Thursday 2. July 2020

Pastoralkonzept

 

Einfach in der Erstellung und wirksam in der Umsetzung. Mit erweiterten Bausteinen und konkreten Beispielen aus der Praxis.

Blog zur Studienreise auf die Philippinen 2020

Tag 14 | Priester & Austauschrunde

(Birgit Hager bloggt)

Für heute standen am Vormittag ein Besuch in der Kathedrale und ein Treffen mit 5 Priestern der Erzdiözese von Jaro, welche in Pfarren mit "MKK's" (Magagmay nga Kristianong Katilingban [Inseldialekt) = BEC [Basic Ecclesial Community] = Basisgemeinden) wirken, am Programm. Am Nachmittag dann eine "Evaluation" der Exkursionen der letzten Tage mit dem Pastoralamtsteam hier und nochmal Möglichkeit für Fragen. Und zum Abschluss ein Spaziergang in der City von Iloilo.

 

 

Das Treffen am Vormittag im "erzbischöflichen Palais" war eine Art "Perspektivenwechsel": Ein Blick durch die Brille von Pfarrern auf das Pastoralkonzept der MKK's. Und so standen zu Beginn Erzählungen der Priester, wie sie das Konzept der MKK's wahrnehmen, welche Freuden und Herausforderungen sie damit erleben und auch, was ihnen die Motivation für ihr wirken im Konzext der Basisgmeinenden gibt.

 

 

Hier haben mich die Antworten eines jungen Priesters, bei dem wir auch gestern in der Gemeinde waren, angesprochen: Es ist nicht nur er, der etwas den Gemeindemitgliedern gibt, sondern er empfängt auch - entlang des Weges lernt er. "Ich möchte einen offenen Geist und ein Herz haben; Instrument sein. Ich lerne, ich lerne, lerne und lerne und lerne wieder zu wachsen ...und Gott näher zu sein." Seine Freude ist es, die Geschichten der Menschen zu hören, wie das Leben in den Basisgemeinden ihr Leben ändert - wie sie sensibel werden für die Bedürfnisse der anderen. Als Herausforderung sieht er, wenn jemand vor allem seine persönlichen Anliegen durchbringen will, und nicht an das größere Ganze einer Gemeinschaft denkt. Und was ihm Motivation gibt? Die Pfarre in der er jetzt ist, war nicht seine Wahl, aber er wollte daran glauben, dass sie der Wille Gottes für ihn ist. Und so ist das Geheimnis seiner Motivation, dass er nicht auf seine Kraft vertraut, auch nicht auf das Pastoralprogramm seiner Erzdiözese, usw. sondern auf den Willen Gottes.

 

 

 

Danach viele Fragen von unserer Seite. Eine Antwort klingt in mir nach: Jede Gemeinde ist anders und braucht deshalb auch andere Schwerpunkte - trotzdem sind alle MKK's. Vielfalt bei gleichzeitig einer gemeinsamen Linie also.

 

 

Auch das "Bild" des Pastoralbüros ist mir hängen geblieben: Ein im Verhältnis kleiner Raum mit durch Stellwände abgetrennten vielleicht 6-8 Schreibtischen für die unterschiedlichen pastoralen Aufgabenfelder. Die Junge Kirche, meine diözesane Dienststelle in Wien, besteht hier zum Beispiel aus einem Schreibtisch.

 

 

Am Nachmittag dann die gemeinsame "Evaluation" oder besser Austauschrunde mit dem Pastoralamtsteam und Father Mark und einer Mitarbeiterin vom Bukal-Team über die letzten Tage: Viele unterschiedliche Eindrücke, Fragen, Erfahrungen! Ich glaube, ein gemeinsamer Nenner: Dankbarkeit für die Möglichkeit dieser Entdeckungstour & Inspiration für das eigene Wirken!

 

Weiter geht's mit Tag 15

 

Im Juli 2020 gibt es eine Summerschool mit dem BUKAL-Team in St. Pölten.

Termine
Mon., 06. July 2020 20:37
ABGESAGT! BUKAL-Leadership-Summerschool
Fri., 11. September 2020 15:00
Alpha-Trainingstag
Tue., 22. September 2020 20:37
Intensivwerkstatt für kirchliche Teams online
Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Stephansplatz 6/1/5/501
1010 Wien

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