Mittwoch 29. März 2017

Seelsorgestudie

 

Befragung der Priester, Diakone und Laien im hauptberuflich pastoralen Dienst unter dem Motto "Wie es mir als Seelsorger/in heute geht?"

Hirtenbrief

6. ZUSAMMENARBEIT

Schafft durch Zusammenarbeit Freiraum für Neues. - mit Ideen und Unterstützungsangebote

Dass Neues wachsen darf, ist besonders für junge Menschen wichtig, auch neue Ausdrucksformen des Christseins, des Betens, Glaubens und des Engagements für die Welt. Seid Wegbereiter für das Neue! Begleitet junge Menschen, baut sie auf, gebt ihnen Freiräume. Auch wenn manches vielleicht

schräg und unausgereift erscheint, seid ihnen Rückhalt, Väter und Mütter. Sie müssen ihren Weg zu Christus finden, ihre Berufung. Unter den jungen Frauen und Männern sind auch zukünftige Gemeindegründer und Hirten. Haltet Ausschau nach Charismen und entdeckt neue Berufungen, auch für die geistlichen Dienste und für den Priesterberuf, denn sie wollen entdeckt, angesprochen und begleitet werden.

 

Eine weitere Chance des Entwicklungsraumes ist die Möglichkeit, in der Pastoral wie in der Verwaltung, Synergien zu schaffen. Die Zusammenarbeit schont zum einen Ressourcen, kann aber auch die Qualität der Arbeit erhöhen, denn vielfach gilt: „Gemeinsam sind wir besser“.

 

Konkret bitte ich euch, Formen der Zusammenarbeit zu überlegen und zu erproben. In Fragen des pfarrlichen Personals und der Gebäude stehen euch das Personalreferat bzw. das Bauamt der Erzdiözese Wien zur Seite: Bitte bindet sie rechtzeitig in eure Pläne ein.

 

Ideen für die Zusammenarbeit

 

Was mitunter über Monate oder Jahre an Überlegungen gereift ist, kann plötzlich nicht schnell genug gehen. Mancherorts berichten Verantwortliche, dass sie in ihren Gemeinden, die sich auf eine stärkere Zusammenarbeit unter Pfarren oder Gemeinden eines größeren Raumes verständigt haben, schnelle Ergebnisse zu präsentieren haben.

 

Die gesammelten Ideen stammen aus einer Reihe von Treffen und werden in unterschiedlichen Regionen der Erzdiözese angedacht und umgesetzt. Nicht jede Idee lässt sich überall umsetzen, aber kann für die eigene Arbeit inspirierend sein.

 

Vernetzung der Ausschüsse und Bereiche einer Pfarre

"Wir haben ganz schnell die Vernetzung auf den unteren Ebenen der Pfarren vorangetrieben. Das betrifft die Vernetzung der Jungschar- und Jugendgruppen, sowie der Caritas-Ausschüsse in den einzelnen Pfarren."

Gemeinsame PGR-Klausur

"Wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Zukunft ist die gemeinsame PGR-Klausur, bei der die Mitglieder aller betroffenen Pfarren zusammenkommen."

Gründonnerstag, Emmausgang oder Fronleichnam

"Die einen feiern gemeinsam die Gründonnerstagsliturgie, andere wählen zu Ostern für den Emmausgang immer ein gemeinsames Ziel, eine Kirche im größeren Raum, aus, während dritte zu Fronleichnam den Weg von der einen in die andere Pfarre machen."

Patrozinien gemeinsam feiern

"Wenn eine Gemeinde in einer Kirche das Patrozinium feiert, dann feiern die anderen Gemeinden mit und kommen beim jeweiligen Kirtag zusammen."

Gemeinsame Sakramentenvorbereitung

"Neben unterschiedlichen Formen der gemeinsamen Vorbereitung auf die Erstkommunion und Firmung, zahlt es sich im größeren Raum auch wieder aus, eine eigene 'pfarrliche' Ehevorbereitung zu machen."

Erreichbarkeit der Pfarre erhöhen
"Wir haben mittels Rufumleitung und Koordination der Dienstzeiten der Pfarrsekretärinnen erreicht, dass Kirche im größeren Raum besser erreichbar ist."
Gemeinsames Sozialprojekt starten

"Gerade bei Caritas-Projekten (z.B. Le+O und Wärmestuben) und Flohmärkten tragen alle Gemeinden einer größeren Einheit zum Gelingen bei."

Mehr Informationen im Caritasaktiv

Übersicht über Termine und Gottesdienstzeiten
"Am Beginn haben wir alle Termine und Gottesdienstzeiten zusammengeschrieben, um uns besser zu koordinieren und einen gemeinsamen Überblick zu gewinnen."
Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit

"In der größeren Einheit teilen wir uns die Herausgabe des Pfarrblattes und erhöhen die Anzahl der Adressaten, was die Druckkosten reduziert. Eine gemeinsame Website lässt sich leichter aktuell halten und schaut auch fot optisch moderner aus."

Information zur gemeinsamen Website (Micropage) im Entwicklungsraum

Gemeinsame Reisen und Wallfahrten

"Die Reisen und Wallfahrten werden innerhalb des größeren Raumes koordiniert und reduziert, sodass es z.B. eine gemeinsame Wallfahrt nach Mariazell und eine gemeinsame Reise der Senioren nach Dubrovnik geben wird."

Gemeinsames Quartierangebot für WJT-Pilger

Auf dem Weg zum Weltjugendtag in Krakau werden viele Jugendliche in Wien Halt machen. Barbara Andrä sucht als WJT-Koordinatorin Pfarren, die im Juli/August Gruppen aufnehmen. Sollten die Kapazitäten einer Pfarre nicht ausreichen, hilft vielleicht eine Kooperation im Entwicklungsraum. weiter

 

 

Eigene gute Erfahrungen teilen

Welche guten Erfahrungen an Zusammenarbeit in größeren Räumen, wollen Sie mit anderen Gemeinden und Pfarren teilen? Bitte hier eintragen ...

 

Meine Daten
Anmerkungen

 

Unterstützung

  • Information: Ideen zur konkreten Zusammenarbeit | Eine Liste an bewährten Formen der Zusammenarbeit, von ersten schnellen Erfolgen bis zu großen Plänen.

  • Charismen-Kurs (geplant)

  • Begleitung: Gemeinsame Pfarrmedien | Beratung für eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit im Entwicklungsraum in Print und Web, die Kosten spart und Qualität sichert.
    • Information unter:Medienhaus der Erzdiözese Wien, Anna-Marie Dóczy, Stephansplatz 4/IV/DG, 1010 Wien, 01-515 52/3150; pfarrmedien@edw.or.at
Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Stephansplatz 6/1/5/501
1010 Wien

anliegen@edw.or.at
Darstellung: Standard - Mobil