

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
36 Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!
37 Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.
38 Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.
Gemischter Chor
Ausschlaggebend war die Tatsache, dass es keinen Kirchen- bzw. Begräbnischor mehr gab und somit einige Begräbnisse ohne Chormusik von statten gingen.
Zur 1. Probe am 8. März 2018 kamen 27 Sänger/innen, welche mit Begeisterung wieder bei der Sache waren.
Im Laufe der Zeit gesellten sich weitere sangesfreudige Personen dazu und so sind wir zur Zeit (Stand Dezember 2024) 24 Damen und 9 Herren.
Chorleiter sind Regina Vollnhofer und Ernst Riegler (Ersatz: Therese Buchta u. Franz Sulzmann).
Die Organisten bei Begräbnissen sind Regina Vollnhofer bzw. Margit Zarka.
2018 wares es 25 Begräbnisse, 2019 - 35, 2020 - 26, 2021 - 35, 2022 - 21, 2023 - 31, 2024 - 28
Der Chor ist in diesen Jahren zu einer netten, verschworenen Gemeinschaft zusammengewachsen.
Somit ergab sich, dass auch andere Ereignisse musikalisch gestaltet werden
(6. Jänner - Messe „Hl. 3 Könige", September - Messe zum „Fest der Treue", Maiandacht, 2. November - Allerseelenmesse, im Dezember „Advent auf der Burg").

* 20. Januar 1211 (?) in Prag in Tschechien
† 6. März 1282 (?) daselbst
Anezka war die Tochter des böhmischen Königs Ottokar I., der seine Tochter als Mittel zum politischen Zweck gebrauchte. Noch als Kind verlobte er sie mit Boleslaw von Schlesien und überließ sie ihrer zukünftigen Schwiegermutter zur Erziehung, die sie den Zisterzienserinnen von Stift Trebnitz anvertraute. Als ihr Bräutigam starb, versuchte der Vater sie dem zukünftigen Thronerben aufzudrängen, dem späteren Heinrich IV. Doch dann warben der deutsche Kaiser Friedrich II. und der englische König um die böhmische Prinzessin und ihr Vater verlobte sie gegen ihren ausdrücklichen Willen mit dem deutschen Kaiser; erst durch die Fürbitte des Papstes konnte sie Friedrich II. überreden, sie wieder freizugeben. Sie wollte Elisabeth von Thüringen nacheifern; mit Klara von Assisi stand sie in Briefkontakt.
1234 legte Anezka ihre Krone ab und trat den Klarissinnen bei. Ihren Bruder, der inzwischen König geworden war, bat sie, nahe bei ihrer Wohnung ein Franziskanerinnenkloster zu bauen, dessen Äbtissin sie später wurde. Um dieses klösterliche Zentrum herum bildeten sich weitere Gemeinschaften, Pflegestellen, Waisenhäuser und Heimatlosenasyle. Sie gründete das Hospital von Prag und daneben die Salvatorkirche.
http://www.heiligenlexikon.de
* um 1100† um 1173 in Ursberg bei Augsburg in Bayern
†
www.heiligenlexikon.de
* um 1084 in Dänemark
† 2. März 1127 in Brügge
Karl war Sohn des Königs Knud von Dänemark. Nach einer Pilgerfahrt ins Heilige Land wurde er Graf von Flandern, beim Volk außerordentlich beliebt, aber von Gegnern bedrängt. Karl war ein engagierter Verteidiger des Gottesfriedensgedankens: dass wenigstens zu bestimmten Feiertagen kriegerische Auseinandersetzungen eingestellt werden sollten. "Er gab seinem Land die Ruhe und den Frieden eines Klosters", sagte ein Zeitgenosse. In einem Racheakt wurde Karl 1127 in Brügge während der Messe ermordet und schon bald als Märtyrer verehrt.
http://www.heiligenlexikon.de
* 1. März 1911 in Greifendorf bei Zwittau
† 2. März 1945 in Dachau in Bayern
Hubert Unzeitig schloss sich im Alter von 17 Jahren der Gemeinschaft der Mariannhiller Missionare in Reimlingen bei Augsburg an und erhielt den Ordensnamen Engelmar. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Würzburg wurde er 1939 zum Priester geweiht und Pfarrer in Glöckelberg bei Krummau - dem heutigen Ceský Krumiov im Böhmerwald. Dort wurde er schon bald von der Gestapo verhaftet und ins KZ Dachau gebracht. Als 1944 eine Flecktyphus-Epidemie ausbrach, meldete er sich freiwillig zur Pflege der Kranken. Hunderten Sterbenden, darunter vielen Russen, spendete er die Sterbesakramente. Andere Häftlinge rettete er vor dem Hungertod, indem er ihnen sein Essen gab. Als "Engel von Dachau" und "Maximilian Kolbe der Deutschen" wurde er verehrt, bis er selbst am Flecktyphus starb.
Engelmar Unzeitigs Asche wurde auf abenteuerliche Weise aus dem KZ geschmuggelt und auf dem städtischen Friedhof in Würzburg beigesetzt. 1968 übertrug man die Urne in die Kapelle der Mariannhiller Herz-Jesu-Kirche in Würzburg und richtete dort eine Gedenkstätte ein.
http://www.heiligenlexikon.de
* 30. Januar 1846 in Sevilla in Spanien
† 2. März 1932 daselbst
Maria de los Angeles Guerrero Gonzalez nahm den Ordensnamen Angela de la Cruz an und gründete 1875 die Schwestern der Gesellschaft vom Kreuz.
Der Orden hat heute 700 Schwestern in Spanien, Italien und Argentinien.
www.heiligenlexikon.de


