Thursday 21. November 2019

An Wochenenden und Feiertagen geschlossen.

 

 

Chronik

i-Worshop Konferenz 2018

Vom 16. bis 17. März 2018 fand die erste i-Worship Konferenz für Musik und Gebet statt. Rund 50 Teilnehmer/innen verbrachten zwei Tage voller Musik und Gebet, Inputs und Workshops.

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„Bless the Lord oh my soul, oh my soul; Worship his holy name. Sing like never before oh my soul; I’ll worship Your holy name.” (Ten Thousand Reasons, M. Redmann)

„Singt dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn alle Lande, singt dem Herrn, preist seinen Namen!” (Ps 96,1-2).

 

 

Aber warum eine Konferenz für Musik und Gebet ins Leben rufen?

 

MUSIK öffnet Herzen, bewegt Menschen und verbindet. Sie kann einen Raum mit Klang erfüllen und eine Atmosphäre des Staunens und der inneren Ergriffenheit erzeugen.

GEBET ist die Hinwendung des Herzens zu Gott. Wenn ein Mensch betet, tritt er in eine lebendige Beziehung mit Gott“ (YouCat, 2010, Nr. 469)

 

Die Junge Kirche will neue Themen aufgreifen und bewusst Akzente setzen. Im Bereich der Musik sehen wir unter anderen diese beiden Schlüsselthemen als Chance, sie stärker miteinander zu denken und zu fokussieren. Gemeinsam mit Lobpreisleitern, Musikern, Christen und Christinnen aus Pfarren und Bewegungen, haben wir gewagt, uns einer neuen Thematik anzunähern, geleitet von dem Aufruf des Psalmisten (Psalm 96) und mit einer Fülle an Fragen:

  • Wie beeinflusst Musik unsere Gottesbeziehung?
  • Wodurch kann Musik zum Instrument für das Gebet werden?
  • Welche (neue) Formen des Gebets können durch Musik entstehen?
  • Was meint der Begriff „Worship“? Warum taucht dieses Wort immer häufiger im Zusammenhang mit christlicher Musik auf?

 

Worship ist im Grunde nichts anders als das, was die Engel im Himmel tun: Gott zu loben, ihm die Ehre zu geben (vgl. Jes 6,1-4).

 

 

Das englisch sprachige Wort „Worship“ drückt in seiner deutschen Übersetzung mit „Lobpreis“ etwas aus, das diese Form des Gebets am besten beschreibt: Etwas einen Wert geben. Spricht man heute von Worship, meint man eine moderne Art des gesungenen Gebets. Der Lobpreis Gottes findet sich durch alle Zeiten hindurch immer als zentrale Stelle des Glaubens wieder, von den Lobgesängen Israels über die Gregorianik im Mittelalter - jede Epoche kennt ihre Form von „Worship“.

In unserer modernen Zeit erlebt der Lobpreis in seiner Gestaltung eine Erneuerung. Was im ersten Moment vielleicht ungewohnt und unpassend klingt: tritt doch eine moderne Band mit E-Gitarre, Schlagzeug, Stage Piano und dergleichen auf.

 

 

Daniela Hogger, Hauptreferentin von i-Worship und eine von fünf hauptamtlichen Lobpreisleitern der anglikanischen Pfarrgemeinde „Holy Trinity Brompten“ in London, sieht sich in ihrer Rolle als Lobpreisleiterin nicht nur als Musikerin, sondern auch als Gebetsleiterin, die sich bemüht, andere, neue Ebenen des Glaubens zu eröffnen.

 

Dass diese neue Form des Gebets nun auch immer mehr in unseren österreichischen Kirchen und geistlichen Bewegungen Einzug hält, kommt nicht von ungefähr. Seit Jahren weht ein neuer Wind durch die heranwachsende Generation. Durch die vielen großen Festivals, wie zum Beispiel das Pöllauer Jugendtreffen, das Salzburger Fest der Jugend zu Pfingsten, den diözesane Weltjugendtag in Wien oder „Let’s make it real“ (Gebets- und Lobpreisabend in Wien), lernen viele Jugendliche eine neue Art von Gebets und Kirchenmusik kennen. An diesen Orten haben viele Jugendliche Worship kennen und lieben gelernt und dieses Feuer mit in ihre Kirchengemeinden genommen.

 

 

Andrea Geiger, Leiterin des APG-Büros in Wien, gibt den vielen Musikern und Musikbegeisterten in ihrem Vortrag über die Schönheit des Worships mit: „Es geht darum, andere in Gottes Anbetung zu bringen. Du hast Talente von Gott geschenkt bekommen: Deshalb verschwende dich und mache Schönes daraus, mache eine Harmonie aus diesem Leben. Lasse die Sehnsucht nach Gott in dir weiterbrennen und entzünde damit dein Umfeld.“

 

In diesen Tagen ist spürbar geworden, dass Worship nicht nur etwas für Junge ChristInnen sein kann, sondern ein Modell, das sich in jeder Gemeinde und in jeder Generation anwenden lässt.

Worship besitzt das Potential, Gemeinden (und dabei speziell Jugendliche in den Gemeinden) durch eine attraktive, neue Art des Gebets und der Musik zu begeistern.

 

 

Als Junge Kirche wollen wir im Thema Worship weitere Angebote setzen, die Konferenz war dazu ein gelungener Start.

 

 

Verfasst von Matthias Ruzicka und Maria Jungk

Termine
Thu., 21. November 2019 17:30
i-Worship Innovation Hub
Fri., 22. November 2019 19:00
Spätzeit
Sat., 23. November 2019
Dreikönigsaktion Workshop-Nachmittag
Junge Kirche
Stephansplatz 6/6/618
1010 Wien

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