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09.10.2026

Übersichtskarte

Die Pfarr. u. Wallfahrtskirche erhielt ihr heutiges Aussehen durch einen umfangreichen Um- und Neubau im Jahre 1749 durch Abt Josef Stübicher aus dem Neukloster in Wiener Neustadt. Das Kloster hatte das Patronat über die Wallfahrtskirche bereits seit 1608 und betreute die Wallfahrer in den Monaten von April bis Oktober. Erste Hinweise auf eine gotische Kapelle auf dem Kirchbüchl gibt es schon seit 1443. Damals war die kleine Kapelle das Ziel vieler frommer Pilger aus dem nahen Wiener Neustadt.

Im Zuge der Barockisierung wurde dieser mittelalterliche Kapellenbau zur Gänze zum Chor der neuen Kirche umgestaltet.

Wie eine 1727 entstandene Übersichtskarte der Gegend zeigt, war die mittelalterliche Kapelle im Laufe der Zeit im Westen durch mehrere Zubauten erweitert worden und besaß zudem einen barocken Dachreiter mit Zwiebeltürmchen. Im Zuge des Um- bzw. Neubaues der Wallfahrtskirche 1747/49 entstand durch die Errichtung des an den Chor angebauten Turmes eine repräsentative Ostpartie.