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Alle sind aufgerufen, am Leben der Kirche und ihrer Sendung teilzunehmen. Wenn nicht das ganze Volk Gottes wirklich daran teilnimmt, besteht die Gefahr, dass die Rede von der Gemeinschaft nur eine fromme Absicht ist.                                                                                      Papst Franziskus


themakirche: themaksynode


Liebe Schwestern und Brüder in den verschiedenen Diensten und Ämtern der Erzdiözese Wien!

 

Am kommenden Sonntag, dem 17. Oktober, wird weltweit die diözesane Phase des synodalen Prozesses eröffnet. Wir bitten Sie, dieses Anliegen auch im Sonntagsgottesdienst, ganz besonders in den Fürbitten, zu berücksichtigen. Die nächsten Schritte für unsere Diözese sind in beiliegendem Dokument geschildert, weiterführende Materialien und Informationen werden laufend auf www.apg21.at/synode zur Verfügung gestellt. Nützen Sie bitte auch die vorhandenen Gruppen und Gremien für diesen Austausch. Das geschieht etwa, wenn sich ein Pfarrgemeinderat, ein Gemeindeausschuss, Hauptamtliche bei Ihrer Dienstbesprechung oder ein Bibelkreis Zeit für dieses Gespräch nehmen.

 

Für diesen Prozess geht es ganz entscheidend darum, von der eigenen Erfahrung („von dem, was Gott gewirkt hat“) auszugehen, einander davon zu berichten und einander achtsam zuzuhören. Ich erlebe für mich selbst wie bereichernd es ist, in eine Besprechung mit einer anscheinend fertigen Idee hineinzugehen und am Ende mit einer ganz anderen Konkretisierung hinauszugehen, weil im Gespräch eine gemeinsame Weiterentwicklung stattgefunden hat und eine gemeinsame Perspektive deutlich werden konnte – das sind für mich Erfahrungen gelebter Synodalität. Mir erscheint es als sehr wesentlich, dass nicht nur Themen für die Österreichebene und die Vorbereitung der Bischofssynode gesammelt werden, sondern dass die Reflexion auch maßgeblich dazu beiträgt, synodales Arbeiten in der eigenen Pfarre, Dienststelle, am jeweiligen Ort von Kirche weiter zu entwickeln. Ich sehe diesen Prozess deshalb als einen Lernweg, wie ein gelingendes Miteinander der verschiedenen Verantwortungen, Dienste und Ämter besser mögliche werden kann.

 

Im Blick auf die Diözese haben wir uns mit dem Fokus der Auswertung der Coronazeit einen Rahmen vorgegeben; wir werden in den nächsten Wochen noch weitere Materialien für die Arbeit in den unterschiedlichen Gruppen und Gremien zur Verfügung stellen. Wir sind am Lernen und dankbar für Erfahrungswerte, wie der Austausch in den unterschiedlichen Kontexten gelungen ist und welche Herausforderungen sich gezeigt haben.

Rückfragen, Rückmeldungen, Erfahrungswerte und die abschließende Zusammenfassung erbitten wir an synode@edw.or.at.

 

Danke für Ihre Bereitschaft zum Austauschen, Hören, Unterscheiden und Lernen. Danke allen, die diesen Prozess mit ihrem Gebet begleiten. Ich wünsche uns allen dabei, dass wir inmitten aller Schwierigkeiten und Herausforderungen immer wieder über das Wirken Gottes in unserer Zeit und unserem Kirchesein staunen können.

 

 

Mit einem herzlichen Gruß

 

 

Markus Beranek,

Leiter der Pastoralamtes

Was will der Papst und was ist der nächste Schritt für unsere Diözese?

In Vorbereitung auf die Bischofsynode 2023 lädt Papst Franziskus die Kirche zu einem synodalen Prozess ein, der in den einzelnen Diözesen beginnt, in den Ländern und Kontinenten seine Fortsetzung findet und schließlich in die Synode einfließt.  mehr

Diözesane Phase | Oktober 2021 - Februar 2022


Schritte der Reflexion in der Erzdiözese Wien bis Februar 2022

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Materialien
Die einzelnen Dienststellen werden in den nächsten Wochen konkrete Materialien für den Austausch zur Verfügung stellen (z.B. für kleine Gruppen, Jugendliche, PGRs, Dekanatskonferenzen, kategoriale Bereiche, diözesane Dienststellen,…). Alle Materialien finden sich hier und werden laufend ergänzt:

Synodaler Prozess: Österreichs Bischöfe rufen zur Teilnahme auf
Gemeinsames "Einladendes Wort" der heimischen Bischöfe. Hoffnung auf erneuerte Kirche. "Am Ende kommt, so hoffen wir, nicht ein politischer Kompromiss heraus, (...) sondern ein 'Mehr-Wert', den der Heilige Geist schenkt". mehr


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„Unser »gemeinsames Gehen« ist tatsächlich das, was wesentlich die Natur der
Kirche als pilgerndes und missionarisches Volk Gottes verwirklicht und darstellt.“

- daher beten wir in diesen Tagen:


Für alle, die sich aufmachen.
Für alle, die den Weg mitgehen.
Für alle, die Gemeinsames vor Trennendes stellen.

 

Mit diesen Bitten aus dem Fürbitttext zur Vorbereitung auf die Bischofssynode, den Sie hier zum Download finden

 

grüßen Sie bis zum kommenden Wochenende

 

Katharina Spörk und Georg Schimmerl

 


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1010 Wien

Tel.: +43 1 515 52-3971


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