Tuesday 11. August 2020
Gottesdienste

Gottesdienstzeiten im Dom

 

an Werktagen

  • 6.30 Hl. Messe am Maria Pócs-Altar
  • 7.15 Kapitelmesse mit integrierten Laudes
  • 8.00 Hl. Messe am Maria Pócs-Altar
  • 12.00 Hl. Messe
  • 17.00 Andacht (Mo-Sa) am Wiener Neustädter Altar
  • 17.30 Rosenkranz
  • 18.00 Hl. Messe
  • 19.00 Hl. Messe (Sa: in englischer Sprache)

An Sonn- und Feiertagen:

  • 7:30 Hl. Messe
  • 9:00 Pfarrmesse
  • 9:00 Kindermesse in der Unterkirche
  • 10:15 Hochamt
  • 11:00 Hl. Messe (lateinisch in der Unterkirche)
  • 12:00 Hl. Messe
  • 17.00 Vesper (erst ab 2.10.2016)
  • 17.30 Rosenkranz
  • 18.00 Hl. Messe
  • 19.15 Hl. Messe
  • 21.00 Hl. Messe

 

Beichte im Stephansdom:  

 

täglich von 7:00 - 21:45

 

Achtung:

In den Sommerferien: geänderte Gottesdienst- und Beichtzeiten. die aktuellen Wochennachrichten  finden sie auf der Webseite unter:  "Die Woche in St. Stephan" 

 

 


 

Ruprechtskirche: Samstag 17.00 (Juli/August:18.00)

 


 

Franziskanerkirche:

werktags: 6.30 Konventmesse in der Kapelle, anschl. Laudes;10.00, 16.30

Sonn- und Feiertage: 8.45, 10.00, 11.15

 

Beichte in der Franziskanerkirche: 

werktags 1 Stunde vor hl. Messe 
nachmittags  15.00 – 17.00

sonntags 8.30 – 12.00

 


 

Deutschordenskirche:

Montag-Freitag: 6:30, 9.00 h 

Samstag: 9.00h 18.00 Messe für seelisch Leidende

Sonntag:  9.00 Uhr, 11.00 Uhr (ungarische Gemeinde)

Öffnungszeiten

 

Öffnungszeiten des Pfarrbüros (Anmeldungen für Erstkommunion, Firmung, Ausflüge):

 

werktags außer mittwoch: 9.00 - 15.00

 

Matriken / Buchhaltung (Taufen und Trauungen) 

 

Mo. - Mi.: 9 - 18 Uhr, Do. 12 - 18 Uhr und Fr. 10 - 18 Uhr

 

+43 1 51552 3530

 

Öffnungszeiten der Kirchen:

 

Dom- und Metropolitankirche St. Stephan: täglich 6.00 -  21.45

Deutschordenskirche: täglich 7.00-19.00

Franziskanerkirche:     täglich 7.00-19.00

St.Ruprecht: siehe auf der Webseite der Kirche

 

Gedanken zum Evangelium von 2. Sonntag im Jahreskreis 2020

Gedanken zum Evangelium vom 2. Sonntag im Jahreskreis (Joh 1,29-34)

„Die „Krönungsmesse“ von Mozart gehört zu seinen bekanntesten Kompositionen. Unvergesslich ist mir die Messe, die ich vor einigen Jahren im Petersdom in Rom feiern durfte. Die Wiener Philharmoniker spielten die „Krönungsmesse“. Als das Sopran-Solo des „Agnus Dei“ erklang, war das ein unbeschreiblicher Moment. Die Zartheit dieser Klänge ist etwas Einmaliges: „Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis.“ „Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, erbarme dich unser.“ Heute hören wir jene Stelle des Evangeliums, in der dieses Wort zum ersten Mal ausgesprochen wurde. Seither wird es unzählige Male wiederholt, gesprochen oder gesungen, in allen Sprachen der Welt. Aber was bedeutet es? Was meinte Johannes der Täufer, als er Jesus auf sich zukommen sah und zu den Umstehenden sagte: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt?“ Und was bedeutet es, wenn in jeder heiligen Messe der Priester diese Worte wiederholt, indem er die Hostie hochhebt und den Gläubigen zeigt? Und warum hat gerade dieses Wort Mozart so tief bewegt? Johannes sieht Jesus kommen und er erkennt ihn als den, von dem er immer gesprochen hat. Es muss eine große Freude für ihn gewesen sein, als er Jesus begegnete: Jetzt wird sich erfüllen, was ich vorausgesagt habe! Was wird geschehen? Nicht eine politische Revolution, nicht eine neue Regierung, ein wirtschaftlicher Aufschwung, eine Zeit des Wohlstands. Eines wird Jesus bewirken, das wichtiger ist als alles andere: Er wird die Sünde der Welt hinwegnehmen. Ich glaube, wir können nur ahnen, was das bedeutet. Es besagt ja, dass dieser Jesus, der zu Johannes an den Jordan kommt, das ganze Gewicht des Bösen stemmen und wegheben wird. Johannes nennt ihn „das Lamm Gottes“. Ein schwaches Lamm soll die erdrückende Macht allen Übels dieser Welt auf sich laden und beseitigen. Wie soll das gehen? Alle drückt uns mehr oder weniger die Last an Leid, Unrecht, Bosheit, Falschheit, die zum Leben auf dieser Welt gehört. Wie soll Einer das alles hinwegnehmen? Hat Johannes vielleicht geträumt? Hat er sich von Jesus erhofft, dass dieser Eine, der keine weltliche Macht besitzt, mit all dem Bösen hier auf Erden fertig werden kann? Was denke ich mir dabei, wenn ich in jeder Messe den Versammelten die Hostie zeige mit eben diesen Worten: „Seht, das Lamm Gottes…“? Eine sichere Hoffnung habe ich dabei: Jesus hat das wirklich getan! Als er unschuldig am Kreuz starb, wie ein wehrloses Lamm, da ist die Macht des Bösen gebrochen worden. Da hat er wirklich dem Guten zum Durchbruch verholfen. Seither ist Versöhnung möglich, hat das Böse nicht das letzte Wort. Seither wissen wir, dass Hass durch noch mehr Liebe überwunden werden kann. Johannes der Täufer hat nicht geträumt. Und Mozart hat es zutiefst gespürt und geglaubt, dass „das Lamm Gottes die Sünde der Welt hinwegnimmt“. Und wenn wir seine Musik des „Agnus Dei“ hören, dann ahnen wir, dass einmal alles gut wird.              Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn

Dom- und Metropolitanpfarre St. Stephan
Dom- und Metropolitanpfarre St. Stephan
Stephansplatz 3
1010 Wien

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