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Der Franziskusweg im Süden Niederösterreichs: auf den Spuren der Schöpfung

Inge und Johann Weik sind Herz und Hirn des Pilgerweges im Süden von Niederösterreich. Johann Weik nimmt uns mit auf eine Reise zu Bienenstöcken, einem gläsernen Kreuzweg und öffnet uns so manch verschlossene Tür.

„Sie müssen im Mai kommen, da blüht alles.“, schwärmt der ehemalige Lehrer Johann Weik. Aber auch jetzt mitten im Sommer hat der Weg seinen Reiz. Wir starten in Pitten bei der sogenannten Desbordesstiege. Dort beginnt der Schöpfungsweg, der ein Teil des Franziskusweges ist. Hier wird man in die Welt des Franz von Assisi und der Heiligen Klara mitgenommen. Jede Strophe des Sonnengesangs ist mit Mosaiken und Skulpturen dargestellt. Bruder Sonne ist etwa ein wunderschönes Mosaik aus goldenen Steinchen, Schwester Wasser ist durch einen Brunnen symbolisiert. Geht man den Weg weiter hinauf, kommt man schließlich zur Bergkirche von Pitten und der dahinterliegenden Felsenkirche. Johann Weik hat den Schlüssel zu all diesen geheimnisvollen Orten: In der Felsenkirchen (14. Jhd.) türmen sich Gebeine von längst verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohnern von Pitten.

 

Johann Weik hat zu jeder Stelle entlang des Franziskusweges eine Geschichte zu erzählen.
Das Mosaik zeigt Franz von Assisi wie man ihn kennt: umringt von Tieren.
Johann Weik erklärt die Wandmalerei in der Felsenkirche.
Die Gebeine stammen von längst verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohnern von Pitten.
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Stärken kann man sich mit einer Feige vom Baum vor der Felsenkirche, bevor man im Obergeschoss des ehemaligen Glockenturms der Bergkirche das Museum betritt. Ein riesiges Kreuz aus alten Weinreben hängt dort genauso wie glänzende Weihrauchkessel. Jedes Stück in dem großen, hohen Raum hat eine Geschichte und Johann Weik teilt diese gerne mit uns.

 

Weiter geht es zu den Bienenstöcken von Pawel Stawoski. Der Imker hat jeden wie ein kleines Haus gestaltet. Im „Bienendorf“ summt und brummt es, dass es eine Freude ist.

Danach kommt man in den Wald und der Schöpfungsweg von Pitten geht über in den Franziskusweg. Dieser ist gut beschildert und man kann zwischen der kleine Route (mit etwa 12 km) und der großen (mit 37,5 km) wählen. Für die kleine Route benötigt man laut Johann Weik ungefähr vier Stunden, aber er empfiehlt sich ruhig mehr Zeit zu nehmen, „um die Schönheit der Schöpfung auf sich wirken zu lassen“.

 

Immer wieder hat man die Möglichkeit, inne zu halten und über die Lebenswege von Jesus, Franziskus, Klara und natürlich seinen eigenen nachzudenken. Sei es bei dem gläsernen Kreuzweg in Linsberg, der zum Waldfriedhof führt, bei einer Nachbildung eines gotischen Fensters, durch das man einen wunderbaren Blick auf die Bergkirche und die Burg von Pitten genießt, oder beim Rasten auf einem Bankerl mit Blick über Wiesen und Felder bis hin zur Hohen Wand und zum Schneeberg.

 

Am Gläsernen Kreuzweg geht man bis zum Waldfriedhof.
Vom Weg aus hat man immer wieder einen schönen Blick auf die Bergkirche von Pitten.
Der Blick in die Landschaft von der Bergkirche Pitten.
Weihrauchkessel hängen im Turmmuseum.
Johann Weik zeigt die verschiedenen Schätze des Turmmuseums.
Die Bienenstöcke sind wie kleine Häuser gestaltet.
Die Bienenstöcke sind wie kleine Häuser gestaltet.
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Der Pilgerweg führt einen unter anderem nach Wiener Neustadt, Lanzenkirchen oder Schwarzau am Steinfeld.

 

Auf der Wanderung kommt man auch in der Kirche von Bad Erlach vorbei. Dort kann man eine ganz besondere Marienstatue sehen: Maria lächelt. Und da Lächeln ansteckend ist, geht man selbst mit einem Schmunzeln weiter.

 

Die Idee kam beim Pilgern
Johann Weik und seine Frau Inge wurden durch Wallfahrten mit Freunden, unter anderem nach Assisi, dazu inspiriert, auch in ihrer Heimat einen Pilgerweg zu errichten. So legten sie 2010 den Schöpfungsweg in Pitten an und erweiterten diesen 2020 zum Franziskusweg. Dazu gründeten sie den Verein „Für unsere Welt“. „Wir wollen, dass die Kinder unsere Schöpfung kennen und achten“, erläutert Johann Weik das Grundanliegen des Vereins. Deshalb werden alle Kinder der am Weg liegenden Ortschaften in die Gestaltung des Weges eingebunden. Die Skulpturen, Bilder und Darstellungen entlang des Franziskusweges sind aus Schul- und Kindergartenprojekten entstanden. Die Ideen gehen Inge und Johann Weik nicht aus und so wird der Pilgerweg immer wieder mit neuen Stücken bereichert.

 

Geführte Wanderungen und Schmankerl
Um die Gestaltung des Franziskusweges zu finanzieren, bietet Johann Weik geführte Wanderungen an und richtet sich dabei nach den Wünschen der Menschen, die kommen. „Und wenn Kinder dabei sind, ist ganz klar, dass ihre Wünsche Vorrang haben“, so Weik.

 

Inge Weik produziert in liebevoller Handarbeit allerlei Köstlichkeiten wie Marmeladen oder Kräutersalz, die sie am Schmankerlmarkt in Pitten, der jeden zweiten Samstag stattfindet, verkauft. Auch hier fließt der Erlös in den Pilgerweg. Außerdem ist sie es, die jeden Herbst alle Pflanzen entlang des Weges zurückschneidet und sie somit auf den Frühling vorbereitet.

 

Am Ende des Franziskusweges gelangt man wieder zum Schöpfungsweg in Pitten. Ein Bild zeigt die Menschheitsfamilie: Man sieht Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Johann Weik erklärt uns das Bild: „Jeder Mensch trägt das Licht in sich, die Frage ist: Geben wir das Licht weiter?“

 

Nach diesem Tag mit Herrn Weik können wir sagen: Er und seine Frau geben das Licht auf alle Fälle weiter.

 

Die Kirche von Bad Erlach mit ihrem Altarbild ist ein besonderes Highlight am Weg.
Die letzte Station des Kreuzweges steht bereits am Friedhof.
Das Marterl ist extra aus Tirol bestellt worden.
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Mehr Impressionen vom Franziskusweg gibt es in der Bildergalerie.

 

Gut zu wissen

Wer sich vertiefen möchte, kann das Buch „Der Franziskusweg NÖ-Süd. Ein spirituell kultureller Pilgerrundwanderweg am Tor der Buckligen Welt“ direkt bei Johann Weik unter j.weik@gmx.at kaufen. Fotos, Gebete und Wissenswertes über den Pilgerweg sind in diesem Buch vereint.

 

Geführte Wanderungen, ganz nach den eigenen Wünschen, können bei Herrn Weik (Mail) gebucht werden.

 

Alle Orte des Franziskusweges sind mit der Bahn gut erreichbar, man kann also überall in den Weg ein- oder aussteigen.

 

Eine Übersicht über die beiden Routen finden sich hier.

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