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Was packe ich in den Rucksack?

Der Mediensprecher der Ordensgemeinschaften Ferdinand Kaineder gibt praktische Tipps zum Pilgern.

Trainieren muss man nicht. Die Kraft kommt durch das Gehen. Zunächst sollte man einmal drei Stunden gehen. Das macht mit einem Menschen schon etwas als nur eine halbe Stunde Spaziergang. Die nächste Einheit sind drei Tage, z.B. am Wochenende einmal eine Bergkette überqueren. Dann eine Woche. Die ersten sieben Tage sind körperlich die radikalsten Tage, an denen sich der Körper erst wieder dran gewöhnen muss, dass er das tun darf, wozu er eigentlich geschaffen ist. Wenn jemand drei Wochen Zeit hat, rate ich, es zu machen. Da entstehen die größten Emotionen.

 

Tägliche Etappe

Ich persönlich möchte am Tag immer sieben Stunden gehen, am Vormittag vielleicht drei Stunden, am Nachmittag vier oder umgekehrt.

 

Inhalt des Rucksacks

Ich habe meinen Rucksack noch nie abgewogen. Ich mag das nicht, wenn ich im Kopf immer die Zahl 9,7 oder 11,2 Kilogramm habe. Ich sage den Leuten immer, es hat das Leben  im Rucksack Platz. Was wir brauchen, ist ein Geh-Gewand für unterwegs und ein Bleibe-Gewand für das Quartier.

 

Schuhwerk

Es sollte leicht sein, nicht übertrieben. Die Schuhe nehmen, in denen man gut geht. Wichtig ist, dass man die Socken nicht dauernd wechselt, weil sich die Füße an die Umgebung zu gewöhnen beginnen.

 

Essen und Trinken

In Österreich kam man fast aus jeder Quelle Wasser trinken. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man eigentlich, wenn man geht, gar nicht so viel zum Essen braucht.  Ein leichtes Frühstück, zu Mittag vielleicht Obst. Am Abend isst man ganz normal. Wichtig ist, dass man intuitiv spürt, was man braucht.

 

Unterkünfte

Wenn ich alleine unterwegs bin, zu zweit oder mit maximal fünf Personen, gehe ich ohne Reservierung. Ich ermutige die Leute, wenn es irgendwie geht, wenig zu reservieren. Sondern das, was einem zufällig trifft, zu nehmen. Das ist die Möglichkeit, das Leben weiter zu sehen, als wenn man schon wieder alles vorbereitet hat. Einfach die Menschen fragen: Wo kann ich übernachten?

 

Orientierung auf dem Weg

In unserem Raum sind die Pilgerwege sehr gut markiert. Ich persönlich glaube nicht, dass es notwendig ist, ein Navi zu betätigen, wenn, dann nur als Sicherheitsinstrument. Wichtig ist, sich die Farbe und Nummer der Markierung ganz genau einzuprägen. Das Auge sucht intuitiv immer den Anknüpfungspunkt.

 

Außerdem wichtig: Um den Weg fragen und umkehren können. Wenn man spürt, man ist falsch, zur letzten Markierung zurückgehen oder wo man jemanden zuletzt getroffen hat.

 

 

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