Lackner: Hilfe für Menschen in Ukraine ist "direktes Gebot Jesu"

24.02.2026
Zu weiter anhaltender Solidarität und Hilfe für die Not leidenden Menschen in der Ukraine hat am Dienstagabend der Salzburger Erzbischof Franz Lackner aufgerufen. Diese Hilfe sei ein "direktes Gebot unseres Herrn Jesus Christus", der in den vielen leidenden Menschen begegne, sagte Lackner bei einem Ökumenischen Friedensgebet in Salzburg-St. Markus. An dem Friedensgebet nahmen u.a. auch Weihbischof Hansjörg Hofer und der Pfarrer der griechisch-katholischen Gemeinde, P. Vitaliy Mykytyn, teil, wie die Erzdiözese am Dienstag in einer Aussendung mitteilte. Mit dem Gebet aus Anlass des vierten Jahrestages des russischen Angriffs auf die Ukraine verband Lackner den Aufruf, auch weiterhin für die Hilfe, die u.a. von der Caritas in der Ukraine geleistet wird, zu spenden.
In der Ukraine halte ein "diabolischer Krieg" an, führte Lackner bei dem Friedensgebet, dem eine Lichterprozession vorausging, aus. "Es begegnen einem heute oft Zermürbung und Resignation, wenn von einer neuen, mörderischen Angriffswelle berichtet wird." An die politischen Machthaber in aller Welt appellierte der Erzbischof angesichts dessen: "Blickt nach Kiew, blickt nach Lemberg, nach Odessa, blickt auf die vielen zerstörten Städte, in den Donbass! Blickt auf die Not der Menschen, blickt auf die Armen, die Verletzten, die Kinder! Blickt auf ihre Tränen, blickt auf ihr Leid, und richtet danach euer Handeln - denn was ihr ihnen tut, tut ihr dem, der euch richten wird."
Dankbar für die bereits geleistete Hilfe und die vielen Gebete aus Österreich zeigte sich der Pfarrer der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde in Salzburg, P. Vitaliy Mykytyn: "Es gibt Menschen, die an uns denken, die helfen und für den Frieden beten!" Zugleich rief Mykytyn dazu auf, für die vielen Opfer des Krieges zu beten: "Möge wieder ein friedlicher Himmel über der Ukraine scheinen und jedes Herz mit dem Glauben an den Sieg des Guten über das Böse, des Lichts über die Dunkelheit erfüllt sein."
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