Heilszeit?

Und damit jedes Jahr ein Jahr des Heiles?

Und will nicht ein Jahr um’s andere nicht einfach nur „vergehen“ , sondern eines auf das andere aufbauen, es weiterführen?

Möge das Neue Jahr nicht einfach wie das alte sein, möge Dein Leben und Wirken in Deiner Familie und Gemeinde fruchtbarer, Deine Beziehung zum Herrn immer intensiver, und damit auch Dein Zeugnis vor den Menschen farbenfroher werden!

Das ist mein Wunsch für Dich! Prosit Neujahr!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

FEST DER HL. FAMILIE

29. Dez. 2019

„Nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten!“ (Mt 2, 13)

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

STEPHANITAG

26. Dez. 2019

„Ihr werdet meine Zeugen sein.“ (Apg 1, 8)

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

CHRISTTAG

25. Dez. 2019

 

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

CHRISTMETTE

24. Dezember 2019

 

Zu Weihnachten öffnet sich der Himmel: Gott selbst „entäußert“ sich, legt die Pracht des Göttlichen ab und wird unser Knecht!

Zu Weihnachten öffnet sich damit aber auch der Himmel für uns!

Dadurch nämlich, dass wir Gott „bei uns“ haben, die Welt zum Tabernakel und Dein Herz zur Krippe wird, wird er für uns greifbar und empfänglich!

Seitdem ist die Welt und unser Leben ein anderes.

Das ist „die große Freude“, die der Engel den Hirten – und somit allen Menschen guten Willens – verkündet.

Ich wünsche Euch allen diese Freude und dieses Bewusstsein, dass Jesus in Euch lebt!

Und eine frohmachende Verkündigung!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

4. ADVENTSONNTAG  A

22. Dez. 2019

«Und sie werden ihm den Namen IMMANUEL geben, das heißt: GOTT IST MIT UNS.»

 

Wie oft haben wir es schon erlebt, dass wir viel geträumt haben, oft ganz verrückte Sachen.

Meist ist es auch von Ängsten begleitet, dass wir etwas nicht mehr schaffen werden.

Vieles verschwindet wieder im Dunklen, wir können uns nicht mehr erinnern, es ist einfach weg.

Aber manches bleibt, ist wie ein Mahner!
Ich kann mich z.B. an einen Traum erinnern, den ich öfters geträumt hatte, den ich mir im Traum sogar wünschen konnte – soz. „ein Traum im Traum“.

Auch im kommenden Evangelium hören wir von so einem Traum, von solch einer Mahnung.

Vielleicht musste auch Gott durch den Engel dem Josef im Traum mehrmals erscheinen,

um ihm diese Ungeheuerlichkeit (Mt 1, 18-24) so richtig klar zu machen, damit er sie auch „umsetzen“ kann.

Wir müssen ja den Kindern oder überhaupt den Menschen, mit denen wir zu tun haben,

auch so manches Schwierige mehrmals sagen, erklären, auftragen – in aller Geduld und Behutsamkeit.

Dazu ein Gedicht von R.M.Rilke aus dem „Marien-Leben“:

 

Der Argwohn Josephs

 

Und der Engel sprach und gab sich Müh
An dem Mann, der seine Fäuste ballte:
Aber siehst du nicht an jeder Falte,
Daß sie kühl ist wie die Gottesfrüh.

Doch der andre sah ihn finster an,
Murmelnd nur: Was hat sie so verwandelt?
Doch da schrie der Engel: Zimmermann,
Merkst du’s noch nicht, daß der Herrgott handelt?

Weil du Bretter machst, in deinem Stolze,
Willst du wirklich den zur Rede stelln,
Der bescheiden aus dem gleichen Holze
Blätter treiben macht und Knospen schwelln?

Er begriff. Und wie er jetzt die Blicke,
Recht erschrocken, zu dem Engel hob,
War der fort. Da schob er seine dicke
Mütze langsam ab. Dann sang er lob.

Ich wünsche Dir vom Herzen Gesegnete Tage!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

3. ADVENTSONNTAG  A

15. Dez. 2019

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Der Herr ist nahe.“ (Phil 4,4f.)

 

Das Schlimmste, was über die Kirche bzw. die Christen je gesagt wurde, war wohl: „Erlöster müssten sie aussehen!“ (F. Nietzsche).

In der Tat: Die FREUDE ist unser „Markenzeichen“!
Das Heil der Welt beginnt mit der Ankündigung „Siehe, ich verkünde euch ein große FREUDE!“ (Lk 2, 10) Und nach der Himmelfahrt „kehrten die Jünger in großer FREUDE nach Jerusalem zurück“ (Lk 24, 52).

Und so will in dieser dunklen Zeit des Advents diese FREUDE, die unser ganzes Leben verwandeln will, bereits anklingen:„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe. (Eröffnungsvers Phil 4, 4.5)

Lassen wir diese „Freude im Herrn“ allen Menschen, die uns begegnen, spüren!
Schauen wir „erlöster“ aus!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

MARIÄ  EMPFÄNGNIS

8. Dez. 2019

 

Bei uns in Österreich „verdrängt“ das Hochfest Mariä Empfängnis sogar die Liturgie des zweiten Adventsonntags.

Einerseits tut es mir ein wenig leid, da wir die ernsten Worte des Täufers nicht vernehmen: „Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe!“ (Mt 3, 2) Anderseits wird uns beim Marienfest vor Augen geführt, wie wundervoll der Schöpfer die Menschwerdung seines Sohnes plant,

um diese Welt neu zu schaffen: „…vom ersten Augenblick ihres Daseins an, um deinem Sohn eine würdige Wohnung zu bereiten“ (Tagesgebet). Aber das ist noch nicht alles!

Wir dürfen Gott preisen und ihm stets danken, „dass er uns vor der Grundlegung der Welt erwählt hat, heilig und untadelig vor ihm zu leben“ (Eph 1, 4).

D.h. dieses Fest lädt uns ein, uns – wie Maria – jeden Tag neu (besonders aber im Advent) auf das Kommen des Herrn in Reinheit und Heiligkeit vorzubereiten, um IHN in den vielen Gelegenheiten des Alltags „zur Welt zu bringen“, d.h. IHN zu bezeugen.

Dazu wünsche ich Dir viel Mut und Freude!

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

1. ADVENTSONNTAG  A

1. Dezember 2019

„Seid also wachsam!“ (Mt 24, 42a)

 

Gibt es ein stärkeres Zeichen für Wandlung in dieser friedlosen und zerstrittenen Welt als „sie werden Schwerter zu Pflugscharen und Lanzen zu Winzermessern umschmieden“? (1. Lesg. Jes 2, 4).

Gibt es einen stärkeren Appell als den des hl. Paulus für die kommenden Tage und überhaupt für unser ganzes Leben als „lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts“? (Röm 13, 12).

Und gibt es ein Wort des Herrn, das uns ernsthafter mahnt und stärker wachrüttelt als „seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“? (Mt 24, 42).

Ich sage es aus ganzem Herzen: Es ist für mich die aufregendste und erwartungsvollste Zeit!
Eine Zeit, die mich ganz vereinnahmt, innerlich anrührt und gewaltig Staunen macht.

Es ist einfach für mich die schönste Zeit, weil mit ihr das Schönste kommt: Dass Gott Mensch wird!
Vielleicht gelingt es Dir, diese frohe Erwartung „rüber zu bringen“.

LITURGIESPEICHER

liturgische Impulse von BV P. Petrus

HOCHFEST  CHRISTKÖNIG  C

24. Nov. 2019

 

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