Freitag 22. September 2017

Philippinen Studienreise

image 14. Januar
2016

Kapieren, nicht kopieren



(Stefan Lobnig bloggt)
Am 18. Jänner starten wir, sechzehn Personen aus der Erzdiözese Wien - Laien und Priester, Frauen und Männer, Personen aus den Pfarren und aus den Dienststellen –, eine Studienreise auf die Philippinen. Was es dort zu lernen gibt?

Wege zu einer partizipativen Kirche in der Welt. Dieser Vision will auch unser Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1 den Boden bereiten.

 

Ein Team des Pastoralinstituts „Bukal ng Tipan“ (dt. Quelle des Bundes) wird uns durch ein straffes Programm an geistlichen Übungen, persönlichen Begegnungen, Informationen über die philippinische Kirche und Methoden und Strategien begleiten. Ich habe das Team vor eineinhalb Jahren bei einer Summerschool in Hildesheim kennengelernt. Dort wurde eine „partizipative Kirche“ anhand des Wunders von der Brotvermehrung dargelegt. Jesus formt aus der Menschenmenge eine Gemeinschaft: Er lässt die Menschen, sich in Gruppen zusammensitzen. Er nimmt die Bedürfnisse der Menschen wahr (Hunger) und verlässt sich auf die Gaben des unscheinbaren Einzelnen (Brot und Fisch). Wir sollten es ihm als Kirche gleichtun.

 

Ist die Kirche auf den Philippinen überhaupt mit unseren Pfarren in der Stadt, im Weinviertel und in der Buckligen Welt zu vergleichen? Jein. Es sind zwei unterschiedliche Kontexte, aber es ist die eine Kirche, ein Glaube und ein Herr, der in den Menschen wirkt. Dieter Tewes, der uns auf diese Reise vorbereitet hat, gab uns den Schlüssel für diese Reise mit: Es geht nicht ums Kopieren, sondern ums Kapieren.

 

In den nächsten Tagen wollen wir unsere Erkenntnisse und Fragen zusammentragen und in diesem Blog dokumentieren. Einige Methoden von der Summerschool 2014 sind bereits online und in unseren Entwicklungsräumen einsetzbar.

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