Schöpfungszeit Mensch und Tier
In den Tagen der Weltgebetstage für die Schöpfung gedachten wir am letzten Sonntag, dem 04. Oktober, in der Messe dem Fest des Heiligen Franz von Assisi und unserer eigenen Schöpfungsverantwortung. Diakon Wachter griff in seiner Predigt, ausgehend von der Franziskuslegende „Der Wolf von Gubbio“, das Bild des Wolfes auf, der mit den Menschen der Stadt Gubbio versöhnt werden musste, damit alle in Frieden und Sicherheit leben konnten. Auch in unserer Zeit gilt es, der Umwelt- und Schöpfungszerstörung mit Entschiedenheit entgegenzutreten und dass jeder und jede seinen Beitrag leistet, um unsere Welt lebenswert an die nächsten Generationen weiterzugeben.
Nach der Sonntagsmesse wurden Tiere gesegnet; neben den Hunden, Enten, Hühnern, Wachteln und einem Stofftier war auch als prominenter tierischer Gast der Polizeihund „Blue” dabei, betreut von der Familie Stowasser-Hopf aus Neuaigen.
Der lebenspendende Gott hat auch alle Tiere geschaffen; sie kommen wie wir aus der Schöpferhand und sind Zeichen, dass Gott JA sagt zur Vielfalt und Fülle des Lebens.
Wir dürfen in den Tieren das Wunder des Lebens erkennen.
Wir müssen Tiere und alles Leben in Ehrfurcht und liebender Sorge schützen und pflegen.
Die Tiere, wie wir Menschen, spüren Angst, Trauer und Schmerzen und haben Hunger nach Liebe, nach Zärtlichkeit und Zuwendung.
Tierliebe und Menschenliebe sind kein Widerspruch, sie sind die zwei Seiten der einen Medaille.
Diakon Hans Wachter
Im Monat Oktober führen wir wieder die Missioaktion durch!
Mit einer Mindestspende von € 4,50 für fair produzierte Schokopralinen und von € 2,50
für vegane blaue Kartoffelchips“ werden soziale Projekte in den ärmsten Ländern der Welt unterstützt. Beide Produkte der Jugendaktion sind BIO und FAIR.