Dieses Fest trägt einen Widerspruch in sich, wir hören in der ersten Lesung und im Evangelium davon, dass Jesus in den Himmel aufgenommen wird, aber bekommen auch die Zusage, dass dieser Jesus „wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“ (1. Lesung aus der Apostelgeschichte 1,11) und im Evangelium: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20).
Auf diesen Widerspruch hat uns unser Pfarrer Liviu aufmerksam gemacht und er hat erklärt, dass Jesus zwar nicht sichtbar ist, aber er an unserer Seite ist, für uns da ist und uns liebt.
Glauben bedeutet: in den Himmel zu schauen, um Kraft und Stärke für unser Leben zu bekommen und auf die Erde zu blicken und christlich zu handeln.
So sollen und können wir Christi Himmelfahrt verstehen.
Diesen Feiertag haben wir nicht nur als Gemeinschaft miteinander gefeiert, sondern Elfriede und Hermann Lehrbaum haben auch mit uns, ihr diamantenes Ehejubiläum (60 Jahre) gefeiert. Auch ihre Kinder, Enkelkinder und ihr Urenkerl waren gekommen um für dieses besondere Fest Gott zu danken.
Und so wünschen wir uns und besonders Elfriede und Hermann, dass wir verwurzelt, verankert sind im Leben, voller Lebensfreude und Dankbarkeit und dass wir immer wieder unseren Blick zum Himmel richten, um unsere Verbindung unsere Beziehung zu Gott zu pflegen.
Helma Wachter