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Kraftorte für Seele und Leib

Von Österreich aus zu den slowenischen Walllfahrtsorten auf markierten Wegen.

 

Der christliche Pilgertourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung: Zwischen 300 und 330 Millionen Menschen unternehmen jährlich eine Pilgerreise, wie jüngste Zahlen der Welthandelsorganisation WTO zeigen.

 

Etliche katholische Heiligtümer gehören zu den meistbesuchten Touristenzielen der Welt, darunter die Guadeloupe-Basilika in Mexiko mit 20 Milllionen Pilgern jährlich oder der Petersdom in Rom mit 11 Millionen Besuchern pro Jahr.

 

Weitere bedeutende Zielorte sind Jerusalem (Heiliges Land), Fatima (Portugal), Santiago de Compostela (Spanien), Lourdes (Frankreich),  oder Tschenstochau (Polen), wie die Fachzeitschrift „Tourism Review“ vor Kurzem berichtete.

Unterwegs im Herzen des Kontinents


In  Mitteleuropa  verbindet der  Marien-Pilgerweg seit 1996 die drei wichtigsten Wallfahrtsorte in Polen, der Slowakei und Österreich, mit einer Länge von 1000 Kilometer von  Tschenstochau  (Czestochowa) über  Leutschau (Levoca) bis nach Mariazell. In Polen geht es 300 Kilometer durch die hügelige Krakauer Jura, durch das waldreiche Beskidenland und durch den Nationalpark Gorce und Pieninen.

 

In der Slowakei ist der Weg ungefähr 550 Kilometer lang und führt durch historisch wichtige Städte der Zipser-Region, durch den Nationalpark Slovenky raj, über die Niedere Tatra sowie Große und  Kleine Fatra und über die Weißen  und Kleinen Karpaten bis Bratislava.

 

In Österreich pilgern die Menschen durch den Nationalpark Donau-Auen bis Wien und weiter zur traditionsreichen „Via Sacra“ durch die niederösterreichischen Voralpen bis zum obersteirischen Gnadenort Mariazell.  Die Magna Mater Austriae, die große Mutter Österreichs, besuchen laut Auskunft des Tourismusbüros in Mariazell jährlich zwischen 700.000 und 800.000 Menschen.

 
In früheren Jahrhunderten wallfahrten die Menschen von der damaligen Untersteiermark und von der Krain zum nationalen Marienheiligtum der Habsburgermonarchie nach Mariazell. Seit ein paar Jahren besteht die Möglichkeit, den entgegengesetzten Weg zu gehen und von Wien aus über Mariazell und Graz entlang eines ausgeschilderten und markierten Weges zu den Marienwallfahrtsorten des heutigen Slowenien zu pilgern. 

   

Grenzüberschreitend – völkerverbindend

Der neu entstandene Marienpilgerweg in Slowenien schließt sich an die steirischen Zweige des Marienwegs sowohl in Bad Radkersburg als auch in Mureck an und setzt sich in Kroatien bis Marija Bistrica, dem kroatischen nationalen Marienheiligtum, fort. 

 

Die Menschen Mitteleuropas waren und sind seit Jahrhunderten als Pilger über Grenzen hinweg verbunden, auf den Pilgerwegen kamen und kommen unterschiedliche Nationen zusammen.


Die Menschen pilgerten früher zu Fuß zu den Kraftorten, auf denen Kirchen, Kapellen oder Bildstöcke stehen, und schufen so zahlreiche Wanderwege. Ein Teil dieser Wege werden heute auf diesem neuen Marienpilgerweg vereint, der die Pilger oder Wanderer zum angestrebten Ziel bringt. Die bedeutendsten Wallfahrtsorte in Slowenien sind  Ptujska Gora und Svete Gore über Bistrica ob Sotli.  


„Bad Ischl des Südens“

Rogaška Slatina ist ein Kurort mit Tradition inmitten von alten Kraftorten. An diesen Kraftplätzen stehen oftmals Kirchen und Kapellen. Indem man das Wasser von Rogaška Slatina trinkt und sich auf Pilgerwegen der Beziehung zu sich selbst und zu Gott klar wird, öffnen sich gern verborgene Zugänge zur inneren Heilung.


Das wichtigste Element des Mineralheilwassers ist Magnesium, das im Wasser in seiner ursprünglichen Form enthalten ist. Ein Liter des Heilwassers enthält mehr als ein Gramm Magnesium. Studien zeigen: Es hilft bei Verstopfung, Sodbrennen, Diabetes, hohem Blutdruck, Blähungen, Stressbeschwerden. Auch bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, bei Leber-, Gallen-, Magen- und Darmbeschwerden.

 

Die Einheimischen kümmern sich um diese Studien wenig. Sie wissen seit Jahrhunderten um die positive Wirkung ihres Wassers. Beim Bau der neuen Pfarrkirche „Heiligen Kreuz“ im Jahr 1866 fand man in den Archiven Schriften über das erstaunlich hohe Alter der Ortsbewohner. Viele sind 100 Jahre und älter geworden.

 

In den Zeiten der Monarchie stand Rogaška Slatina bei Prominenz und Adel hoch im Kurs – wie Karlsbad in Böhmen oder Bad Ischl im Salzkammergut. Kaiser Franz Joseph kurte in Rogaška wie  Bertha von Suttner oder Franz Liszt. In Wien gab es das begehrte Wasser nur in Apotheken zu kaufen.

 

Ebenfalls bekannt für seine Heilquellen, die schon von den Römern geschätzt wurden, ist Rimske Toplice, wie der deutsche Name „Römerbad“ andeutet. 1840 wurden sie zu modernen Thermen ausgebaut, nachdem die Frau des Triester Kaufmanns Gustav Adolf Uhlich, Amalia, durch das schwach radioaktive Wasser geheilt werden konnte.

 

Das Thermalwasser wird heute Personen mit chronischen und akuten Schmerzen in Gelenken, Problemen mit der Wirbelsäule, Erkrankungen von Atmungswegen sowie bei Nervensystemerkrankungen empfohlen.

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