


In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
1 Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
2 Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug.
3 Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
4 die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.
5 Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
6 Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!
7 Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
8 Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.
9 Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.
10 Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen.
11 Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
12 Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
13 Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.
Die Wehrkirche
Unsere Wehr- und Pfarrkirche ist das prägende Zentrum des Ortsbildes. Sie wurde 1120 als „Festes Haus“ errichtet und ist damit eine der ältesten Kirchen in der Region. Sie diente als Schutzraum für die Bevölkerung.

1683 wurde die Kirche von türkischen Streifscharen schwerstens beschädigt. 1708 bot die Kirche Schutz vor den Kuruzzen.
Kulturschätze aus mehreren Jahrhunderten
Schon vor dem Betreten unserer Kirche gibt es etwas Besonderes zu bestaunen – ein aus dem Jahre 1400 stammendes Christophorus-Fresko an der Außenseite. Aus dem gleichen Jahr stammt auch der Taufstein. Der Hochalter mit den Pfarr- und Kirchenpatronen Peter und Paul wurde 1689 errichtet. Als kleine Erweiterung wurde 1849 die Empore (Orgelchor) eingebaut und die Pfarrkirche renoviert. 1861 wurde eine neue Orgel mit 7 Registern vom Orgelbaumeister Ferdinand Erler angeschafft. 1911 wurde eine neue Turmuhr eingebaut.
1956 wurde die Wehrmauer renoviert und 1957 das Christophorus Fresko. 1992 erfolgte die Innenrenovierung der Wehrkirche. 2021 wurde der Holzwurmbefall bekämpft und das Eingangstor erneuert.
Offen für das Gebet
Die Wehrkirche ist täglich für Sie geöffnet (Vorraum mit Fenster in den Kirchenraum). Gottesdienste werden in der Wehrkirche zu besonderen Anlässen gefeiert. Wenn Sie den Kirchenraum besuchen möchten, können Sie am Gemeindeamt den Schlüssel für die Wehrkirche ausleihen. Jeden Freitag gibt es eine Führung durch die Marienkirche und die Wehrkirche.
* 13. November 354 in Thagaste in Numidien, dem heutigen Souk Ahras in Algerien
† 28. August 430 in Hippo Regius in Numidien, dem späteren Bône und heutigen Annaba in Algerien
Über Augustinus sind wir gut unterrichtet durch seine „Bekenntnisse“ (Confessiones), in denen er seine Irrwege bekennt und die Führung Gottes preist. Er war der Sohn des Heiden Patricius und der Christin Monika (hl., 27.8.), wurde in Tagaste geboren, studierte in Madaura und Karthago und wurde Lehrer der Rhetorik in Tagaste und Karthago. 383 siedelte er nach Rom über, 384 begann er seine Lehrtätigkeit in Mailand. Mailand wurde für sein leidenschaftliches Herz und seinen suchenden Geist entscheidend. Er las Platon und lernte den Bischof Ambrosius kennen. In der Osternacht 387 empfing er die Taufe. Schon vorher hatte er sich von jener gewiss ungewöhnlichen Frau getrennt, mit der er vierzehn Jahre gelebt hatte. Nun löste er sich auch von seiner Karriere und seinem Besitz. Er kehrte nach Tagaste zurück und begann mit einigen Freunden ein klosterähnliches Leben zu führen. Aber bald „entdeckte“ ihn der Bischof von Hippo und weihte ihn 391 zum Priester. Nach dem Tod des Bischofs wurde Augustinus sein Nachfolger in Hippo. Er lebte nun mit einigen Klerikern zusammen, für die er auch eine Regel schrieb; sie enthält grundlegende Normen für das Zusammenleben einer religiösen Gemeinschaft; auch heute noch liegt sie den Regeln vieler Ordensgemeinschaften zugrunde. Augustinus starb 430, während die Vandalen seine Bischofsstadt belagerten.
Augustinus ist der bedeutendste lateinische Kirchenvater. Er schrieb außer den „Bekenntnissen“ die 22 Bücher über den Gottesstaat, philosophische und theologische Abhandlungen, Schrifterklärungen, Predigten und Briefe. Die Philosophie und Theologie des Westens, aber auch die Frömmigkeit stehen bis heute unter seinem Einfluss.
Zu dir hin geschaffen
„Groß bist du, Herr, und über alles Lob erhaben. Und da will der Mensch dich preisen, dieser winzige Teil deiner Schöpfung. Du selbst regst ihn dazu an; denn du hast uns zu dir hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“
„Sag mir in der Fülle deiner Erbarmung, mein Herr und mein Gott, was du mir bist! Sag zu meiner Seele: Dein Heil bin ich. Sag es so, dass ich es höre!“ (Augustinus, Bekenntnisse)
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/August28.htm
† 926 in Buchau in Baden-Württemberg
Adelindis war die Tochter der Mutter mit gleichem Namen, die mit einem Grafen Atto vermählt war und ihre Tochter um 900 als Äbtissin in das von ihr neu ausgestattete Kanonissenstift von Buchau einsetzte. Die Überlieferung berichtet, dass aus einer Stiftung Adelindis' jedes Jahr am Gedenktag von Augustinus Brot an Arme verteilt wurde.
Die Tochter wird oft mit ihrer gleichnamigen Mutter verwechselt, die ihre drei Söhne durch Mordanschläge verlor, danach verwitwete und nach einer Pilgerfahrt ins Heilige Land das Kloster stiftete, wo sie auch ihr Lebensende verbrachte.
Adelindis wird mit der Adelindisbrotspende an ihrem Jahrestag verehrt.
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lebte im 7./8. Jahrhundert
Elmar war Bischof in der Gegend um Lüttich (Liège).
Elmars Reliquien wurden in Molhain bei Vireux-Wallerand nahe Reims verehrt und in der französischen Revolution zerstört.
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* 16. April 1783 in Barcelona in Spanien
† 28. August 1854 in Vich, dem heutigen Vic in Spanien
Andachtsbild
Joachima Vedruna zog sich nach dem Tod ihres Mannes auf ihr Landgut in Manso Escorial zurück. 1826 gründete sie die Hermanas Carmelitas de la Caridad, die Karmeliterinnen von der Liebe, die sich um Oobdachlose, Kranke und junge Mädchen kümmern.
Joachimas Orden wurde 1880 vom Papst bestätigt.
Kanonisation: Am 19. Mai 1940 wurde Joachima Vedruna selig-, am 12. April 1959 heiliggesprochen.
Andachtsbild
Joachima Vedruna zog sich nach dem Tod ihres Mannes auf ihr Landgut in Manso Escorial zurück. 1826 gründete sie die Hermanas Carmelitas de la Caridad, die Karmeliterinnen von der Liebe, die sich um Oobdachlose, Kranke und junge Mädchen kümmern.
Joachimas Orden wurde 1880 vom Papst bestätigt.
Kanonisation: Am 19. Mai 1940 wurde Joachima Vedruna selig-, am 12. April 1959 heiliggesprochen.
Joachima Vedruna gründete die Karmeliterinnen von der Liebe, die sich um obdachlose Kranke und Mädchen kümmern.
1940 wurde sie seliggesprochen, Ihre Heiligsprechung erfolgte 1959.
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* in Vienne (?) in Frankreich
† um 304 (?) in Brioude in Frankreich
Julianus, wohl Soldat der kaiserlichen Armee, soll in der Verfolgung durch Diokletian nach Brioude geflohen sein, wo er durch Enthauptung hingerichtet wurde.
Gregor von Tours besuchte schon in seiner Jugend Julianus' Grab. Er berichtet, dass eine Frau zum Grab des Märtyrers kam mit der Bitte, ihren in Trier gefangen gehaltenen Mann gesund wiederzusehen; nach deren Erfüllung erbaute sie neben dem Grab eine Zelle. Das Grab des Julianus in Brioude war neben dem Grab des hl. Martin in Tours das meist besuchte Pilgerziel in Gallien. Wein und Staub vom Grab und Wasser aus der Quelle neben der Stätte seiner Enthauptung galten als kostbare Heilmittel. Viele Kirchen in Frankreich wurden unter sein Patronat gestellt, sein Haupt wurde in Vienne verehrt.
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