Donnerstag 17. September 2026

Suche auf der Website

Seelsorgeraum Föhrenberge
Marktpl. 14
2380 Perchtoldsdorf

Website in Arbeit

"Alles hat seine Stunde"

17.
September 2026
Lk 7, 36-50
Tages­evangelium
Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat.
Tages­evangelium
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit
36 ging Jesus in das Haus eines Pharisäers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch.

37 Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, dass er im Haus des Pharisäers bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl

38 und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Sie trocknete seine Füße mit ihrem Haar, küsste sie und salbte sie mit dem Öl.

39 Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet wäre, müsste er wissen, was das für eine Frau ist, von der er sich berühren lässt; er wüsste, dass sie eine Sünderin ist.

40 Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister!

41 Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig.

42 Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben?

43 Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast Recht.

44 Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet.

45 Du hast mir zur Begrüßung keinen Kuss gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküsst.

46 Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt.

47 Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe.

48 Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben.

49 Da dachten die anderen Gäste: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt?

50 Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!
Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat.


Weiterführende Links:
Namenstage
  • Hl. Hildegard von Bingen
  • Hl. Robert Bellarmin
  • Sel. Anton Maria Schwartz
  • Hl. Ariane
  • Hl. Badurad
  • Hl. Raso Goetghebuer
  • Hl. Unni
Namenstage
Hl. Hildegard von Bingen
* 1098, Bermersheim in Rheinland-Pfalz
1179
Klostergründerin, Äbtissin bei Bingen, Mystikerin
* um 1098 in Bermersheim in Rheinland-Pfalz
† 17. September 1179 auf dem Rupertsberg bei Bingen in Rheinland-Pfalz
Hildegard wurde 1098 in Bermersheim (nördlich Alzey) geboren. Sie war das zehnte Kind des Edelfreien Hildebert und seiner Gattin Mech­tild. Das Mädchen war schwächlich, aber lebhaft und fröhlich, und das blieb sie ihr Leben lang. Schon als Kind sah sie mehr als andere Menschen. Zur Erziehung wurde sie zu Jutta von Spanheim auf den nahe gelegenen Disibodenberg gebracht. Als Jutta, die Meisterin der Klause, 1136 starb, wurde Hildegard ihre Nachfolgerin. 1150 zog sie mit ihren inzwischen zahlreicher gewordenen Nonnen in das von ihr erbaute Kloster Rupertsberg bei Bingen. Um 1165 besiedelte sie das damals leer stehende Kloster Eibingen oberhalb von Rüdesheim.
Schon auf dem Disibodenberg hatte sie auf Gottes Geheiß angefan­gen, ihre in wachem Zustand empfangenen Visionen und Einsichten niederzuschreiben. Sie, die sich „ungelehrt“ und „armselig“ nannte, war in Wahrheit eine hoch begabte, ja geniale Frau. Ihr Erstlingswerk nannte sie „Scivias“ - „Wisse die Wege (Gottes)“. Durch ihre Schrif­ten, Briefe, Predigten und Prophezeiungen wurde sie bald eine be­kannte Persönlichkeit. Sie stand in Briefwechsel mit Päpsten und Königen; aber auch arme und einfache Menschen suchten bei ihr Rat und Hilfe. Offenheit für die Fragen und Nöte der Welt und tiefe Gottverbundenheit waren für sie keine Gegensätze. Immer lebte sie im Licht Gottes; ihn fand sie in allen Dingen wieder: in den Steinen, Tie­ren, Menschen. Die Kraft ihrer Schau wurde geformt durch die Heilige Schrift, die Liturgie und die Kirchenväter. In allem aber blieb sie der demütig staunende Mensch. Hildegard starb am 17. September 1179.
Eine Kanonisation wurde 1235 von Papst Gregor dem IX. eingeleitet, aber nicht zuende geführt, ebenso ein zweiter Versuch durch Papst Innozenz IV; beide Male scheiterte die Heiigsprechung an Kompetenzemstreitigkeiten. Doch wurde Hildegard 1548 in das Martyrologium Romanum aufgenommen. Papst Benedikt verfügte am 10.März 2012, Hildegard in den Heiligenkalender aufzunehmen.
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/September17_1.htm

Hl. Robert Bellarmin
* 1542, Montepulciano in Italien
1621
Ordensmann, Kardinal, Kirchenlehrer
* 4. Oktober 1542 in Montepulciano in Italien
† 17. September 1621 in Rom
In Montepulciano (Toskana) 1542 geboren, trat Robert mit achtzehn Jahren bei den Jesuiten ein. Nach seiner Priesterweihe 1570 wurde er als erster Jesuit Professor an der Universität von Löwen. 1576 wurde er an das Römische Kolleg berufen, wo er Vorlesungen über die Unterschiede in den  Lehren der beiden christlichen Konfessionen hielt. Daraus erwuchs sein Werk „Streitfragen“ (Controversiae), das er 1593 vollendete. 1597 veröffentlichte er seinen „Kleinen Katechismus“, der in alle europäischen und eine Reihe anderer Sprachen übersetzt wurde; 1598 den größeren Katechismus.
1599 erhob ihn Klemens VIII. zum Kardinal; 1602 wurde er zum Erzbischof von Capua ernannt. Hier wurde aus dem Gelehrten ein Seelsorger, Prediger und Reformer im Sinn des Konzils von Trient. Aber schon 1605 wurde er nach Rom zurückgerufen, wo er bis zu seinem Tod als Präfekt der Vatikanischen Bibliothek und Berater der römischen Kurie tätig war. Er schrieb auch weiterhin Bücher, als letztes „Die Kunst zu sterben“. Er starb am 17. September 1621. 1930 wurde er heilig gesprochen, 1931 zum Kirchenlehrer erhoben.
Robert war mit Philippo Neri und Franz von Sales befreundet. 
Gottes Angesicht
„Die Augen, Ohren und Herzen der Menschen sind nur gewöhnt, begrenzte und endliche Freuden zu genießen; wer aber Gott anschaut, schaut ein Licht, dem niemand nahen kann, und ein wahrhaft unendliches Gut, welches in sich alles Gute begreift, wie der Herr dem Mose verheißen hat, indem er sprach: ,Ich will dir alles Gute zeigen‘, da dieser ihn zuvor gebeten hatte: ,Zeig mir dein Angesicht!‘“ (Robert Bellarmin)
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/September17_2.htm

Sel. Anton Maria Schwartz
* 1852, Baden bei Wien in Österreich
1929
Priester, Ordensgründer
* 28. Februar 1852 in Baden bei Wien in Österreich
† 15. September 1929 in Wien in Österreich
Anton Maria Schwartz trat noch als Schüler 1869 dem Piaristenorden in Krems bei. Am Josefstädter Gymnasium in Wien aboslvierte er 1871 das Abitur, trat dann wieder aus dem Piaristenorden aus und 1872 in das Wiener Priesterseminar ein; im selben Jahr übernahm er das Herz-Jesu-Skapulier. 1875 wurde er zum Priester geweiht. 1879 wurde er zum Spiritual und Spitalseelsorger bei den Barmherzigen Schwestern in Wien-Sechshaus ernannt. Ab 1886 widmete er sich dann ausschließlich der Lehrlingsseelsorge in Wien und eröffnete ein Lehrlings-Asylheim, zugleich gründete er die Gemeinschaft "Liebeswerk vom hl. Josef Calasanz", die 1887 vom Bischof anerkannt wurde.
Als Erzieher formte er die jungen Arbeiter und Lehrlinge religiös, indem er ihnen seine Liebe zum Herzen Jesu, zu Maria und zur katholischen Kirche weitergab; er unterwies sie in den allgemeinen Umgangsformen und förderte ihre kulturelle und geistige Entwicklung; er half ihnen in sozialen und materiellen Notlagen, indem er Unterkünfte schuf, Lehrstellen vermittelte und für menschenwürdige Behandlung am Arbeitsplatz sorgte. 1889 folgte die Gründung der "Kongregation für die frommen Arbeiter vom hl. Josef Calasanz von der Gottesmutter", der Kalasantiner, die er bis zu seinem Tod leitete.
Die Gemeinschaft der Kalasantiner wurde im Jahre 1939 kirchlich approbiert.
 
www.heiligenlexikon.de

Hl. Ariane
140
Sklavin, Märtyrerin
† um 140 in Phrygien in der Türkei
 
www.heiligenlexikon.de

Hl. Badurad
* 780, Sachsen
862
Bischof von Paderborn
* um 780 in Sachsen
† 17. September 862 in Paderborn in Nordrhein-Westfalen
Badurad entstammte einer Adelsfamilie und erhielt seine Ausbildung in Würzburg, wo er als Kleriker am Dom wirkte. Als Gesandter von Kaiser Ludwig dem Frommen unterstütze er diesen in den Auseinandersetzungen mit seinen Söhnen. 815 wurde er Bischof von Paderborn. Er gründete den Dom mit Schule und Stift, führte Regeln für die Kleriker ein, sorgte für die Organisation der Pfarreien und war Beteiligt an der Gründung des Klosters Corvey. 836 brachte er die Reliquien des Liborius von Le Mans nach Paderborn.
www.heiligenlexikon.de

Hl. Raso Goetghebuer
Raso Goetghebuer, stammte aus einer angesehenen Genter Familie und wurde Prämonstratenser in Drongen. Wegen seiner Tugenden und Kenntnisse wurde er 1485 zum Abt in Drongen erwählt. Doch 1490 verzichtete er auf Mitra und Stab und zog sich ins Kloster Steinfeld in der Eifel zurück. Hier nahm er sich besonders der Novizen an, denen er das Vorbild eines frommen und demütigen Lebenswandel gab. Er verfasste auch ein Leben des Hermann Joseph (hl. 21. Mai) in Form eines Dialogs zwischen Magister und Novizen. Nach der Überlieferung starb Raso an der Pest am 17. Oktober um 1500.
www.heilige.de

Hl. Unni
936
Glaubensbote in Skandinavien, Erzbischof von Bremen-Hamburg
† 17. September 936 auf Birka, der heutigen Insel Björkö im Mälarensee in Schweden
Unni entstammte wohl dem Geschlecht der Billunger oder Immedinger. Er wurde Mönch im Benediktinerkloster Corvey. 918 wurde er von König Konrad I. als Erzbischof von Bremen-Hamburg eingesetzt; der König zog Unni dem von Klerus und Volk gewählten Dompropst Leidrad vor; Papst Johannes X. übersandte ihm das Pallium. Nach dem Sieg von König Heinrich I. über die Dänen 934 und der Taufe von König Gnupa gewann Unni das Interesse des späteren dänischen Königs Harald Blaatand und konnte in Dänemark und Schweden als Glaubensbote wirken. Auf einer seiner Missionsreisen starb er.
Unni wurde auf Birka - der heutigen Insel Björkö - bestattet, sein Kopf wird im Dom in Bremen aufbewahrt.
http://www.heiligenlexikon.de




Weiterführende Links:

Der Seelsorgeraum Föhrenberge besteht aus den drei rechtlich selbstständigen Pfarren Perchtoldsdorf, Gießhübl und Kaltenleutgeben, die gemeinsam einen lebendigen pastoralen Raum bilden. Eingebettet in diese Gemeinschaft erfahren die Pfarren Stärkung und Unterstützung, um den Menschen vor Ort offen und zugewandt begegnen zu können. Durch die enge Vernetzung entstehen neue Wege, den Glauben in der Region sichtbar zu machen und das kirchliche Leben zeitgemäß und wirksam zu gestalten.

 

Gemeinsam unterwegs im Föhrenberge-Raum

Im Mittelpunkt unseres gemeinsamen Handelns steht der Glaube, der uns verbindet und trägt. „Gemeinsam unterwegs“ bedeutet, dass wir bewusst als Gemeinschaft auftreten, voneinander lernen und miteinander wachsen. Die drei Pfarren bringen ihre je eigenen Stärken, Traditionen und Schwerpunkte ein und werden so in ihrer Vielfalt zu einer bereichernden Einheit. Gemeinsame Gottesdienste, Feste, spirituelle Angebote und soziale Initiativen schaffen Begegnungsräume und stärken den Zusammenhalt über die Pfarrgrenzen hinweg. So wird der Seelsorgeraum Föhrenberge zu einem Ort, an dem Gemeinschaft gelebt und Glaube im Alltag erfahrbar wird

17.
Sep.

Namenstage

Hl. Hildegard von Bingen Hl. Robert Bellarmin Sel. Anton Maria Schwartz Hl. Ariane Hl. Badurad Hl. Raso Goetghebuer Hl. Unni

Evangelium

Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat.
Lk 7, 36-50

Gottesdienste und Veranstaltungen im Seelsorgeraum Föhrenberge
Sei dabei.

Aktuelles aus dem Seelsorgeraum Föhrenberge
Gießhübl - Kaltenleutgeben - Perchtoldsdorf

Reinschein und mitlesen
Unsere Pfarrlese

Pfarrlese 2-2026 Cover
Die Strahlen Gottes

Pfarrlese Ausgabe 2 2026

Download
Erlöst – Erwählt – Gesandt
Erlöst – Erwählt – Gesandt

Pfarrlese Ausgabe 1 2026

Download