In der Lossprechung heißt es:
In der Lossprechung heißt es:
Wer ehrlich auf sein Leben blickt, wird feststellen, dass es darin nicht nur Schönes, sondern auch Belastendes gibt. Jene Bereiche, die ungelöst oder verfahren sind, blockieren und machen „das Leben schwer“. Wer sich in der Beichte an Gott wendet, wird erfahren, dass dieser längst auf uns wartet und sehnsüchtig darauf hofft, dass wir uns ihm öffnen – denn nur so kann er heilen, vergeben, befreien und uns zu einem neuen Anfang führen.
In der Beichte dürfen Sie sich von der Seele reden, was Sie bedrückt oder Ihnen zu schaffen macht. Ob es eine alte, schlechte Gewohnheit ist, die Sie trotz Anstrengungen nicht loswerden oder ein Mitmensch, der Sie aufregt oder eine alte Geschichte, die schon lange Gewissensbisse macht oder … - alles, was Ihnen Mühe macht oder worüber Sie gerne mal sprechen möchten, kann Thema der Beichte sein.
Im Gespräch mit einem Priester ergeben sich häufig neue Sichtweisen auf die Dinge. Durch die Lossprechung dürfen Sie sicher sein: Gott ist und bleibt der barmherzige Vater.
Der Priester unterliegt dem Beichtgeheimnis, d. h. er darf mit niemanden darüber reden, was er ihm Gespräch gehört hat.