Monday 20. January 2020

Pfarrmedientag 2017

Am 21. Oktober haben mehr als 50 Personen aus allen Vikariaten der Erzdiözese Wien am Pfarrmedientag 2017 teilgenommen. Dabei holten sie sich wertvolle Tipps für die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit. Organisiert und durchgeführt wurde der Pfarrmedientag vom Medienhaus der Erzdiözese Wien.

Von Redaktion Medienhaus

 

Großes Interesse schon im Vorfeld


 

Sehr viele Pfarren der Erzdiözese Wien haben ehrenamtliche Mitarbeiter für die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit. Zu deren vielfältigen Aufgabengebieten gehören zum Beispiel die Produktion und Gestaltung von Pfarrblättern und die strategische Gestaltung und Befüllung der pfarrlichen Webseiten. Außerdem haben sehr viele Pfarren eigene Facebook-Accounts.

 

Mehr als 50 Öffentlichkeitsarbeiter haben sich bei einem ganztägigen Workshop in Wien für all diese Aufgabengebiete wertvolle Tipps geholt: „Die Vorträge und Workshops des Tages waren sehr professionell aufgearbeitet und inhaltlich informativ“, resümiert zum Beispiel Teilnehmerin Karin Wachter. Sie ist Teamleiterin der Pfarrzeitung Schwechat und sagt über ihre Motivation: „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Glauben über die Grenzen unserer Pfarre hinauszutragen. Wir wollen vor allem jene erreichen, die mit der Pfarre noch nicht in Kontakt stehen.“

 

Das Pfarrblatt als ‚Werbe-Tool’ für die eigene Pfarre


Unter den Referenten des Pfarrmedientages waren erfahrene Medienprofis aus den unterschiedlichen Bereichen. Allen voran Michael Prüller, langjähriger Journalist der Tageszeitung Die Presse und nunmehriger Pressesprecher von Kardinal Christoph Schönborn.

 

Er betont die Wichtigkeit der pfarrlichen Öffentlichkeitsarbeit. „Wir wissen aus Studien, dass zum Beispiel die Pfarrblätter die mit Abstand am intensivsten gelesenen Printmedien in Österreich sind. Und sie werden auch von sehr vielen im Dorf und der Gemeinde gelesen, die gar nicht selbst in der Kirche sind. Die Pfarrblätter sind eine unglaublich große Chance, um genau die Menschen anzusprechen“, erklärt Prüller.

 

Tipps für die Gestaltung


 

Weitere Referenten waren Michael Ausserer, Chefredakteur des Medienhauses der Erzdiözese Wien, und Martin Gross, Verantwortlicher der Ö1-Religionsabteilung und Gestalter des Pfarrblattes der Pfarre von Jedlesee. Beide betonen die besondere Wichtigkeit von qualitativ hochwertigen Fotos bei der pfarrlichen Öffentlichkeitsarbeit: „Je besser und spannender die Fotos sind, desto interessanter und hochwertiger wirkt automatisch auch das Pfarrblatt.“

 

In Bezug auf die inhaltliche Gestaltung des Geschichten haben Ausserer und Gross folgenden Tipp: „Viele Menschen blättern das Pfarrblatt durch, weil sie schauen möchten, ob sie jemanden kennen. Wenn man also ein Pfarrblatt oder einen Beitrag für die Pfarr-Webseite gestaltet, ist es immer von Vorteil, wenn man auch über Menschen schreibt und sie auf Fotos abbildet, die zwar nicht regelmäßig in der Kirche sind, aber in der eigenen Gemeinde besonders bekannt sind. Zum Beispiel der Bürgermeister, der Feuerwehrkommandant, die Apothekerin, die Tierärztin, oder der Bäcker. “

 

Speziell in Bezug auf Pfarrblätter ergänzen Prüller, Ausserer und Gross: „Gerade weil es so viele lesen, ist es wichtig, sich Geschichten zu überlegen, die die Menschen in die Kirche einladen und sie auf die Angebote der Pfarre aufmerksam machen. Ein Pfarrblatt ist ein gutes ‚Werbe-Tool’ für die eigene Pfarre.“

 

Pfarrarbeit im Online- und Social Media-Bereich


Die Online- und Social Media-Verantwortlichen des Medienhauses der Erzdiözese Wien, Andreas Kastenmeier und Katharina Spörk, gaben beim Pfarrmedientag Tipps für die Gestaltung der pfarrlichen Webseiten.

 

Jede Pfarre in der Erzdiözese Wien hat auf dem Online-Portal www.erzdioezese-wien.at automatisch eine eigene Sub-Seite. Diese Sub-Seiten werden hunderttausendfach geklickt und besucht und sind gerade für die jüngere Zielgruppe eine wichtige Plattform, um sich über die Angebote und Gottesdienstzeiten der Pfarren zu informieren.

 

„Unabhängig davon, ob die Pfarren noch weitere eigene Online-Seiten betreiben, ist es unglaublich wichtig, dass alle Pfarren aktiv die richtigen Gottesdienstzeiten auf ihren Sub-Seiten der Erzdiözese eintragen und diese aktuell halten. Das gilt vor allem vor den Hochfesten“, betont Andreas Kastenmeier – und ergänzt: „Wir haben vor Kurzem ja auch unsere neue und extrem erfolgreiche Gottesdienst-App ‚1000 Kirchen’ auf den Markt gebracht, mit der sich Menschen unterwegs über Gottesdienst-Zeiten informieren und zum jeweiligen Kirchenstandort lotsen lassen können. Diese Gottesdienst-App greift auf die Daten der Sub-Seiten der Erzdiözese Wien zu. Das heißt, wenn die Pfarren dort nicht die aktuellen Zeiten eintragen, werden sie auch in der App nicht angezeigt.“

 

Testimonials


 

Christian Fritzsche, Pfarrgemeinderatsmitglied in der Pfarre Prein an der Rax auf die Frage, was sein Anspruch an seine Aufgabe ist:

 

"Über die Medienarbeit erreichen wir die Menschen, auch jene die der Kirche fernstehen, mit unserer frohen Botschaft und informieren sie über das vielfältige Angebot der Kirche.

 

Aktuell befasse ich mich besonders mit der Premium Page für unseren Seelsorgeraum Raxgebiet. Diese Web Seite ist ein effektives Vehikel, um Gemeinsames im SSR, der in unserem Fall erst richtig zusammenwachsen muss, für die (junge) Zielgruppe sichtbar zu machen und Information zu lokalen Angeboten und Aktivitäten der Kirche mit hohem Servicegrad bereitzustellen."

 

Was er von dem Tag mitgenommen hat

"Die Veranstaltung hat zweierlei sichtbar gemacht: 1) Dass viele Leute mit großem ehrenamtlichem Engagement an der Medienarbeit beteiligt sind und 2) Wie groß die Palette an Vorarbeit und Unterstützungsleistung der Mitarbeitenden des Medienhauses für diese Tätigkeit in den Pfarren wirklich ist. All das hat mich positiv beeindruckt und mir sehr gut gefallen. Danke!"

 

Karin Wachter koordiniert als Teamleiterin der Pfarrzeitung Schwechat insgesamt 17, fast ausschließlich ehrenamtliche MitarbeiterInnen:

"Unser gemeinsames Ziel ist es, den Glauben über die Grenzen unserer Pfarre hinauszutragen. Wir wollen vor allem jene erreichen, die mit unserer Pfarre nicht in Kontakt stehen oder diesen verloren haben."

 

Und was hat sie von dem Tag mitgenommen?

"Der Pfarrmedientag 2017 war in mehrfacher Hinsicht für mich beeindruckend. Das Angebot des Medienhauses hat sich in der letzten Zeit beachtenswert entwickelt. Die Vorträge und Workshops des Tages waren sehr professionell aufbereitet und inhaltlich informativ. Der Umgang mit den ehrenamtlichen TeilnehmerInnen war von Wertschätzung und gegenseitigem Verständnis geprägt. Meine Erwartungshaltung wurde weit übertroffen, ich war positiv überrascht!

Ein Dankeschön an alle Mitwirkenden im Namen meines Teams!"

 

Angebote des Medienhauses für Pfarren


 

Das Medienhaus der Erzdiözese Wien unterstützt alle Pfarren bei der pfarrlichen Öffentlichkeitsarbeit. Das Angebot reicht von der Bereitstellung und Support für den Webauftritt, bis hin zum professionellen Gestalten von Pfarrblättern. Ansprechperson für alle Anliegen rund um die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit im Medienhaus des Erzdiözese Wien ist Anna-Marie Dóczy.

 

Sie und Peter Morawetz haben den Pfarrmedientag 2017 organisiert und bilanzieren positiv: „Ich bin beeindruckt und habe großen Respekt vor diesem unglaublich großen Potential, den vielfältigen Kompetenzen und dem ehrenamtlichen Engagement in den Pfarren. Das hat dieser Tag wieder eindrucksvoll gezeigt. Deswegen ist es für mich ein ganz wichtiges Anliegen, dass wir unsere Pfarren bestmöglich bei ihrer Pfarrmedienarbeit unterstützen“, sagt Dóczy.

 

Peter Morawetz, Berater für die Entwicklung von Pfarrmedien, ergänzt: „Der Pfarrmedientag hat meine Erfahrung bestätigt, dass es in unseren Pfarren viele engagierte und fachlich kompetente Menschen gibt, die mit so viel Freude und Professionalität in der eigenen Pfarre etwas zum Positiven bewegen. Diese Personen zu unterstützen, ist eine große Ehre.“

 

Alle Infos über die Hilfestellungen und Angebote des Medienhauses der Erzdiözese Wien für pfarrliche Öffentlichkeitsarbeiter finden Sie online auf erzdioezese-wien.at/pfarrmedien

 

Kontakt: Anna-Marie Dóczy. Projektleitung interne Kommunikation/Pfarrmedien

Mail: a.doczy@edw.or.at

Tel.: +45 1 515 52-3150

Unterlagen zum Nachlesen


 

Programm zum Pfarrmedientag

 

"Wir sind gesandt", Gebetstext von Peter Morawetz, Medienhaus

 

Pfarren digital präsent von Andreas Kastenmeier, Medienhaus

 

Micropage Basic

Gottesdiensteingabe

Schulungsvideos

 

Micropage Premium von Markus Lahner, Pfarre Unterheiligenstadt

Schulungsvideos zur Premium

 

Alles rund um's Pfarrblatt von Peter Morawetz, Medienhaus

 

Pfarrblattproduktion, Service und Angebote aus dem Medienhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St. Paulus Medienstiftung Pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit
Stephansplatz 4/7/1
1010 Wien

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