
40 Jahre an der Orgel
Die beiden gestalteten den Gottesdienst musikalisch an der Orgel und sorgten mit ihrer Musik für einen feierlichen und würdigen Rahmen.
Die Musik ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gottesdienste. Sie begleitet unser Gebet, schenkt feierliche Momente und berührt uns oft dort, wo Worte allein nicht ausreichen. Mit ihrem langjährigen Einsatz haben Hannes und Christoph unser Pfarrleben wesentlich mitgeprägt und viele Gottesdienste musikalisch bereichert.
Im Anschluss an die Festmesse fand in der Kirche eine Ehrung der beiden Jubilare statt. Bei einer gemütlichen Agape im Pfarrheim ließen wir die Feier gemeinsam ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön an Hannes und Christoph Dachauer für 40 Jahre musikalischen Dienst, für eure Verlässlichkeit und für die vielen Stunden, die ihr unserer Pfarre geschenkt habt. Wir freuen uns, dass ihr mit eurem Können und eurer Begeisterung weiterhin unsere Gottesdienste bereichert, und wünschen euch für die Zukunft viel Freude an der Musik, Gesundheit und Gottes Segen!
Autorin: Elli Hofmann
1 Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau.
2 Da stand auf einmal ein Mann vor ihm, der an Wassersucht litt.
3 Jesus wandte sich an die Gesetzeslehrer und die Pharisäer und fragte: Ist es am Sabbat erlaubt zu heilen, oder nicht?
4 Sie schwiegen. Da berührte er den Mann, heilte ihn und ließ ihn gehen.
5 Zu ihnen aber sagte er: Wer von euch wird seinen Sohn oder seinen Ochsen, der in den Brunnen fällt, nicht sofort herausziehen, auch am Sabbat?
6 Darauf konnten sie ihm nichts erwidern.
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* 28. September 1891 in Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern
† 30. Oktober 1944 in Brandenburg an der Havel in Brandenburg
Bernhard Schwentner wurde 1914 zum Priester geweiht. Im 1 Weltkrieg war er Militärpfarrer und nebenamtlich Garnisonspfarrer in Neustrelitz. Ab 1924 studierte er in Rom und promovierte zum Doktor der Philosophie und des kanonischen Rechts. Ab 1927 wirkte er als Pfarrer in Neustrelitz und war Vorsitzender der Priesterkonferenzen für Mecklenburg. Trotz seiner nationalen und militärfreundlichen Einstellung stellte er sich schließlich kritisch gegen den Nationalsozialismus, v.a. weil ihm die Seelsorge an polnischen Zwangsarbeitern sehr erschwert wurde. Oft verkehrte er in den Kreisen von Offizieren im Fliegerhorst, bis er gerade aus diesem Kreise 1944 bei der Gestapo angezeigt und vom Volksgerichtshof wegen Wehrkraftzersetzung zum Tod verurteilt wurde. Das Mordurteil wurde durch Enthauptung vollstreckt.
Vor der katholischen Kirche in Neustrelitz erinnert ein Denkmal mit Schwentners Asche an das Martyrium.
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† 211 in Antiochia, dem heutigen Antakya in der Türkei
Serapion war nach dem Zeugnis des Eusebius ab 190 der achte in der Reihe der Bischöfe von Antiochia - dem heutigen Antakya. Demnach verfasste er eine Schrift gegen das sogenannte Petrus-Evangelium, einen Brief an einen Domnus wegen dessen Übertritt zum Judentum und einen Brief an die Kleriker Caricus und Pontius, in dem er vor den Gefahren des Montanismus warnt.
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* um 1000 in Thüringen
† um 1065 in Vestervig in Dänemark
Thöger stammte aus adligem Hause, studierte Theologie in England, ging als Missionar nach Norwegen und wurde dort Hofprediger von König Olaf II.. Nach dessen Tod 1030 wandte er sich wieder Missionsarbeit zu, predigte in der damals dänischen Provinz Thy am Limfjord und baute eine Kirche in Vestervig.
Am 30. Oktober 1117 (oder 1067) wurden Thögers Gebeine in die Kirche von Vestervig übertragen. Daneben wurde im 12. Jahrhundert ein Augustiner-Chorherrenstift gegründet.
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* in Piacenza in Italien
† 30. Oktober 1119 in Potenza in Italien
Gerhard wurde Anfang des 12. Jahrhunderts Bischof von Potenza. Er habe in finsterer Zeit den Menschen durch seine Lehren ein Licht aufgehen lassen und das religiöse und zivile Leben der Stadt zum Glänzen gebracht.
Die Kathedrale von Potenza ist heute nach Gerhard benannt.
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* in Arzas in Galicien in Spanien (?)
† 30. Oktober 298 in Tanger in Marokko
Während der Festlichkeiten zum Geburtstag des Kaisers Maximian weigerte sich Marcellus um seines christlichen Glaubens willen, die heidnischen Götter zu verehren. Er legte seine Uniform, seine militärischen Rangabzeichen und seine Waffen ab. Vor den Richter Fortunatus gebracht erklärte er, er sei nur bereit, Christus zu dienen. Fortunatus wollte den Fall vor Kaiser Maximian und vor Constantius bringen, der sich in Spanien aufhielt und den Christen wohl gesonnen war; aber Marcellus wurde nach dessen Intervention - das Schrifttum ist bis heute erhalten - vor den Präfekten von Tanger, Aurelius Agricolan, gebracht, wo er sich als schuldig bekannte. Er wurde mit dem Schwert hingerichtet.
Berichtet wird, dass der offizielle Protokollführer der Hinrichtung, Cassian, sich daraufhin zum Christentum bekehrte und deshalb ebenfalls gerichtet wurde. Auch Marcellus' Söhne Claudius, Lupercius und Victor hätten bald darauf das Martyrium erlitten. Marcellus' Reliquien wurden nach Spanien gebracht, wo sie bis heute in einem Schrein im Benediktinerkloster von León aufbewahrt werden.
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† nach 250 in Toulouse (?) in Frankreich
Saturninus wurde wohl von Papst Fabianus zur Mission in das Languedoc und in die Gascogne gesandt und zum ersten Bischof von Toulouse ernannt. Um 250 soll Saturninus auf den Stufen des Kapitols in Toulouse von einem wilden Stier zu Tode geschleift worden sein, nach anderer Überlieferung der Christenverfolgung unter Kaiser Decius erlegen sein, indem er durch einen Stier zu Tode geschleift wurde.
Eine Leidensgeschichte in rhythmisierter Prosa wurde im 5. Jahrhundert verfasst, sie war im ganzen Westgotenreich verbreitet. Seit der Karolingerzeit wurden seiner Vita zahlreiche legendarische Ausweitungen hinzugefügt.
Der Kult um Saturninus ist schon im 3. Jahrhundert belegt. Über dem Grab von Saturninus in der damaligen Nekropole an der Straße nach Cahors ließ Bischof Hilarius von Toulouse in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts ein Oratorium aus Holz errichten. Schon im 5. Jahrhundert ist die Verehrung in Spanien, ab dem 6. Jahrhundert in ganz Gallien bezeugt. Caeäsarius von Arles und spätere Autoren nennen Saturninus Apostelschüler.
Die gewaltige Basilika von Toulouse wurde an der Stelle seines Todes von den Bischöfen Silvius und == Exuperius als St-Saturnin-du-Taur ab 1080 erbaut, seit dem 16. Jahrhundert heißt sie Notre-Dame-du-Taur, Unsere Heilige Jungfrau zum Stier. Sie war im Mittelalter eines der wichtigsten Pilgerzentren in Mitteleuropa, nicht zuletzt als Station auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela. 1258 erfolgte eine zweite Erhebung der Gebeine, 1283 ihre Überführung; sie liegen seitdem in einem Reliquiar aus vergoldetem Silber.
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