Der zweite Tag der Fastenzeit beginnt in Rom in San Giorgio in Velabro, einer mittelalterlichen Kirche am Fuße des Palatin. Sie erzählt eine Geschichte, die tief in die Mythen und Traditionen Roms eingebettet ist. Hier verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise.
Die Fastenzeit in Rom beginnt traditionell in Santa Sabina. Sixtus V belebte im 16. Jahrhundert die alte Stationsliturgie neu – gegen den Widerstand der Kurie. Johannes XXIII. führte diese Tradition im 20. Jahrhundert endgültig zurück.
Tief unter den Straßen Roms verbirgt sich ein Labyrinth aus Gängen und Kammern, das von den Hoffnungen, Ängsten und dem Glauben der ersten Christen erzählt. Hier, wo einst Tausende ihre letzte Ruhe fanden, spürt man den Hauch einer längst vergangenen Zeit
Rom, die Hauptstadt des einstigen Weltreichs, ist voll von Geschichten – und eine der spannendsten ist die, wie aus einfachen Wohnhäusern die ersten christlichen Kirchen entstanden.
Die Calixtus-Katakombe befindet sich an der römischen Peripherie. Als eines der etwa sechzig antiken unterirdischen Gräbersysteme war das Coemeterium Calixti die erste christliche Gemeindekatakombe und gehört zu den größten ihrer Art.