Samstag 20. Oktober 2018

Weltbischofssynode 2015: Ehe und Familie

Vom 4. bis 25. Oktober 2015 tagt im Vatikan die Weltbischofssynode zum Thema 'Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute'. 300 Bischöfe und Experten aus aller Welt beraten dabei den Papst zum Thema 'Ehe und Familie'.

 

Umfrage „Pastorale Herausforderungen der Familien“

 

Die KJ hat - in Zusammenarbeit mit dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) - Ende 2013 den Fragebogen "Pastorale Herausforderungen der Familien" im Vorfeld der letzten Bischofssynode 2014, in eine jugendgerechte Form gebracht. (Das PDF mit den Ergebnissen ist am Ende des Artikels zu finden.)

 

Allgemeines

 

Der Fragebogen wurde von 1127 Personen ausgefüllt, dabei sind die Geschlechterverhältnisse fast ausgeglichen (weibl.: 52%; männl.: 48%). Die meisten der TeilnehmerInnen sind zwischen 17 und 24 Jahre alt (45%), gefolgt von den 25 bis 35-jährigen (23%), den über 35-jährigen (20%), sowie 10 bis 16-jährigen (12%).

 

Der Großteil der TeilnehmerInnen fühlt sich über die kirchliche Lehre gut informiert, sind jedoch eher weniger mit ihr einverstanden - noch weniger halten sich an diese.

 

77% der Teilnehmenden kommen aus einer Familie „im klassischen Sinn“ (Mutter und Vater, verheiratet). Die restlichen 23% fühlen sich, aufgrund ihrer Familiensituation, überwiegend nicht anders behandelt in der Kirche (77%).

 

Ihr Wissen über die kirchliche Lehre haben die meisten TeilnehmerInnen aus der Schule oder der Familie. In einem Großteil der Herkunftsfamilien spielt/-e der Glauben und Kirche eine Rolle (82%), in 63% wird/wurde gemeinsam gebetet.

 

Lebenssituation

 

Die meisten Teilnehmenden gaben an, alleinstehend zu sein (465), 324 leben in einer festen gemischt-geschlechtlichen Beziehung und 192 sind kirchlich und standesamtlich verheiratet.

 

Die meisten Paare, die in einer festen, unverheirateten Partnerschaft leben, wohnen getrennt (58%), unter den 42% die zusammenwohnen planen 56% in den nächsten fünf Jahren zu heiraten.

 

Gut die Hälfte aller in einer Beziehung lebenden TeilnehmerInnen gehen ihrem Glauben gemeinsam nach.

 

Empfängnisverhütung

 

Unter den nicht kirchlich-verheirateten Paaren spielt die negative Bewertung des vorehelichen Geschlechtsverkehres größtenteils keine Rolle (78%).

 

An die von der Kirche tolerierten Methoden der natürlichen Empfängnisregelung halten sich nur 54 der TeilnehmerInnen, die präferierte Verhütungsmethode ist die Hormonelle (z.B.: Pille). 12% würden dies beichetn.

 

 

Wie sahen die TeilnehmerInnen des letzten Firmsplash das Thema 'Familie'?

 

 

 

Download der KJ-Umfrage [PDF]

 

Link zur Umfrage des BDKJ

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Kath. Jugend Wien (JK)
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