Dienstag 17. Oktober 2017

Pastoralkonzept

 

Einfach in der Erstellung und wirksam in der Umsetzung. Mit erweiterten Bausteinen zur Vertiefung der Pastoral und zur Partizipation in der Erarbeitung.

Pfarre mit Teilgemeinden (= Pfarre Neu)

Eine Pfarre mit Teilgemeinden (= Pfarre Neu) besteht in der Regel aus mehreren ehemaligen Pfarren, deren Teilgemeinden und Kirchstandorte bestehen bleiben. Das Team von 3-5 Priestern, das in dieser Pfarre tätig ist, ermöglicht einen charismenorientierteren Einsatz.

Darüber hinaus sollen in den nächsten Jahren die Themen "gemeinschaftliche Leitung", "ehrenamtliche Leitung der Gemeinden durch Laien" und "Entlastung der Menschen im direkten Dienst der Seelsorge" umgesetzt werden.

 

Unterstützung durch das Referat für Pastorale Strukturentwicklung

 

Worlaut des Hirtenbriefs zum Thema Pfarre Neu

Die Bildung einer Pfarre Neu aus mehreren Pfarren bleibt über die wertvollen Übergangsformen wie Seelsorgeraum und Pfarrverband hinaus das strukturelle Ziel des Entwicklungsprozesses.

Konkret bitte ich euch, einerseits zu überlegen, ob ihr im Entwicklungsraum bereit seid, schon in den nächsten Jahren den Schritt zur Pfarre Neu zu machen. Anderseits besprecht bitte bis zur kommenden Pfarrgemeinderatswahl mit eurem Bischofsvikar eure Perspektiven der nächsten Schritte: Die Errichtung eines Seelsorgeraumes, eines Pfarrverbandes oder einer Pfarre Neu.

Der oft gefragte Mehrwert einer Pfarre Neu

Was ist der Mehrwert einer Pfarre mit mehreren Teilgemeinden (=Pfarre Neu)? Stefan Lobnig vom Team der Pastoralen Strukturentwicklung gibt eine Antwort aus seiner Erfahrung in der Begleitung einiger Projekte .

Wegetappen zur gemeinsamen Pfarre

Die Bildung einer gemeinsamen Pfarre erfordert in der Regel eine einjährige Vorbereitungszeit. Sie umfasst die Entwicklung der Pastoral, der Organisation und des Pastoralteams.

Liste der Pfarren mit Teilgemeinden

Hier findet sich eine Übersicht über die ersten Pfarren mit Teilgemeinden in der Erzdiözese Wien.

Pfarrgemeinderat und Gemeindeausschüsse

In 9 Pfarren der Erzdiözese Wien wurden bei der Pfarrgemeinderatswahl neben den Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte auch die Mitglieder der Gemeindeausschüsse in den Teilgemeinden gewählt.

Wird der Kirchenbeitragsanteil für Pfarre Neu gekürzt?

Der Kirchenbeitragsanteil für eine Pfarre orientiert sich an der Katholikenzahl. Bislang wird für Pfarren mit mehr als 7.000 Katholiken ab dem 7001. Katholiken ein geringerer Anteil pro Katholik weitergegeben, da die Aufwände ab dieser Größe nicht mehr proportional zur Katholikenanzahl stehen. Bei der Bildung einer Pfarre Neu wird diese Regelung ausgesetzt, damit die Pfarre Neu den Kirchenbeitragsanteil bekommt, den bislang die Pfarren gemeinsam bekommen haben.

Was passiert mit dem pfarrlichen Personal?

Die Entstehung einer "Pfarre Neu" bringt auch für viele pfarrliche Angestellte Veränderungen mit sich. Mit dem "Betriebsübergang", bei dem grundsätzlich alle Rechte und Pflichten der Angestellten gewahrt bleiben, arbeiten die Angestellten in einem größeren Rahmen und größerem Team. Das Personalreferat hat in einer Checkliste die einzelnen Schritte auf dem Weg zur Pfarre Neu für pfarrliche Angestellte zusammengefasst.

 

Weitere Informationen direkt bei:

Christof Bock, Personalreferat, 01-51552-3066, c.bock@edw.or.at

Termine
Do., 19. Oktober 2017 18:30
Gebetsabend "Let's make it real"
Fr., 26. Januar 2018 14:30
Alphakurs-Trainingstag
Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Stephansplatz 6/1/5/501
1010 Wien

anliegen@edw.or.at
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