Beteiligung kommt von Teilen - Suppensonntag 2026
Gestern, am 1. März 2026 nach der Heiligen Messe waren alle herzlich zum Suppe essen in die Alte Schule eingeladen. Manuela Berthold, Michaela Fallbacher, Gertrude Gotschacher, Herta Kammerer, Anita Pegler, Sandra Pfaffl, Christine und Johannes Prohazka, Veronika Rienößl, Marianne Schmid, Michaela Schneider, Sigrid Stach, Hans und Helma Wachter waren die Köchinnen und Köche, die uns die schmackhaften Suppen und Einlagen zubereitet haben. Danke dafür!
Auch selbstgebackenen Kuchen und Kaffee konnten wir unseren Gästen anbieten – Danke dafür, an: Romana Angermann, Diana Barbaritsch, Ewa Florek, Conny Hirsch und Christa Rechnitzer.
Bewirtet, abgewaschen und gearbeitet wurde auch fleißig von Jungscharkindern: Noah und Jonas Grubmüller, Fabienne Pfaffl, Felix und Johannes Prohazka, Leuten aus unserem Pfarrgemeinderat sowie Michael Domnanovich von Sportverein.
Wie jedes Jahr wird die Spendensumme an die Aktionen und Projekte des Familienfasttages überwiesen. Im Fokus steht das Thema Beteiligung: Gleicher Zugang zu Bildung, Arbeit und politischer Mitbestimmung – besonders für Frauen im Globalen Süden. So viele Frauen in den Ländern des globalen Südens zählen auf unsere Hilfe. Lesen Sie an Hand eines Beispielprojektes, was Sie mit Ihrer Spende bewirken. Das Projekt SEEDS ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie durch gezielte Förderung, Bildung und gemeinschaftliches Engagement echte, nachhaltige Veränderung möglich ist. Die Organisation lebt Partizipation nicht nur als Konzept, sondern als tägliche Praxis – mit messbaren Erfolgen: Der Anteil der Frauen, die offen über erlebte Gewalt sprechen, hat sich seit Projektbeginn mehr als verdoppelt. Gewalt konnte in den bereits 14 etablierten Modelldörfern reduziert und ein geschlechtergerechter Umgang gepflegt werden. Kinder, Männer und Frauen sind sehr stolz darauf, wie sich ihre Dörfer in den letzten Jahren entwickelt haben. Wenn Sie genaueres wissen möchten, lese Sie gerne nach www.teilen.at
Es ist immer wieder schön, wenn in unserer Pfarre spürbar wird,
dass wir gerne miteinander feiern, Gemeinschaft sind,
dass wir auch über den Tellerrand hinausschauen und
dass uns unsere Mitmenschen, auch in Ländern des globalen Südens nicht egal sind.
Hier kurz ein paar Eindrücke von drei Leuten, die befragt wurden (zusammenfassend wiedergegeben…):
Helma: Grüß dich, G. – warum bist du heute da?
G.: Ich bin heute da, weil ich jeden Sonntag in die Kirche gehe und da das anschließend an die Kirche ist und I. beim Sparverein mitmacht, deswegen haben wir eine Beziehung nach Neuaigen.
Helma: Weißt du, dass du damit die Fastenaktion der kfb unterstützt?
G.: Freilich
Helma: Ist es dir wichtig, was Gutes zu tun?
G.: Jesus hat gesagt, die irdischen Güter sind für nichts, die frisst die Motte, aber mit deinen guten Gaben, erschaffst du dir einen Schatz im Himmelreich und das ist für mich wichtig.
Helma: Danke und schön, dass ihr da seid!
Helma: Warum seid ihr als Familie heut gekommen.
D.: Wir waren in der Kirche und da sind wir jetzt gleich essen gekommen.
Helma: Danke, dass ist lieb von euch, dass ihr da unsere Aktion unterstützt. Wie ist es für euch bei uns in der Pfarre?
D.: Wir fühlen uns sehr wohl, willkommen und aufgenommen – auch die Kinder und überhaupt sind wir froh, dass wir in Neuaigen gebaut haben. Wir beteiligen uns gerne in der Pfarre und im Ort.
Helma: Danke, wir freuen uns auch, dass ihr hier wohnt.
Helma: Herzlich willkommen, liebe S., schön, dass du da bist.
S.: Ich komme jedes Jahr und ich komme gerne.
Helma: Warum ist für dir diese Aktion wichtig?
S.: Zuerst einmal ist es für eine gute Sache. Die Suppen schmecken immer sehr gut und ich freue mich, wenn ich Leute treffen, mit ihnen plaudern kann und die Gemeinschaft in unserer Pfarre spüre.
Helma: Danke, lass dir deine Suppe gut schmecken!
An alle ein herzliches Vergelt‘ Gott, für das Kochen, die Arbeit, das Helfen, das Kommen und miteinander teilen.
Helma Wachter