Saturday 22. January 2022
gemeinsames Priestertum
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Gemeinsames Priestertum aller Getauften

Mit dem „gemeinsamen Priestertum“ greift der Diözesanprozess ein großen Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils auf: Trägerinnen und Träger der Mission der Kirche und damit auch der pfarrlichen Seelsorge und des Apostolats sind alle Getauften und Gefirmten.

Gemeinsames Priestertum

An dieser Stelle kommt das gemeinsame Priestertum zum Tragen: Träger der Mission der Kirche und damit auch der pfarrlichen Seelsorge und des Apostolats sind alle Getauften und Gefirmten. Diese Perspektive eröffnet einen vom Herkömmlichen vielfach radikal unterschiedlichen Blick auf die Aufgaben und die optimale Verfassung der Kirche vor Ort: Pfarre, Pfarrer, Gemeindeleben, Gemeindeleitung,... Die sich daraus ergebenden Konsequenzen sind nicht bloß eine Nachjustierung des Bestehenden, sondern vielfach ein echter Neubeginn.

Dieser Neubeginn spielt sich nicht unabhängig von Raum und Zeit ab, sondern will Kirche in ihren wesentlichen Vollzügen in die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts stellen. Die Pfarre als wichtige Einheit gemeinsamen christlichen Lebens muss zu den Menschen des 21. Jahrhunderts passen. Diese leben in Weite, Offenheit, Flexibilität, Mobilität, Vernetzung, Vielfalt und Verschiedenheit sowie in großer Freiheit und in komplexen Beziehungen und Bindungen.

Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Stephansplatz 6/1/5/501
1010 Wien

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