Sunday 1. August 2021

Dr. Ewald Huscava

Pfarrvikar der Gemeinde

Donaucitykirche

Evangelium von heute Joh 6,24-35 In jener Zeit als die Leute sahen, dass weder Jesus noch...

Blitzlicht 18. Sonntag im Jahreskreis, 1. August 2021

 

 

1. Lesung: Ex 16,2-4.12-15

 

Die Israeliten murren gegen Mose und Aaron.

 

Irgendwie ist ihr Murren verständlich – die Wüste ist wirklich kein einladender Ort und die Sorge um das Überleben kann man ihnen nicht übel nehmen. Sie wünschen sich nur genug Nahrung, um nicht in der Wüste zugrunde zu gehen.

In der Leseordnung fehlen die Verse 5-11 und damit die Mitteilung Gottes an Mose über die Gabe von Brot und Fleisch, die Erkenntnis des Mose, dass das Volk gegen Gott selbst murrt, obwohl die Leute doch all die wunderbaren Ereignisse rund um den Auszug aus Ägypten erlebt hatten. (Nicht uns galt euer Murren, sondern dem Herrn, V.8)

Noch schlimmer ist, dass auch die Erscheinung der „Herrlichkeit Gottes“ in einer Wolke, die Gottesbegegnung für alle, gestrichen wurde. Gott erinnert die Menschen an sein Wirken und macht sich ihnen erfahrbar.

Die Lesung setzt erst wieder mit der Gabe von Wachteln und Manna ein: Die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk beruht nicht nur auf der Vermittlung durch Mose und Aron, sie ist lebendig und liebevoll versorgend, sowohl für den Leib als auch für die Seele.

Die Lesung endet mit Vers 15, d.h. es fehlt auch die Anordnung, das Manna nach dem individuellen Bedarf zu sammeln und keine Vorräte davon anzulegen, was doch ein sehr wesentlicher Aspekt dieser Gabe ist: Jeder bekommt Nahrung nach seinen Bedürfnissen, nicht nach seinen Begehrlichkeiten.

 

Hinweis: Lesungen und Evangelium finden Sie gemeinsamit mit Tagesgebet und Psamlen über den "Schott-Tagesliturgie" Knopf auf https://erzabtei-beuron.de/index.html.

 

Gott sagt »Du« zu uns. Wir finden ihn nur, wenn auch wir zu ihm »Du« sagen.
(Hl. Johannes Paul II.)
Teilgemeinde Donaucitykirche
Donau-City-Straße 2
1220 Wien

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