Montag 17. Dezember 2018

Pastoralkonzept

 

Einfach in der Erstellung und wirksam in der Umsetzung. Mit erweiterten Bausteinen und konkreten Beispielen aus der Praxis.

Strukturentwicklung

APG 2.1 Pfarrenzusammenlegung Strukturplakat_end

Der pastorale Fokus auf Mission und Jüngerschaft in der Erzdiözese Wien erfordert eine Neuausrichtung der pfarrlichen Strukturen. Bis 2022 sollen bis zu 80 Prozent der 660 Pfarren (Stand 2012) dem strukturellen Zielbild einer Pfarren mit Teilgemeinden ("Pfarre Neu") entsprechen. Als Zwischenschritt und wertvolle Übergangsform gilt der Pfarrverband bzw. der Seelsorgeraum.

Entwicklungsräume

Den Ausgangspunkt bilden die 140 Entwicklungsräume, die im November 2015 festgelegt worden sind: Vikariat Nord, Vikariat Stadt, Vikariat Süd.

- Pfarre mit Teilgemeinden (=Pfarre Neu)

Eine Pfarre mit Teilgemeinden (=Pfarre Neu), die eine gemeinsame Rechtsperson hat, wird aus mehreren Pfarren gebildet. Sie hat einen gemeinsamen Pfarrer mit weiteren 2-4 Priestern. Die Teilgemeinden mit ihren bisherigen Kirchen werden von einem gewählten Gemeindeausschuss geleitet. Es gilt die Ordnung für den Pfarrgemeinderat (2016).

- Pfarrverband

Ein Pfarrverband besteht aus mehreren selbständigen Pfarren, die einen gemeinsamen Pfarrer, einen Pfarrverbandsrat sowie weitere 2-4 Priester haben. In den einzelnen Pfarren gibt es weiterhin einen Pfarrgemeinderat. Es gilt die Ordnung für Pfarrverbände (2015).

- Seelsorgeraum

Ein Seelsorgeraum besteht aus mehreren selbständigen Pfarren, die einen gemeinsamen pastoralen Raum bilden. Es gilt die Rahmenordnung für Seelsorgeräume (2012).

Kirchliche Orte

Die weiteren kirchlichen Orte, die neben den Pfarren die Sendung der Kirche leben, sind: Ordensgemeinschaften, Religionsunterricht, kirchlichen Kindergärten und Schulen, Einrichtungen der Caritas, der Orden und der Kategorialen Seelsorge, die anderssprachigen Gemeinden, sowie die Bewegungen, die Katholische Aktion und die Verbände.

Zusammenarbeit

Hier finden sich Ideen, wie durch Zusammenarbeit Freiraum für Neues geschaffen werden kann.

gemeinsam leiten

Kirche ist Gemeinschaft, auch in der Sorge und Verantwortung füreinander. Daher soll auch der Dienst der Leitung in Gemeinschaft wahrgenommen werden, gerade auch im Miteinander von Priestern und Laien auf Basis ihrer gemeinsamen Berufung zum Christsein.

Dienststellenreform in der Erzdiözese Wien

Aufgrund der finanziellen Situation der Erzdiözese Wien ist es im Bereich der diözesanen Dienststellen notwendig Einsparungen vorzunehmen. Bis 2023 die Personal- und Sachkosten um dreißig Prozent gesenkt werden.

Termine
Fr., 11. Januar 2019 15:00
Alphakurs-Trainingstag
Do., 14. Februar 2019 17:00
Pastoralwerkstatt Pfarre mit Teilgemeinden
Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Stephansplatz 6/1/5/501
1010 Wien

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