Monday 22. July 2019

Pastoralkonzept

 

Einfach in der Erstellung und wirksam in der Umsetzung. Mit erweiterten Bausteinen und konkreten Beispielen aus der Praxis.

Pfarre mit Teilgemeinden

Schritte zur Pfarre mit Teilgemeinden

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Das einjährige Projekt umfasst drei Bereiche.
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Starttreffen der Pfarren im Entwicklungsraum Pfarre zum Guten Hirten im Steinfeld mit den Dienststellen.
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Startklausur mit allen Pfarrgemeinderäten der Pfarren im Entwicklungsraum Brigittenau 1
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Feier der gemeinsamen Pfarre mit Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn.

 

Das Projekt zur Bildung einer gemeinsamen Pfarre mit Teilgemeinden dauert in der Regel ein Jahr. Bevor das Projekt startet, ist es gut sich mit Referat für Referat für Pastorale Strukturentwicklung in Verbindung zu setzen, das dieses Projekt begleiten wird.

 

Voraussetzungen für das Projekt auf Basis des Entwicklungsraums ist ein Beschluss der betroffenen Pfarrgemeinderäte sowie die Beratung des Erzbischofs durch den Priesterrat. 


Die gemeinsame Pfarre wird per Dekret durch den Erzbischof errichtet. Ein zentraler Meilenstein in dem Projekt ist die Feier der Bildung einer gemeinsamen Pfarre mit dem Erzbischof.

Die konkreten Schritte vor Ort koordiniert eine Projektgruppe, die sich in der Regel monatlich trifft. Am Beginn des Projekts steht auch Treffen mit den Leitern der diözesanen Dienststellen.

 

1. Entwicklung der Pastoral

Die Entwicklung der Pastoral einer wachsenden Kirche auf Basis von Jüngerschaft und Mission (vgl. Hirtenbrief 2015, 1. Ausrichtung und 4. Wachstum):

  • Abhaltung einer zweitägigen Klausur der Pfarrgemeinderäte der betroffenen Pfarren am Beginn des Projekts.
  • Die Förderung und Etablierung des persönlichen Austausches über das Wort Gottes als Form der Jüngerschaftsschulung in allen Gremien, Teams und Gruppen der Pfarren im Projektzeitraum. (vgl. Hirtenbrief 2015, 2. BibelTeilen)
  • Die Entwicklung und Verankerung eines schriftlichen Pastoralkonzepts unter besonderer Berücksichtigung der Vorgaben zum Pastoralkonzept (Behelf Pastoralkonzept, 2017). In Form eines Pastoralgesprächs geben der Bischofsvikar und die Pastoralamtsleiterin eine Rückmeldung zum Pastoralkonzept.
  • Beschluss der Pfarrgemeinderäte zu Vorschlägen für Pfarrname (Richtlinien), Patrozinium, Pfarrkirche - Kirchen und Kapellen, Pfarrsiegel, Stichtag der Bildung der gemeinsamen Pfarre, sowie eines Beschlusses über die Übergangsregelung zur Bildung eines gemeinsamen Pfarrgemeinderates.

2. Entwicklung der Organisation

Die Entwicklung der Organisation (vgl. Checkliste B), durch welche der effektive und effiziente Einsatz der verfügbaren personellen, materiellen und geistlichen Ressourcen im Sinne der Pfarrziele dauerhaft sicher-gestellt werden soll (Vermögensverwaltungsrat):

  • Schriftliches Personalkonzept (Konzept für das pfarrliche Personal)
  • Schriftliches Gebäudekonzept (Pfarrkirche, Pfarrarchiv, Pfarrbüro, wirtschaftliche Gebäudenutzung, Dienstwohnungen und Arbeitsplätze)
  • Beschluss der Vermögensverwaltungsräte zum Vorschlag für ein gemeinsames Budget und zu etwaigen Vermögensübertragungen.
  • Vorbereitung und Umsetzung der Errichtung der gemeinsamen Pfarre: Zusammenstellen aller relevanten Dokumente (u.a. Checkliste A/C), Kunstgutinventarisierung, Vereinbarung über die Buchhaltung in der gemeinsamen Pfarre, Revision der Pfarrfinanzen, Vorbereitung des Übergabeprotokolls, Pfarrübergaben.
  • Konstituierung des neuen Pfarrgemeinderats und des neuen Vermögensverwaltungsrats.

3. Entwicklung des Pastoralteams

  • Die Teilnahme des Pastoralteams am Kurs „Teamentwicklung in neuen Strukturen“ des Referats für Personalentwicklung.
  • Kooperationsvereinbarung zwischen den Priestern, Diakonen und Pastoralassistent/inn/en (auf Basis eines Konzepts für das diözesane Personal) (vgl. Hirtenbrief 2015, 6. Zusammenarbeit).

Unter diesem Link sind mit dem Passwort pfarreneu weitere Dokumente (Checklisten, Umsetzungsbeispiele, ...) einzusehen.

Termine
Fri., 13. September 2019 15:00
Alphakurs-Trainingstag
Fri., 22. November 2019 15:30
Leadership - von Paulus lernen ... von Teams...
Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Stephansplatz 6/1/5/501
1010 Wien

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