Samstag 24. Februar 2018

"Mein sicherer Ort"

Prävention in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit

 

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JuKi Blog & Artikel

Bleibt alles beim Neuesten

Die Veränderungen in der Jungen Kirche im Überblick

 

„Bleibt alles beim Neuesten!“ – mit diesem Werbeslogan wirbt derzeit ein deutscher Nachrichtensender, der seinen Namen ändert. „Was jetzt?“ möchte man fragen. „Alles neu oder alles beim Alten?!“ In den weiteren Erklärungen heißt es dann, dass sich zwar der Name ändert und der Sender auch in Zukunft für sich reklamiert, immer auf der Höhe der Zeit zu bleiben, dass aber auf manches auch in Zukunft Verlass sein soll. Gewisse Sendeformate und Zeiten beispielsweise.[1]

 

„Bleibt alles beim Neuesten!“ könnte man auch über die Junge Kirche sagen. In den letzten Jahren hat sich viel getan und mit dem 01.01.2018 haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht: die grundlegende Umstrukturierung der Dienststelle und damit auch die Umgestaltung der diözesanen Kinder-, Jugend- und Ministrantenseelsorge.

 

Gründe dafür gibt es viele. Zur unbequemen Wahrheit gehört auch, dass einer dieser Gründe Sparauflagen der Erzdiözese Wien sind: 30 % müssen bis 2012 an jährlichen Personal- und Finanzressourcen eingespart werden. Eine Größenordnung, die vieles an bisheriger Arbeitsweise in Frage stellt. Aber auch inhaltlich stehen wir vor großen Herausforderungen: worauf in Zukunft konzentrieren, was auch lassen? Können wir Akzente setzen oder nur den Mangel verwalten?

 

„Bleibt alles beim Neuesten!“ – was also bewahren und für die Zukunft sichern? Und wo braucht es ein gründliches Update, wenn nicht gar einen grundlegenden Neuanfang?

Die Junge Kirche sucht neue Wege in der Kinder- und Jugendseelsorge.

Was jedenfalls feststeht, ist die Tatsache, dass wir ohne das Engagement der ca. 7.000 Ehrenamtlichen in den Pfarren der Erzdiözese Wien, die sich für die Kinder und Jugendlichen engagieren, nicht viel ausrichten können. Sie gilt es also in den Blick zu nehmen und für sie sind wir da. Mit konkreten Angeboten unterstützen wir die Arbeit vor Ort, mit neuen Ideen inspirieren wir zu neuen Initiativen, durch Ausbildungen und Netzwerke begleiten und befähigen wir all jene, die Woche für Woche ihre Zeit und ihre Energie freiwillig investieren und so Kindern und Jugendlichen einen Platz in unserer Kirche bereiten!

 

Und wir suchen die Verbindung von bewährten und neuen Formen der Partizipation. Dafür setzen wir einerseits auf Vertrautes: die Grundausbildungen und Weiterbildungen etwa, Jungschar-Vollversammlung und KJ-Kongress, sowie eine ganze Reihe von Veranstaltungen in den Regionen.

 

Andererseits gehen wir auch neue Wege: wir haben einen eigenen Glaubenskurs entwickelt; wir beschäftigen uns damit, welche Möglichkeiten die Musik in der Kinder- und Jugendpastoral eröffnet; mit der Junge Kirche Konferenz laden wir alle ein, mit uns die Zukunft zu bauen.

 

„Bleibt alles beim Neuesten!“ – das heißt auf der Höhe der Zeit zu sein, neue Entwicklungen und Trends nicht nur wahrzunehmen, sondern auch voranzutreiben. Neue Wege zu eröffnen, wie junge Menschen heute ihren Glauben, ihre Berufung, ihren Platz in der Gesellschaft finden können, steht hierbei im Zentrum. Die neu eingerichteten Fachstellen sollen als diözesane Servicestellen für aktuelle und uns besonders wichtige Themen aufbereiten und Angebote schaffen.

 

Auch in den Regionen stellen wir uns neu auf: die Jugendleiter/innen waren bislang Teil der KJ. Mit unserer neuen Arbeitsweise werden sie Schritt für Schritt zu Jugend- und Kinder- Pastoralassistent/innen (JuKi-PAss). Sie sollen auch in Zukunft in ihren Regionen Anlaufstellen, Begleiter/innen und Impulsgeber/innen sein. Für sie gilt ebenso wie für die Junge Kirche als Ganze: die Begleitung, Ausbildung und Unterstützung von Ehrenamtlichen ist die wichtigste Aufgabe.

 

Übersicht über die Themen in den Fachstellen der Junge Kirche

Ministrieren

Firmung, Erstkommunion und Versöhnung

Jüngerschaft und geistliches Leben

Schule (und andere Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen)

Schöpfungsverantwortung und Gesellschaftspolitik

Musik in der Kinder- und Jugendpastoral

Kinderliturgie

Kinder- und Jugendpastoral im diözesanen Entwicklungsprozess

Übersicht über die Regionalstellen der Jungen Kirche

Die JuKi-PAss findet ihr an folgenden Standorten:

Wien 1: Hannelore Mayer und Vladimira Scholz

Wien 10: Mag. Martin Weiss

Wien 13: Manuela Bistricky und Matteo Graiff

Hadersdorf: Florian Bischel

Oberleis: Gerald Miedler

Lassee: Magdalena Guttmann

Schwechat: Michaela Herret und Monika Hofmarcher

Maria Enzersdorf: Christine Schmidt

Baden: Cornelia Schneider, Stephanie Sandhofer

Wiener Neustadt: Veronika Höfer

 

Teil der Jungen Kirche sind auch die Katholische Jungschar und die Katholische Jugend der Erzdiözese Wien. Sie werden inhaltlich geleitet durch ihre ehrenamtlichen Vorsitzenden. Auch die Ministrantenseelsorge bietet ihre Angebote nun im gemeinsamen Rahmen der Dienststelle an. Daraus ergeben sich neue Formen der Zusammenarbeit und die Möglichkeit, über bisherige Grenzen hinaus gemeinsam für die Kinder- und Jugendseelsorge in unserer Erzdiözese zu arbeiten.

 

Letztlich sind diese neuen Strukturen, die auf Zusammenarbeit und Innovation angelegte neue Arbeitsweise, sowie alles, was wir anbieten und entwickeln dahin ausgerichtet, eine junge, lebendige und vielfältige Kirche zu ermöglichen. Eine Kirche, in der Kinder und Jugendliche sich entfalten und ihren Weg zu Gott finden und Freundschaft mit Jesus schließen können. Dabei leiten uns das Wort Gottes und der Blick auf die Gegebenheiten in Kirche und Gesellschaft heute.

 

„Bleibt alles beim Neuesten!“ – das soll auch unser Versprechen sein, wenn wir weiterbauen an dieser Jungen Kirche. Alle, die mit uns mit bauen wollen, sind immer herzlich willkommen! -

06.02.2018

 

 

Simon Schmidbaur leitet die Junge Kirche der Erzdiözese Wien seit ihrer Gründung am 01.01.2016.


[1] Siehe: „N24 wird WELT“ von Ulf Poschardt, 18.01.2018 (abgerufen 23.01.2018)

Mo. + Mi. 9-12, Di. + Do. 13-16

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