Wednesday 20. October 2021
Zeitplan & Phasen

Diözesane Phase | Oktober 2021 - Februar 2022

 

Schritte der Reflexion in der Erzdiözese Wien bis Februar 2022:

  • Reflexion in den Entwicklungsräumen/Subeinheiten (Teilgemeinden, Pfarren, Pfarrverbänden, Seelsorgeräumen) und anderen kirchlichen Orten (Anderssprachige Gemeinden, soziale Einrichtungen, Schulen, Ordensgemeinschaften, diözesane Dienststellen,…). Bitte fassen Sie die zwei bis drei zentralen Erkenntnisse Ihres Austausches auf einer A4 Seite zusammen und übermitteln Sie diese bis 31. Jänner 2022 an synode@edw.or.at.
  • Einbringen der Erfahrungen und Erkenntnisse auf der jeweils nächsten Ebene (Dekanatskonferenzen, Teilkonferenzen der diözesanen Dienststellen, pastorale Vikariatsräte,…) z.B: Wie haben wir die Coronazeit im Dekanat erlebt? Eine Reflexion anhand der angeführten Fragen.
  • Das Redaktionsteam (Zusammensetzung noch in Klärung) trägt die einzelnen Berichte zusammen. Dieser Text dient im Zuge des Prozesses APG 2.1 zur weiteren Reflexion und wird der Bischofskonferenz zur Verfügung gestellt und an das Synodensekretariat weitergeleitet.
  • Treffen der Pastoralen Vikariatsräte (mehr zum Treffen der Vikariatsräte)

 

Fragen und Phasen zur Reflexion

Was hat die Zeit der Coronakrise mit uns gemacht?

  • In welcher Weise haben wir die Pandemie gemeinsam gemeistert?
  • Was haben wir gelernt, welche Fehler haben wir gemacht, wie gehen wir mit den entstandenen Spannungen um?
  • Wo entdecken wir, dass Gott gewirkt hat und wirkt und was können wir einander davon erzählen?
  • Welche Erkenntnisse ziehen wir daraus für unser pastorales Handeln?

Nehmen sie sich am Ende dieses Austausches noch ein wenig Zeit zur Auswertung

  • Was haben Sie im Erzählen und Zuhören als nährend und ermutigend erlebt?
  • Was ist zu kurz gekommen, was war für Sie unbefriedigend?
  • Wo zeigt sich in dem Erzählten ein roter Faden?
  • Welche zwei bis drei zentralen Erkenntnisse und Erfahrungen wollen Sie weitergegeben und für die Sammlung auf diözesaner Ebene zur Verfügung stellen – bitte im territorialen Bereich die Erkenntnisse  auf Ebene des Entwicklungsraumes/ der Subeinheit sammeln und an synode@edw.or.at schicken.

Eine andere Form zur Reflexion bieten die 10 Themenfelder der Synode in einem Vorschlag des Bereichs Pfarrgemeinderate & Pastorale Strukturentwicklung.

 

Rahmenbedingungen und Haltungen

 

  • Nützen Sie für den Austausch die vorhandenen Gremien wie Pfarrgemeinderat, Pfarrverbandsrat, Dienstbesprechungen, Dekanatskonferenz, Pastoralteams, die Gremien ihrer Ordensgemeinschaft etc. und überlegen Sie, wo es mögliche Gruppen und Gelegenheiten gibt, auch auf einer breiteren Basis miteinander ins Gespräch zu kommen.
  • Welche Menschen in Ihrem Umfeld finden üblicher Weise wenig Gehör und könnten deshalb besonders eingeladen werden, ihre Erfahrungen zu berichten (Jugendliche, Menschen die üblicherweise kaum am gesellschaftlichen oder kirchlichen Leben teilnehmen, Neugetaufte,….). Wo und in welcher Weise kann eine Begegnung mit ihnen möglich werden? Was kann dazu helfen, eine einladende Gesprächsatmosphäre zu gestalten?
  • Überlegen Sie, was Ihnen in Ihrem Kreis/ Ihrer Gruppe/ Ihrem Gremium helfen kann, in eine Atmosphäre des Gebetes zu kommen. Eine solche Atmosphäre soll dazu beitragen, sich für die Gegenwart Gottes und für die anderen Teilnehmenden zu öffnen.
  • Für die diözesane Phase ist es entscheidend, dass nicht nur viele Meinungen eingeholt werden, sondern dass im Austausch ganz konkret der Reichtum der Erfahrungen der unterschiedlichen Menschen und Gruppen zum Ausdruck kommt.
  • Wesentlich ist das offene und ehrliche Wort. Wo nehmen Sie es wahr, dass es wichtig und hilfreich ist, Erfahrungen miteinander zu teilen? Wo laufen Sie in Gefahr, sich in ihren Lieblingsthemen zu verlieren? Wo vermeiden Sie es, Themen anzusprechen, weil Sie ihnen als zu heikel und kritisch erscheinen?
  • Genauso entscheidend wie das offene Wort ist die Bereitschaft, achtsam zuzuhören. Was bestärkt Sie in den Wortmeldungen der anderen? Was überrascht Sie, was verändert Ihre eigene Perspektive? Wo haben Sie den Eindruck, dass Ihnen im Zuhören etwas deutlicher wird, dass Gott zu Ihnen spricht?
  • Phase der Unterscheidung: Wo entdecken Sie auf dem Hintergrund ähnlicher oder ganz unterschiedlicher Erfahrungen gemeinsame Anliegen und Themen? Wo werden Spannungen und Gegensätze spürbar? Wo nehmen Sie dabei den Anruf Gottes wahr? Welche Erkenntnisse für ihr pastorales Handeln können Sie aus dem Gespräch ziehen?
Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1
Stephansplatz 6/1/5/501
1010 Wien

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