Die Einweihung der Kirche fand zum Fest Maria Geburt 1751 statt. In einer feierlichen Zeremonie wurde das alte Gnadenbild aus der Wegkapelle in den Hochaltar übersetzt. Im Kircheninneren bildet das zweijochige, platzgewölbte Langhaus mit seinen hervortretenden Wandpfeilern vier flache Nischen aus. An das Kirchenschiff schließt im Westen eine kleine Vorhalle mit der Orgelempore an, während im Osten der etwas eingezogene, dreijochige Chor mit den angebauten Oratorien ansetzt. Maria Kirchbüchl steht einer betont klassischen Strömung des Barock nahe, die einen Anknüpfungspunkt für die Entwicklung des Klassizismus bieten sollte.