Freitag 26. Juni 2026

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E. Schuh
Stärkung in Krankheit, vor einer Operation, auf dem letzten Weg

Die Krankensalbung

Im Jakobusbrief (5,14.15) heißt es:

"Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen ein Gebet über ihn sprechen und ihm in Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihm aufrichten."

Was ist die Krankensalbung?

In Notsituationen – z.B. bei schwerer Erkrankung – enthält das Sakrament der Krankensalbung die stärkende Botschaft: „Gerade jetzt bin ich, dein Gott, mit dir!“

 

Dieses Sakrament ist ein Angebot Gottes, den Kranken auf seinen Weg zu stärken, ihm zu helfen und ihn aufzurichten. Es ist ein Sakrament der Stärkung, dass jedem Gläubigen gespendet werden kann, der aufgrund von Krankheit, Unfall oder Altersschwäche in Gefahr gerät.

 

Die Krankensalbung ist kein "Sterbesakrament", im Gegenteil: Durch die Salbung soll der Kranke spüren, dass Gott sich ihm liebevoll zuwendet, ihn aufrichtet und rettet. Man darf die Krankensalbung mehrmals im Leben empfangen (z. B. vor Operationen, bei schwerer Krankheit, ...)

 

Was passiert bei der Krankensalbung

Bei der Feier salbt der Priester die Stirn und die Hände des/der Kranken mit geweihtem Olivenöl. Über den Tast- und Geruchssinn wird die Nähe Gottes besonders intensiv erfahrbar gemacht. Im Gebet wird Gottes reiches Erbarmen und die Kraft des Hl. Geistes erbeten.

 

Wenn Sie selbst das Sakrament empfangen wollen oder für einen Angehörigen erbitten, wenden Sie sich bitte an:

  • Pfarrmoderator Mag. Pawel Wójciga 0664/6216891
  • Kaplan Dr. Rodgers Mulenga, MA 0676/5555418
  • an eines der Pfarrsekretariate in Ebreichsdorf (Tel. 0676/5593630) oder in Pottendorf (Tel. 0676/3427229)