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Offizielle Errichtung: Ukrainische Seelsorgestelle in Eisenstadt feiert erstes Patrozinium

 

13.04.2026

 

Ein besonderes Osterfest für die ukrainischen griechisch-katholischen Gläubigen im Burgenland: Nur wenige Tage nach ihrer offiziellen Errichtung feierte die neue Seelsorgestelle in Eisenstadt ihr erstes Patrozinium.

 

Ukrainische Seelsorgestelle in Eisenstadt

 

Von der Initiative zur offiziellen Errichtung

 

Was zu Ostern 2022 als erster gemeinsamer Ostergottesdienst begann, hat nun einen festen kirchenrechtlichen Rahmen gefunden. Mit Wirkung vom 1. April 2026 wurde die Ukrainische griechisch-katholische Seelsorgestelle in Eisenstadt offiziell errichtet. Dies geschah durch Kardinal Christoph Schönborn – in seiner Funktion als Ordinarius für die Gläubigen der katholischen Ostkirchen in Österreich – in enger Zusammenarbeit mit der Diözese Eisenstadt.

 

Ostern als Namensfest

 

Passend zum Gründungszeitpunkt feierte die Gemeinde am vergangenen Wochenende ihr erstes Patrozinium. Die Gemeinschaft hatte sich bereits im Vorfeld die Auferstehung Christi als Schutzfest und Namensgeber ausgesucht. Seelsorger der Gemeinde ist Univ.-Prof. Thomas Mark Németh.

 

Heimat in der Antoniuskirche

 

Die Gottesdienste der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinschaft finden regelmäßig in der Antoniuskirche der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt statt. Die Seelsorgestelle bietet den Menschen, die teils schon länger hier leben oder aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen mussten, einen wichtigen Ort der geistlichen Beheimatung und des sozialen Austauschs.

 

Quelle: https://www.martinus.at/2026/04/13/offizielle-errichtung-ukrainische-seelsorgestelle-in-eisenstadt-feiert-erstes-patrozinium

 

Facebook der Seelsorgestelle "Zur Auferstehung Christi" in Eisenstadt: https://www.facebook.com/profile.php?id=61575428604814

 

Kathpress: Ukrainisch-katholische Kirche in Österreich beständig im Wachsen

 

07.04.2026 11:22

 

(zuletzt bearbeitet am 08.04.2026 um 10:11 Uhr)

 

Österreich/Kirche/Ukrainisch.katholische.Kirche

 

Neue ukrainische Seelsorgestelle "Zur Auferstehung Christi" in Eisenstadt errichtet

Eisenstadt, 07.04.2026 (KAP) In Eisenstadt wurde mit 1. April die neue ukrainische griechisch-katholische Seelsorgestelle "Zur Auferstehung Christi" eingerichtet. Den ersten Gottesdienst feierten die Gläubigen mit ihrem Seelsorger Thomas Nemeth bezeichnenderweise zu Ostern. Ihre Gottesdienste feiert die ukrainische Gemeinde in der Antoniuskirche der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt. Die ukrainisch-katholische Kirche verzeichnet seit Jahren ein Wachstum in Österreich und baut ihre Strukturen kontinuierlich aus.

Die Errichtung der Seelsorgestelle und die Ernennung des verantwortlichen Priesters erfolgte durch Kardinal Christoph Schönborn in seiner Funktion als Ordinarius für die Gläubigen der katholischen Ostkirchen im Einvernehmen mit dem Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics. Die ukrainischen Gläubigen im Burgenland feierten schon seit Ende 2022 regelmäßig Gottesdienste in Eisenstadt. Mit der neuen Seelsorgestelle ist man nun auch kirchenrechtlich im Burgenland fest verankert.

Die ukrainisch-griechisch-katholische Kirche ist die mit Abstand größte katholische Ostkirche in Österreich. Ihr gehört die Mehrheit der unierten Gläubigen in Österreich an. Die Zahl der Gläubigen liegt laut Angaben des Ostkirchenordinariats bei gut 13.000. Zentrum der Kirche ist die ukrainische Zentralpfarre St. Barbara in Wien, dazu kommen zahlreiche Seelsorgestellen von Vorarlberg bis nun auch ins Burgenland.

Ostkirchen-Ordinariat

Zu den in Österreich vertretenen byzantinischen katholischen Ostkirchen gehören die ukrainische, rumänische, slowakische, ungarische und melkitische Griechisch-katholische Kirche sowie vereinzelt Gläubige der Griechisch-katholischen Kirche in Serbien (Eparchie Sankt Nikolaus Ruski Krstur) sowie der Griechisch-katholischen Eparchie von Mukachevo (Ukraine).

Zu den byzantinischen katholischen Ostkirchen kommen in Österreich auch noch einige orientalische katholische Ostkirchen. Sie alle sind im Ordinariat für die katholischen Ostkirchen zusammengefasst, das rund 20.000 Gläubige umfasst. Dem Ordinariat gehören ca. 80 Priester an. Es gibt die Zentralpfarre "St. Barbara" in Wien und gut 35 Seelsorgestellen, verteilt auf ganz Österreich. Kardinal Christoph Schönborn steht derzeit den katholischen Ostkirchen als Ordinarius vor. Er trägt damit die bischöfliche Letztverantwortung. Generalvikar des Ordinariats ist Erzpriester Yuriy Kolasa.

 

Quelle: https://www.kathpress.at/goto/meldung/2569308/ukrainisch-katholische-kirche-in-sterreich-bestaendig-im-wachsen

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