Die 7 „Ich-bin-Worte“ aus dem Johannesevangelium
Wenn ich irgendwo ganz neu bin und noch kaum jemanden kenne, dann stelle ich mich vor: Grüß Gott, ich bin … So kann ich in Kontakt treten, andere Menschen kennenlernen und Beziehung aufbauen.
So hat es sich auch das Vorbereitungsteam (Sigrid & Wolfgang Stach und Hans & helma:) Wachter) gedacht und versucht Jesus mit seinen „Ich-bin-Worten“ aus dem Johannesevangelium vorzustellen.
Die Formel „Ich bin“ (ego eimi) spielt auf den alttestamentlichen Gottesnamen („Ich bin, der ich bin“ aus 2. Mose 3,14) an. Damit stellt Jesus eine direkte Verbindung zur göttlichen Offenbarung her.
Selbstoffenbarung – Einladung - Verheißung
- Ich bin das Brot des Lebens (Johannes 6,35): Jesus stillt den existenziellen und spirituellen Hunger des Menschen.
- Ich bin das Licht der Welt (Johannes 8,12): Jesus bringt Orientierung und vertreibt die Finsternis.
- Ich bin die Tür (Johannes 10,7.9): Jesus ist der einzige Zugang zu Schutz und Leben.
- Ich bin der gute Hirte (Johannes 10,11.14): Jesus sorgt sich selbstlos und treu um seine Herde.
- Ich bin die Auferstehung und das Leben (Johannes 11,25): Jesus schenkt Überwindung des Todes.
- Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6): Jesus ist der einzige Mittler zum Vater.
- Ich bin der wahre Weinstock (Johannes 15,1): Die Verbundenheit mit Jesus ist die Voraussetzung für spirituelle Frucht. [1, 2]
Zu diesen sieben Worten-Themen waren unsere Stationen kreativ, vielfältig, berührend… gestaltet. So konnten wir spielerisch selbst zur guten Hirtin, zum guten Hirten werden ?; Brot und Brotgewürze erfahren und testen; Kerzen anzünden und aufschreiben, wer für uns Licht ist; einfach die Stille genießen; einen wunderschönes Lichterlabyrinth gehen; Früchte unseres Lebens benennen; für unsere Verstorbenen ein Licht entzünden …
Viele, vor allem Kinder mit ihren Eltern waren gekommen um diese besondere Nacht in der Kirche zu erleben und sich auf das Kennenlernen mit Jesus einzulassen.
Um 20:00 Uhr war dann auch noch ein stimmungsvolles Taizègebet, das musikalisch von Wolfgang und Caroline Stach begleitet wurde. Auch während der Veranstaltung spielten und sangen Sigrid und Wolfgang, schöne und berührende Lieder.
Kulinarisch wurden unsere Besucherinnen und Besucher mit Aufstrich Broten, Chips, Solletti, selbstgebackenen Striezel, Kinderpunsch und Glühwein verwöhnt. So kam auch das gesellige und gemütliche nicht zu kurz. Und natürlich durfte auch das Süße für die Kinder nicht fehlen.
Es war ein schöner und einladender Abend, gekommen waren Menschen (besonders Familien, was uns sehr freut) aus Nah und fern – und alle waren sich einig, wie schön es ist, wenn man sich auf diese Weise begegnen kann.
Danke auch an die Leute die mitgeholfen haben, beim Herrichten und dann beim Wegräumen. Und ein besonderer Dank gilt unseren Firmkandidatinnen und Caroline Stach für das Bewirten unserer Gäste.
Helma Wachter