
Gottesdienste
Evangelium
von heute
Mt 14, 22–33
Herr, befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme
Tagesevangelium
09.
August
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte,
22 drängte er die Jünger, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren.
Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.
23 Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um für sich allein zu beten. Als es Abend wurde, war er allein dort.
24 Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind.
25 In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen; er ging auf dem See.
26 Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst.
27 Doch sogleich sprach Jesus zu ihnen und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
28 Petrus erwiderte ihm und sagte: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme!
29 Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und kam über das Wasser zu Jesus.
30 Als er aber den heftigen Wind bemerkte, bekam er Angst. Und als er begann unterzugehen, schrie er: Herr, rette mich!
31 Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
32 Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
33 Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, Gottes Sohn bist du.
Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte,
22 drängte er die Jünger, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren.
Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.
23 Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um für sich allein zu beten. Als es Abend wurde, war er allein dort.
24 Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind.
25 In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen; er ging auf dem See.
26 Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst.
27 Doch sogleich sprach Jesus zu ihnen und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
28 Petrus erwiderte ihm und sagte: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme!
29 Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und kam über das Wasser zu Jesus.
30 Als er aber den heftigen Wind bemerkte, bekam er Angst. Und als er begann unterzugehen, schrie er: Herr, rette mich!
31 Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
32 Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
33 Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, Gottes Sohn bist du.
Mt 14, 22–33
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Namenstage
Hl. Teresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein), Hl. Hathumar, Hl. Romanus von Rom
Namenstage
09.
August
Hl. Teresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein)
* 1891, Breslau, heute Wrocław in Polen
† 1942
Ordensfrau, Märtyrerin
* 12. Oktober 1891 in Breslau, heute Wrocław in Polen
† 9. August 1942 in Auschwitz, heute Oświęcim in Polen
Edith Stein wurde am 12. Oktober 1891 als Kind jüdischer Eltern in Breslau geboren. Sie studierte (1916-1918 in Freiburg) Philosophie. Nach langem Suchen fand sie den durch ihre Studien verlorenen Gottesglauben wieder. Schließlich wandte sie sich der katholischen Kirche zu; ausschlaggebend dafür war die Lektüre der Autobiographie Teresas von Avila. Am 1. Januar 1922 wurde sie getauft. Ihren Lehrberuf und ihre wissenschaftliche Arbeit verstand sie fortan als Gottesdienst. 1933 trat sie in den Kölner Karmel ein. Im Sinne des von ihr gewünschten Ordensnamens Teresia Benedicta a Cruce (vom Kreuz) opferte sie ihr Leben für das deutsche und das jüdische Volk auf. Wegen der Judenverfolgung verließ sie Deutschland und fand am Silvestertag 1938 Aufnahme im Karmel von Echt in den Niederlanden. Am 2. August 1942 wurde sie von den nationalsozialistischen Machthabern verhaftet, in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (Polen) deportiert und wahrscheinlich am 9. August durch Giftgas ermordet. Papst Johannes Paul II. sprach sie am 1. Mai 1987 im Köln selig und am 11. Oktober 1998 in Rom heilig.
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/August09.htm
* 12. Oktober 1891 in Breslau, heute Wrocław in Polen
† 9. August 1942 in Auschwitz, heute Oświęcim in Polen
Edith Stein wurde am 12. Oktober 1891 als Kind jüdischer Eltern in Breslau geboren. Sie studierte (1916-1918 in Freiburg) Philosophie. Nach langem Suchen fand sie den durch ihre Studien verlorenen Gottesglauben wieder. Schließlich wandte sie sich der katholischen Kirche zu; ausschlaggebend dafür war die Lektüre der Autobiographie Teresas von Avila. Am 1. Januar 1922 wurde sie getauft. Ihren Lehrberuf und ihre wissenschaftliche Arbeit verstand sie fortan als Gottesdienst. 1933 trat sie in den Kölner Karmel ein. Im Sinne des von ihr gewünschten Ordensnamens Teresia Benedicta a Cruce (vom Kreuz) opferte sie ihr Leben für das deutsche und das jüdische Volk auf. Wegen der Judenverfolgung verließ sie Deutschland und fand am Silvestertag 1938 Aufnahme im Karmel von Echt in den Niederlanden. Am 2. August 1942 wurde sie von den nationalsozialistischen Machthabern verhaftet, in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (Polen) deportiert und wahrscheinlich am 9. August durch Giftgas ermordet. Papst Johannes Paul II. sprach sie am 1. Mai 1987 im Köln selig und am 11. Oktober 1998 in Rom heilig.
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/August09.htm
Hl. Hathumar
* Sachsen
† 815
erster Bischof von Paderborn
* in Sachsen
† 9. August 815 (?) in Paderborn in Nordrhein-Westfalen
Hathumar, aus sächsischem Adel stammend, wurde als Geisel infolge der Sachsenkriege in Würzburg erzogen. Karl der Große setzte ihn wohl 806/807 als ersten Bischof von Paderborn ein. Er vollendete den Dombau und wirkte mit bei der Gründung des Klosters Hethi (Hethis), wohl beim heutigen Holzhausen-Externsteine im Jahr 815, das 822 nach Corvey verlegt wurde.
www.heiligenlexikon.de
* in Sachsen
† 9. August 815 (?) in Paderborn in Nordrhein-Westfalen
Hathumar, aus sächsischem Adel stammend, wurde als Geisel infolge der Sachsenkriege in Würzburg erzogen. Karl der Große setzte ihn wohl 806/807 als ersten Bischof von Paderborn ein. Er vollendete den Dombau und wirkte mit bei der Gründung des Klosters Hethi (Hethis), wohl beim heutigen Holzhausen-Externsteine im Jahr 815, das 822 nach Corvey verlegt wurde.
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Hl. Romanus von Rom
† 258
Märtyrer
† 258 in Rom
Romanus war ein Märtyrer des frühen Christentums in Rom, bezeugt im Martyrologium des Hieronymus und anderen alten Quellen.
Nach einer legendarischen Leidensgeschichte war Romanus als Soldat bei der Hinrichtung von Laurentius dabei, wurde durch dessen Standhaftigkeit bei der Marter unter Kaiser Valerian bekehrt, empfing noch im Kerker von Laurentius die Taufe und wurde daraufhin an der Porta Salaria in Rom enthauptet. Das Papstbuch bezeichnet ihn als Ostiarier (das ist die niedrigste Weihestufe der alten Kirche, der Türwächter), der zusammen mit dem Diakon Laurentius getötet wurde. Er soll in der Katakombe unter der Kirche S. Lorenzo fuori le Mura bestattet worden sein.
www.heiligenlexikon.de
† 258 in Rom
Romanus war ein Märtyrer des frühen Christentums in Rom, bezeugt im Martyrologium des Hieronymus und anderen alten Quellen.
Nach einer legendarischen Leidensgeschichte war Romanus als Soldat bei der Hinrichtung von Laurentius dabei, wurde durch dessen Standhaftigkeit bei der Marter unter Kaiser Valerian bekehrt, empfing noch im Kerker von Laurentius die Taufe und wurde daraufhin an der Porta Salaria in Rom enthauptet. Das Papstbuch bezeichnet ihn als Ostiarier (das ist die niedrigste Weihestufe der alten Kirche, der Türwächter), der zusammen mit dem Diakon Laurentius getötet wurde. Er soll in der Katakombe unter der Kirche S. Lorenzo fuori le Mura bestattet worden sein.
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